Die Durchführung von Quotenvergleichen und die Auswirkung von Quotenunterschieden

Nehmen wir einmal zwei durchaus bekannte Wettanbieter; zum einen wäre da der Sportwettenanbieter bwin und zum anderen haben wir den staatlichen Wettanbieter oddset ausgewählt. Quasi als Gegenpol fungiert als Dritte im Bunde eine Wettbörse, nämlich Betfair.

Während sich die Quoten, die für einen Sieg von Barcelona gezahlt werden, noch sehr moderat im Hinblick auf Unterschiede verhalten, so ergeben sich beim Vergleich der Quoten für ein Unentschieden oder gar bei einem Sieg des Außenseiters (in diesem Fall der FC Bayern München) immense Abweichungen. Bei einem Sieg von Barcelona zahlen sowohl bwin als auch oddset eine Quote von 1,4, während man bei Betfair eine Quote von 1,46 erhält. Ein Unterschied von ca. 4,2% zugunsten von Betfair. Manche werden nun sagen, dass, wenn man die Provision, die im Gewinnfall bei Betfair anfällt, mit berücksichtigt, wird der Unterschied relativ unbedeutend. Das lassen wir dann einmal so stehen …

Keinerlei Diskussionen darüber, wo man denn nun letztendlich im Sinne einer Optimierung, sprich einer besseren Verzinsung seines Einsatzes, sein Geld für eine Wette platzieren sollte, gibt es bei den Quoten für Unentschieden oder bei einem Sieg der Gastmannschaft. So zahlt oddset bei einem Sieg der Gastmannschaft eine Quote von 5,50, bwin bietet da schon eine ein wenig bessere Quote von 7,0, während es bei Betfair eine Quote von stolzen 8,6 gibt. Ein Quotenunterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Anbieter von sage und schreibe mehr als 56%.

Was das in der Praxis bedeuten kann, soll an einem Beispiel deutlich gemacht werden: Wollten Sie eine DoubleChance-Wette auf einen Sieg der Heimmannschaft oder auf ein Unentschieden spielen, so würden Sie im Gewinnfall bei einem Einsatz von 100 Euro beim schlechtesten Anbieter 3,56 Euro verlieren und beim besten Anbieter mit dem gleichen Einsatz 11,85 Euro gewinnen (Provision bereits berücksichtigt).

Wettfieber

Man muss kein Experte sein, um bemerkt zu haben, dass Sportwetten in den letzten Jahren immer populärer wurden. Dies ist natürlich auch damit zu begründen, dass mehrere Buchmacher sehr intensiv durch Werbung in verschiedenen Medien aktiv geworden sind.

 

Das beste Beispiel für den hier angesprochenen Punkt ist Bwin, welches sich durch Trikot- und Bandenwerbung, sowie auch durch andere Quellen meiner Meinung nach zu dem beliebtesten und berühmtesten Online-Buchmacher der Welt entwickelt hat.

Für mich hat diese Entwicklung einen sehr positiven Aspekt herbeigebracht: Fest steht, dass man vor dem Fernseher oder dem Radio mit seiner Lieblingsmannschaft mitfiebert, doch für die Wettaktiven kommt noch ein weiterer Punkt hinzu.

Man verfolgt die ausgewählten Spiele mit noch mehr Spannung und Leidenschaft, drückt die Daumen und ist meiner Meinung nach noch näher am Sportgeschehen. Natürlich stehen in vielen Situationen Freude des einen und Enttäuschung des anderen sehr nah beieinander, doch in einer bestimmten Art und Weise verbindet das Wettfieber auch. Welcher aktive Tipper spricht denn nicht mal mit Freunden oder Bekannten über bevorstehende Gewinne oder diskutiert über die festgelegten Quoten?

In den letzten Jahren hat sich also eine ganz neue und erfolgreiche Sparte entwickelt. Ein guter Beleg hierfür ist, der Blick in die Zeitungsregale seines Lieblingsgeschäftes. Noch vor kurzer Zeit reihten sich Tages,- und Fernsehzeitungen aneinander, doch nun sieht man vermehrt Wettzeitschriften, die den Tippern ihre Sache erleichtern sollen. Auch im Internet finden sich vermehrt Seiten und Zusammenschließungen solcher Art. Meiner Meinung nach ist es sehr positiv, wenn sich neue Inovationen in so einer Weise positiv auswirken und einen Trend verursachen, denn so etwas gibt es heutzutage viel zu selten.

Abschließend ist zu sagen, dass Sportwetten alles in allem viele positive Dinge mit sich bringen und das Wettfieber in diesem Fall alles andere als eine Krankheit darstellt.