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2017 04-14

Money Management und Klassifizierung von Glücksspielern

Verantwortung ist ein wichtiger Begriff wenn es um Glücksspiel geht. Beim Money Management handelt es sich grundsätzlich um die Einteilung von Zeit und Geld sowie selbstkritisches und reflektierendes Spielen. Bei jeder Art von Glücksspiel besteht immer die Gefahr in eine Spielsucht zu geraten und somit zu erkranken. Dieses Thema wird oft von den Medien hochstilisiert und tritt nicht so oft auf wie man eventuell erwartet. Nichtsdestotrotz ist Spielsucht etwas was grundsätzlich jedem Menschen passieren kann. Nicht nur der Einsteiger ist davon betroffen sondern auch erfahrene sowie Profispieler. Selbst nach Jahren kontrollierten Glücksspiel kann man noch in eine Spielsucht rutschen. Glücksspiel kann jedoch auch ein lukratives Hobby sein, welches allerdings sehr viel Disziplin und Sachverstand benötigt. Auch die Finanzen beziehungsweise Finanzverwaltung sollte nicht außer acht gelassen werden und ist dringend notwendig. Vorausschauend spielen und planen ist sehr wichtig, wenn man Erfolg haben möchte. Eine Regel, die für jeden Spieler gilt, ist: „niemals spielen, wenn man nicht selber das Geld dafür hat“. Externes Geld aufwenden um Glücksspiel zu betreiben ist im Prinzip das schlimmste was man machen kann. Um ein vernünftiges Money Management durchführen zu können benötigt man am besten ein separates Konto für Glücksspiel Aktivitäten sowie ein bekanntes E-Wallet wie zum Beispiel PayPal. Damit ist man auf den neuesten Stand der Technik und kann Geldtransaktionen schnell und effizient durchführen. Poker lernen auf www.poker24.net.

Welche Klassifizierungen für Glücksspieler gibt es?

Allgemein unterteilt man Glücksspieler in drei verschiedene Klassen. Diese nennen sich Low-, Mid- und High Roller. Die monetären Mittel entscheiden darüber welche Klasse man fällt. Der Übergang ist jedoch fließend und kann nicht auf den Euro genau festgelegt werden.

Low Roller ist der Begriff für Neulinge und trifft am besten auf Spieler zu, die noch nicht lange aktiv sind im online Casino und eventuell erst einmal aus dem Spaß an der Sache mit dem Spielen begonnen haben. Außerdem ist diese Gruppe in der Regel nicht an Turnieren und an Jackpot interessiert. Die allermeisten Low Roller sind entspannte Spieler, die mit nur wenig Geld spielen und über nur wenig finanzielle Mittel beim online Casino verfügen.

Eine sehr große Masse an Glücksspielen besteht aus den sogenannten Mid Rollern. Diese Gruppe verfügt in der Regel über ein paar hundert Euro im Monat, die für das Glücksspielen aufgewendet werden. Mid Roller sammeln außerdem Treuepunkte und sind in der Lage dazu verschiedene Bohne auszuspielen sowie fallen unter die Kategorie der leidenschaftlichen Spieler. Diese Gruppe ist außerdem besonders anfällig für das VIP Programm, welches von vielen online Casinos angeboten wird. Die meisten online Anbieter versuchen aus den Mid Rollern sogenannte High Roller zu machen, da diese das meiste Geld besitzen und das meiste Geld auf den online Webseiten ausgeben.

High Roller sind die oberste Kategorie der Glücksspieler, da diese über die meisten monetären Mittel verfügen. Selbst ein einzelner Einsatz kann bei dieser Gruppe mehrere tausend Euro betragen. Deshalb werden diese Spiele oft mit Geschenken belohnt. Die allermeisten High Roller geben sich nicht mit kleinen Gewinnen zufrieden und gehen meistens aufs Ganze. Bei dieser Gruppe besteht das größte Interesse auf Turniere und Jackpot.

Wie sieht Money Management anhand des Beispiels Roulette aus?

Grundsätzlich ist es wichtig jedes Spiel mit dem gleichen Einsatz zu starten, da dies die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit steigert. Als erstes legt man dafür eine Summe fest, die man sich im allerschlimmsten Fall leisten kann zu verlieren. Alle Gewinne, die erzielt werden, sollten zunächst zur Seite gelegt werden um den Einsatz für den nächsten Zeitintervall zu sichern. Anschließend sollte man sich eine Anzahl von Tagen beziehungsweise Stunden überlegen, an denen man vorhat in den Folgemonaten zu spielen. Danach muss die Anzahl der Runden pro Tag festgelegt werden um den Einsatz Vorrunde errechnen zu können. Diesen Einsatz halbiert man nun und legt 50 % des Einsatzes im Inside und die anderen 50 % im Outside. Dadurch wird eine Balance zwischen aggressivem und gemäßigten Spiel gewährleistet. Als letztes werden die Wetten im sogenannten Inside noch einmal unterteilt. Am Ende sollten 80 % auf halbsichere Wetten wie Doppelstraße oder Vierer gewettet werden und die restlichen 20 % sollte man auf eine ganze Zahl Wetten um aufs Ganze zu gehen. Jetzt mit PayPal einzahlen: www.poker24.net/online-pokeranbieter-mit-paypal

Fazit:

Money Management ist ein wichtiger Schritt um Spielsucht vorzubeugen und um die Übersicht über die finanziellen Mittel zu behalten. Dazu sollte man ein separates Glücksspiel Konto und ein modernes E-Wallet nutzen. Damit ist man grundsätzlich auf den neuesten Stand der Technik und kann Geldtransaktionen mit gutem Gewissen durchführen. Die besten Apps finden sie hier: www.poker24.net/poker-apps

Steuern bei Online Casinos

im Jahr 2017 sind online Casinos mittlerweile zur Normalität geworden. Der neue Trend geht hin zu den mobilen Casinos, die von überall auf der Welt aus und zu jeder Zeit gespielt werden können. Die Entwicklung auf dem Markt für mobile Endgeräte und die Entwicklung des mobilen Netzwerks fördern den Markt der mobilen online Casinos. Mittlerweile verfügt so gut wie jeder über ein Smartphone und einen Internetzugang, der es ermöglicht online Casinos und mobile Casinos zu besuchen. Dies führt natürlich unweigerlich dazu, dass immer weniger Menschen die herkömmlichen Spiele ticken nutzen. Eine Frage, die sich immer wieder Spieler stellen ist, müssen die Gewinne versteuert werden? Wie sieht die gleiche Frage bei den großen Jackpots beziehungsweise den sogenannten progressiven Jackpots aus? Der folgende Text wird etwas Aufschluss über die steuerliche Behandlung von Gewinnen im Bereich online Casino geben und versuchen dies möglichst einfach für jeden zu erklären. Eines der führenden mobilen Casinos ist leovegas. Hier ein aktueller Test: casinovergleich.eu/leovegas-casino

Muss man Steuern zahlen? Und wenn ja, wie viel?

Diese Frage kann man grundsätzlich nicht akkurat beantworten, da dafür das Spielverhalten jedes einzelnen Spielers betrachtet werden muss. Hobbyspieler beziehungsweise die Spieler, die nur gelegentlich Glücksspiel betreiben und ab und zu einen Gewinn einfahren müssen absolut keine Steuern bezahlen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich dabei um einen 2 € Jackpot an einem Spielautomaten handelt oder um einen riesigen Gewinn bei einem sogenannten progressiven Jackpot. Der Unternehmenssitz des online Casinos spielt dabei übrigens auch keine Rolle. Selbst bei Lizenzen, die nicht aus der EU stammen und nicht von dieser anerkannt worden sind, sind trotzdem gültig.

Der Spieler muss keine Steuern bezahlen. Jeder Gewinn der von einem Spieler eingefahren wird gehört zu 100 % dem Spieler und nicht der Steuerbehörde. Selbst dem Finanzamt muss kein Bericht erstattet werden. Aus diesem Grund müssen die finanziellen Gewinne, die erwirtschaftet werden, auch nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Da die Gewinne in online Casinos weder als Einkommen noch als Schenkung gewertet werden, können keine Forderungen beziehungsweise Nachzahlungen auf den Spieler zu kommen. Die online Casino Branche ist jedoch eine sehr schnelllebigen Branche, in der sich jederzeit Gesetze und Regeln ändern können. Es wird sowieso zu jeder Zeit an besseren und neuen Gesetzen gefeilt. Jeder Spieler, der wirklich aktiv Glücksspiel betreibt sollte sich deshalb immer genau mit der Gesetzeslage beschäftigen. Es gibt jedoch auch eine Möglichkeit bei der ein Spieler Steuern zahlen muss. Dies ist dann der Fall, wenn man Glücksspiel als so genannter Profispieler betreibt und seinen Lebensunterhalt beziehungsweise sein Einkommen mit Glücksspiel verdient. In diesem speziellen Fall muss man die Gewinne versteuern.

Wieviel Steuern muss ein so genannter Profispieler zahlen?

Wodurch wird ein normaler Glücksspieler überhaupt zu einem Profispieler und woran kann man diese Unterscheidung festmachen? Grundsätzlich gilt jeder Spieler, der mehr als 4 Stunden mit Glücksspielen verbringt und dabei einen Glücksspiel Gewinne von mindestens 50 % des Jahresbruttoeinkommens erwirtschaftet, als so genannter Profispieler. In diesem besonderen Fall werden die Gewinne als Einkommen angesehen und müssen somit versteuert werden. Dabei ist es völlig egal, ob man noch einen zusätzlichen Beruf ausübt, der das grundsätzliche Einkommen sichert. Grundlegend kann man anhand von 3 Kriterien festlegen, ob man Profispieler oder Hobbyspieler ist. Jeder Spieler der mehrere Stunden mit dem Glücksspiel täglich verbringt gilt als so genannter Profispieler. Spiele die zusätzlich den Lebensunterhalt mithilfe von Glücksspielen erwirtschaften gelten auch als Profispieler. Zudem ist jeder Spieler, der über einen längeren Zeitraum mehr gewinnt, als er verliert ein Profispieler. Eine genaue Höhe der Steuern, die gezahlt werden muss, kann man nicht angeben, da sich die Höhe nach dem Einkommen richtet. In ganz besonderen Fällen kann sogar eine Gewerbesteuer fällig werden und ab einer bestimmten Höhe der Gewinne kann sogar eine Umsatzsteuer fallen. Unser Tipp Drückglück: http://www.casinovergleich.eu/drueckglueck-erfahrungen

Ein Beispiel für die steuerliche Behandlung:

grundsätzlich muss man noch einmal kurz die Grenze von Hobby Spieler und Profispielern definieren um dies endgültig sagen zu können. Verbringt ein Spieler 4-5 Stunden wöchentlich mit Spiele in einem online Casino und benutzt dafür 100 € die Woche gilt dieser Spieler nicht als Profispieler. Selbst wenn dieser Spieler einen großen Jackpot in Höhe von 100.000 € oder mehr gewinnt muss dieser nicht versteuert werden. Sollte ein Spieler aber mehr als 3 Stunden täglich spielen sie die Sachlage etwas anders aus. Gewinnt ein Spieler in 6 Monaten 100.000 € und arbeitet nebenbei noch in einem normalen Beruf mit Einkommen heißt das im Regelfall, dass dieser Spieler die Gewinne versteuern und in der Steuererklärung angeben muss. Mehr online Casinos auf www.casinovergleich.eu.

Online Sportwetten mit Strategie zum Erfolg!

Entgegen der öffentlichen Meinung und den Vorurteilen vieler Gegner von Glücksspielen kommt es beim Sportwetten auf viele Faktoren, angefangen von der Fähigkeit Statistiken auszuwerten bishin zu langjähriger Erfahrung an, und keineswegs nur auf das viel zitierte Glück.

Beschäftigt man sich genauer mit dieser Thematik, so erscheinen deutliche parallelen zwischen dem Finanzmarkt und dem Sportwetten Markt. Gerade durch die Möglichkeiten Sportwetten im Internet abzugeben, hat sich ein offener und frei zugänglicher Markt gebildet.

Die verschiedenen Quoten der einzelnen Wettanbieter sind schnell und unkompliziert abrufbar, wodurch der Kunde neben den Qualitätsstandards auch die angebotenen Preise für mögliche Ergebnisse vergleichen kann.
Um erfolgreich zu wetten ist ein grundlegendes Verständnis der Wettindustrie und des Marktes unbedingt notwendig. Dabei kommt es nicht darauf an, auf den Favoriten zu wetten oder Gefühlsentscheidungen als Grundlage der Wettabgabe heranzuziehen, sondern die Entscheidungen rational aufgrund eines Vergleiches der Wahrscheinlichkeiten eines Spielergebnisses mit den dafür angebotenen Quoten zu treffen.

Diese auch als value bets bekannte Strategie kann auch langfristig Erfolg bringen, jedoch funktionert gewinnbringendes Sportwetten nicht mit der nötigen Portion Glück, sondern viel mehr durch harte Arbeit.

Um nämlich die Wahrscheinlichkeiten von möglichen Resultaten von Sportveranstaltungen zu errechnen, müssen Tabellen durchforstet und ausgewertet werden, Trends und Formkurven analysiert werden und aktuelle Neuigkeiten rund um das Ereignis miteinbezogen werden. Jetzt Wettbonus für 2017 sichern.

Sportwetten Möglichkeiten zur Gewinneinfahrung

Eine der interessantesten und schnellsten Möglichkeit einen „schnellen Euro zu verdienen und dabei auch noch Spaß zu haben, sind die Sportwetten. Sein eigenes Team siegen zu sehen und zusätzliches Geld zu gewinnen macht den Sport noch attraktiver.

Viele berühmte Anbieter haben ihr Wettprogramm immer weiter ausgebaut. Sie bieten neben Sportwetten auch Spielewetten an. Der Spieler hat somit größtenteils ein breites Spektrum für sein eingezahltes Kapital zur Verfügung.

Viele Kunden werden erst durch ein Startangebot an das Unternehmen gebunden, eine so genannte Verdoppelung des Startkapitals mit gratis Wettguthaben oder ein zusätzlicher Bonus beim Eintritt in die Community. Der Clou dabei ist relativ simpel. Erst nach mehreren Einsätzen kann der komplette Wettbonus ausgezahlt werden.

Ein Beispiel dafür ist bwin mit seinem bwin Gutschein, der dadurch gutgeschriebene Bonus muss fünfmal umgesetzt werden.

Das Quotensystem ist leicht durchschaubar. Der Favorit besitzt eine niedrigere Quote als der Außenseiter. Bei Livewetten verändern sich die Quoten im Minutentakt. So wird der Spieler bei bwin durch blinken der Pfeiler dazu animiert, noch schnell einen Wetteinsatz zu platzieren bevor das Spiel beendet ist.

Das Wetten im Allgemeinen ist eine sehr abenteuerliche und spaßige Angelegenheit. Der Fun ist garantiert, jedoch sollte sich der Spieler ein Höchstlimit setzen, damit er nicht allzu viel verliert.

Ansonsten kann so der entstandene Wettverlust durch einen Nachschuss eventuell wieder aufgehoben werden und der Spieler kann mit zusätzlichen Gewinnen rechnen.

Der Favorit von vielen sind die Livewetten, weil man sich parallel dazu Informationen zum Spiel einholen kann und die Garantie eines kleineren Gewinns größer ist. Die Quoten sind zwar nicht mehr allzu hoch, jedoch ist hier das Wetten mit einer gewissen Sicherheit verbunden. Insgesamt machen Sportwetten Spaß und es sind dabei kleine Gewinne auch nicht ausgeschloßen.

Oddset: Die Handicap-Wette kann Spielergebnisse umdrehen

Neben der normalen Wette auf den Ausgang eines Spieles, also Sieg der Heimmannschaft, Unentschieden oder Sieg der Gastmannschaft, bietet Oddset auch die Handicap-Wette an.

Bei dieser Wettart von Oddset ist nicht alleine der Sieg, dass Unentschieden oder die Niederlage von Bedeutung, sondern in besonderem Maße auch das Ergebnis der Spielpaarung.

Bei der Handicap-Wette erhaelt entweder die Heim- oder die Gast-Mannschaft einen Vorsprung von einem oder mehreren Toren oder Punkten. Diese von Oddset vorgegebenen Tore oder Punkte werden zu den tatsaechlich erzielten Toren oder Punkten addiert. Dieses Resultat ergibt dann den richtigen Tipp.

Hierzu ein Beispiel:

Team A Team B +2 1.90 3.70 2.30

Bei dieser Spielpaarung startet Team A mit einem Handicap, in diesem Beispiel mit zwei Toren (0:2). Diese Tore werden Team B zum tatsaechlichen Ergebnis dazu addiert.

Welche Wettausgaenge sind nun moeglich?

1. Moeglichkeit:
Das Spiel endet 3:0 für Team A. Zu diesem Ergebnis werden nun die Handicap-Tore addiert. 3:0 plus 0:2 ergibt Handicap-Ergebnis: 3:2.
Team A hat also die Handicap-Wette mit der Oddset Quote 1.90 gewonnen. Tipp 1 ist der gewinnende Tipp.
(Dieser gewinnende Tipp gilt analog für alle Siege von Team A mit mehr als 3 Toren Differenz.)

2. Moeglichkeit:
Das Spiel endet mit 2:0 für Team A. Wir addieren wieder die Handicap-Tore: 2:0 plus 0:2 ergibt Handicap-Ergebnis 2:2.
Team B hat also ein Unentschieden erreicht. Der gewinnende Tipp ist die 0 mit einer Oddset Quote von 3.70.
(Dieser gewinnende Tipp gilt analog für alle Siege von Team A mit 2 Toren Differenz.)

3. Moeglichkeit:
Das Spiel endet 1:0 für Team A. Team B hat die Handicap-Wette gewonnen, da zwei Tore dazu addiert werden. Das Handicap-Ergebnis lautet somit 1:2. Der gewinnende Tipp ist die 2 mit der Oddset Quote 2.30.
(Dieser gewinnende Tipp gilt analog für alle Siege von Team A mit weniger als einem Tor Differenz, sowie bei einem Unentschieden oder einem Sieg von Team B.)

Bei Handicap-Wetten, insbesondere bei Handicaps von +2 oder mehr, sollte beruecksichtigt werden, dass ein Spielergebnis, z.B. 1:0 dadurch vollkommen gedreht werden kann.

3-Wege-Wetten / 2-Wege-Wetten / Mehrwege-Wetten

Die Anzahl der „Wege“ einer Wette beziffert die Anzahl der möglichen Wett-Ausgänge bzw. die Anzahl der möglichen Ereignisse bei einer Fussballwette.

Die klassische Sieg-Wette ist der wohl bekannteste Vertreter einer 3-Wege-Wette, da es hier eben genau drei mögliche Ereignisse gibt, die gleichermassen eintreffen können, nämlich aus der Sicht der Heimmannschaft betrachtet Sieg, Unentschieden oder Niederlage.

 

Stellvertretend für die 2-Wege-Wette steht im Rahmen der Torwetten, die sehr einfach strukturierte Wettform mit der Frage, ob ein Spiel torlos endet oder nicht.

Hier gibt es eben ganz genau 2 Möglichkeiten, nämlich dass entweder ein Tor oder mehrere Tore erzielt werden oder ob das Spiel eben torlos endet.

Eine Mehrweg-Wette ist beispielsweise die Wette darauf, in welchem Minutenintervall das erste Tor fällt; z. B. in der 10. – 19. Minute, in der 20. – 29. Minute, in der 30. – 39. Minute, in der 40. – 49. Minute, usw.

Professionelle Wett-Teilnehmer nutzen 3-Wege-Wetten und Mehrwege-Wetten sehr häufig um massgeschneiderte Wettstrategien zu entwickeln.

Was sind Quoten und wie werden sie ermittelt?

Was versteht man unter einer Quote?

Die Quote ist der Preis für eine Wette. Lieferant bzw. Anbieter der Fussballwette ist ein Buchmacher; Kunde bzw. Käufer sind Sie, wenn Sie auf die Wette einsteigen. Anders ausgedrückt: Die Quote stellt den Preis dar, den ein Buchmacher bereit ist dafür zu zahlen, dass ein Wett-Teilnehmer die von ihm (dem Buchmacher) angebotene Wette annimmt. Ein Beispiel: Die Quote auf einen Sieg von Mannschaft A beträgt 1,80. Steigen Sie auf die Wette mit einem Einsatz von 2,00 Euro ein und Mannschaft A gewinnt, erhalten Sie eine Auszahlung von 3,60 Euro. Abzüglich des Einsatzes von 2,00 Euro ergibt sich ein Gewinn von 1,60 Euro.

Wie werden nun diese Quoten ermittelt?

Die Quote spiegelt die Einschätzung des Buchmachers hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit eines bestimmt definierten Ereignisses wieder. Gibt es mehrere mögliche Ereignisse, so beträgt (theoretisch) die Summe aller Einzel-Eintrittswahrscheinlichkeiten genau 100%.

Auch hierzu ein Beispiel:

Der Buchmacher schätzt bei einem Fussballspiel die Wahrscheinlichkeit eines Heimsieges mit 60% ein, die eines Remis wird mit 30% beurteilt und die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Niederlage der Heimmannschaft kommt wird mit lediglich 10% bewertet.

(Anmerkung: Dies ist die individuelle Einschätzung des Buchmachers; die persönliche Einschätzung eines potentiellen Wett-Teilnehmers kann und wird im Einzelfall mehr oder weniger stark davon abweichen. Welche Auswirkungen unterschiedliche Beurteilungen von Wahrscheinlichkeiten haben, dazu an anderer Stelle mehr.)

Auf der Grundlage der Wahrscheinlichkeiten ermitteln sich direkt die Quoten, indem die Zahl 100 durch die entsprechenden Einzelwahrscheinlichkeit dividiert wird; in unserem Beispiel bedeutet dies, dass die Quote für einen Heimsieg 1,6 beträgt, für ein Remis 3,3 und für einen Sieg der Gastmannschaft 10.

Die Torminutensumme-Wette Die Krönung der exotischen Fussballwetten

Die klassische Siegwette kennt jeder: Entweder gewinnt die Heim-Mannschaft oder die Gast-Mannschaft oder das Spiel endet mit einem Remis. Es gibt aber auch noch eine ganze Reihe von Wetten, die eher als exotisch zu bezeichnen sind.

Da wäre einmal die Frage nach der Halbzeit mit den meisten Toren als 3-Wege-Wette. Die meisten Tore können nämlich entweder in der ersten oder in der zweiten Halbzeit fallen oder es fallen gleich viel Tore in beiden Halbzeiten. Weitere ebenfalls nicht ganz so bekannte Wettformen sind z. B. die Wette, ob Team 1 oder Team 2 zu Null gewinnt. Oder auch die Frage wer das erste Tor schiesst (welche Mannschaft oder sogar welcher Spieler) oder die Anzahl der im Spiel gegebenen Eckbälle und die Anzahl der gelben und roten Karten sind allesamt Fragen, die mit reinem Fussball Sachverstand seriöserweise nicht mehr zu beantworten sind. Hier hilft nur noch die statistische Analyse.

Die Krönung all dieser Exoten ist, zumindest nach Meinung des Autors, die so genannte Torminutensumme-Wette (TMS). Hierbei geht es darum, eine Aussage zu treffen über die Summe der Minuten in denen ein Tor gefallen ist. Endet das Spiel beispielsweise 2:1 und sind die Tore in der 8. und 56. und 64. Minute gefallen, so lautet in diesem Beispiel die Torminutensumme 128. Üblicherweise wird diese Wette in Form einer 3-Wege-Wette angeboten. Damit die Wette in dieser Form dargestellt werden kann, werden Intervalle von Torminutensummen gebildet. Eine in diesem Zusammenhang häufig anzutreffende Intervallbildung sieht folgendermassen aus: TMS <=119, TMS zwischen 120 und 140 und TMS >=141.

Eine insgesamt sehr breite Auswahl an unterschiedlichen Wettformen bietet beispielsweise der Anbieter Bwin. Je exotischer die Wette allerdings, umso weniger Möglichkeiten zum Quotenvergleich bieten sich dem Nachfrager an. Teilweise kann man froh sein, überhaupt einen weiteren Anbieter zur möglichen Optimierung der Quoten zu finden.

2016 11-27

Was versteht man unter einem ausgeglichenen Markt?

Normale Marktsituation
Bei einem ausgeglichenen Markt für Backwetten liegt die Prozentsumme so gut wie immer über 100% und für Lay-Wetten so gut wie immer unter 100%. Je näher sich die Prozentsummen an 100% annähern, umso „fairer“ sind die Wetten bzw. die hierfür angebotenen Quoten.

 

Neutrale Marksituation
Wäre die Summe in einem dieser beiden Märkte (Back oder Lay) exakt 100%, wäre das für alle am Wetten Beteiligten ein Nullsummenspiel, sowohl für den Buchmacher als auch für den Wettannehmer.

 

Inverse Situation
Liegt die Prozentsumme bei einer Backwette unter 100%, so ist dies gleichzusetzen mit einem sicheren Verlust für den Buchmacher und dementsprechend einem sicheren Gewinn (Surebet) für den Wettannehmer; bei einer Lay-Wette trifft dies zu, wenn die Summe über 100% liegt.

 

Hier ein Beispiel einer normalen Marksituation anhand einer 3-Wege-Wette:
Die Quoten betragen für ein Sieg der Heimmannschaft 1,95, für ein Remis 3,45 und für einen Sieg der Gastmannschaft 3,35. Die Summe der aus den Quoten umgerechneten Prozentwahrscheinlichkeiten beträgt hier 110,12%.

 

Für die Lay-Seite ergibt sich bei der gleichen Wette folgendes Quotenbild: 2,3 und 3,8 und 3,6. Hier beträgt der umgerechnete Wert nun 97,57%.

2014 02-21

Die Durchführung von Quotenvergleichen und die Auswirkung von Quotenunterschieden

Nehmen wir einmal zwei durchaus bekannte Wettanbieter; zum einen wäre da der Sportwettenanbieter bwin und zum anderen haben wir den staatlichen Wettanbieter oddset ausgewählt. Quasi als Gegenpol fungiert als Dritte im Bunde eine Wettbörse, nämlich Betfair.

Während sich die Quoten, die für einen Sieg von Barcelona gezahlt werden, noch sehr moderat im Hinblick auf Unterschiede verhalten, so ergeben sich beim Vergleich der Quoten für ein Unentschieden oder gar bei einem Sieg des Außenseiters (in diesem Fall der FC Bayern München) immense Abweichungen. Bei einem Sieg von Barcelona zahlen sowohl bwin als auch oddset eine Quote von 1,4, während man bei Betfair eine Quote von 1,46 erhält. Ein Unterschied von ca. 4,2% zugunsten von Betfair. Manche werden nun sagen, dass, wenn man die Provision, die im Gewinnfall bei Betfair anfällt, mit berücksichtigt, wird der Unterschied relativ unbedeutend. Das lassen wir dann einmal so stehen …

Keinerlei Diskussionen darüber, wo man denn nun letztendlich im Sinne einer Optimierung, sprich einer besseren Verzinsung seines Einsatzes, sein Geld für eine Wette platzieren sollte, gibt es bei den Quoten für Unentschieden oder bei einem Sieg der Gastmannschaft. So zahlt oddset bei einem Sieg der Gastmannschaft eine Quote von 5,50, bwin bietet da schon eine ein wenig bessere Quote von 7,0, während es bei Betfair eine Quote von stolzen 8,6 gibt. Ein Quotenunterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Anbieter von sage und schreibe mehr als 56%.

Was das in der Praxis bedeuten kann, soll an einem Beispiel deutlich gemacht werden: Wollten Sie eine DoubleChance-Wette auf einen Sieg der Heimmannschaft oder auf ein Unentschieden spielen, so würden Sie im Gewinnfall bei einem Einsatz von 100 Euro beim schlechtesten Anbieter 3,56 Euro verlieren und beim besten Anbieter mit dem gleichen Einsatz 11,85 Euro gewinnen (Provision bereits berücksichtigt).