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(Moderator: Uwe)
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   Autor  Thema: Argumente der schiefen Ebene  (Gelesen 1698 mal)
kidt
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #30 am: 07. März 2010, 22:26 Uhr »
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Totschlagargumente sind inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente, bloße Behauptungen oder Vorurteile, von denen der Disputant annimmt, dass die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer entweder mit ihm in der Bewertung übereinstimmt oder keinen Widerspruch wagt, da dies in der öffentlichen Meinung auf Ablehnung stößt (siehe Schweigespirale). Der auf Charles Clark zurückgehende Begriff Killerphrase („killer phrase“) wird umgangssprachlich oft synonym für „Totschlagargument“ benutzt. Beide Arten von Phrasen haben das gleiche kommunikative Ziel. Das „Totschlagargument“ ist eine bestimmte Form der Killerphrase, die einen argumentativen Anschein hat.
 
Solche Phrasen sollen Widerspruch verhindern („totschlagen“) und können auch der Ablehnung oder der Herabsetzung der Gesprächspartner dienen. Killerphrasen und Totschlagargumente werden z. B. dann eingesetzt, wenn Zweifel bestehen, den Diskussionspartner überzeugen zu können oder kurzfristig der eigene Standpunkt durchgesetzt oder die eigenen Interessen gewahrt werden sollen.[1] Mit solchen Phrasen wird ein kreativer Prozess in einer Diskussion verhindert. Die fehlende Überzeugungsabsicht unterscheidet das Totschlagargument von einem Argument.
 
Im Gegensatz zum Totschlagargument fehlt der Killerphrase der argumentative Schein, die damit unmittelbar die Absicht ausdrückt, ein Gespräch, Diskussion oder einen kreativen Prozesses beenden zu wollen.
 
=>  http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument
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Aljenko
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #31 am: 08. März 2010, 03:48 Uhr »
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Am 07. März 2010, 22:26 Uhr, schrieb kidt :

Totschlagargumente sind inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente, bloße Behauptungen oder Vorurteile, von denen der Disputant annimmt, dass die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer entweder mit ihm in der Bewertung übereinstimmt oder keinen Widerspruch wagt, da dies in der öffentlichen Meinung auf Ablehnung stößt (siehe Schweigespirale). Der auf Charles Clark zurückgehende Begriff Killerphrase („killer phrase“) wird umgangssprachlich oft synonym für „Totschlagargument“ benutzt. Beide Arten von Phrasen haben das gleiche kommunikative Ziel. Das „Totschlagargument“ ist eine bestimmte Form der Killerphrase, die einen argumentativen Anschein hat.
 
Solche Phrasen sollen Widerspruch verhindern („totschlagen“) und können auch der Ablehnung oder der Herabsetzung der Gesprächspartner dienen. Killerphrasen und Totschlagargumente werden z. B. dann eingesetzt, wenn Zweifel bestehen, den Diskussionspartner überzeugen zu können oder kurzfristig der eigene Standpunkt durchgesetzt oder die eigenen Interessen gewahrt werden sollen.[1] Mit solchen Phrasen wird ein kreativer Prozess in einer Diskussion verhindert. Die fehlende Überzeugungsabsicht unterscheidet das Totschlagargument von einem Argument.
 
Im Gegensatz zum Totschlagargument fehlt der Killerphrase der argumentative Schein, die damit unmittelbar die Absicht ausdrückt, ein Gespräch, Diskussion oder einen kreativen Prozesses beenden zu wollen.
 
=>  http://de.wikipedia.org/wiki/Totschlagargument

 
Killer- und Totschlagsargumente sind bei mir das Selbe. und zielen auf ein einziges Maulstopfen. So wie Sie das machen, kidt mit Hilfe von Wikipedia-Einträgen, die sie wohl selbst verfassten, oder?

« Zuletzt bearbeitet: 08. März 2010, 03:48 Uhr von Aljenko »  IP-Icon gespeichert
kidt
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #32 am: 08. März 2010, 06:46 Uhr »
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Am 08. März 2010, 03:48 Uhr, schrieb Aljenko :


 
Killer- und Totschlagsargumente sind bei mir das Selbe. und zielen auf ein einziges Maulstopfen. So wie Sie das machen, kidt mit Hilfe von Wikipedia-Einträgen, die sie wohl selbst verfassten, oder?

 
 
Das wissen Sie nicht, aber bleiben Sie achtsam und passen gut auf sich auf.
 
 
Güte im Herzen lindert Schmerzen.

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wokarb
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #33 am: 08. März 2010, 08:26 Uhr »
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Am 08. März 2010, 06:46 Uhr, schrieb kidt :


 
.....
 
 
Güte im Herzen lindert Schmerzen.

Was von den "führenden"   Kardiologen möglicherweise bestätigt werden könnte ...

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Aljenko
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #34 am: 08. März 2010, 14:35 Uhr »
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Am 08. März 2010, 06:46 Uhr, schrieb kidt :


 
 
Das wissen Sie nicht, aber bleiben Sie achtsam und passen gut auf sich auf.

 
Es bleibt dabei, totschlagsargumente gibt es nicht, es gibt Dummschwätzer, wie Sie.

« Zuletzt bearbeitet: 08. März 2010, 14:39 Uhr von Aljenko »  IP-Icon gespeichert
kidt
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #35 am: 08. März 2010, 16:17 Uhr »
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Am 08. März 2010, 14:35 Uhr, schrieb Aljenko :


 
Es bleibt dabei, totschlagsargumente gibt es nicht, es gibt Dummschwätzer, wie Sie.

 
 
So können Sie meinen, aber Sie sollten Ihre Meinung auch vernünftig und nachvollziehbar begründen!

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Aljenko
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #36 am: 08. März 2010, 19:11 Uhr »
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Es bleibt dabei, Totschlagsargumente gibt es nicht, es gibt Dummschwätzer, wie Sie.
« Zuletzt bearbeitet: 08. März 2010, 19:14 Uhr von Aljenko »  IP-Icon gespeichert
kidt
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #37 am: 10. März 2010, 17:37 Uhr »
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Am 08. März 2010, 19:11 Uhr, schrieb Aljenko :

Es bleibt dabei, Totschlagsargumente gibt es nicht, es gibt Dummschwätzer, wie Sie.

 
 
 
So können Sie meinen, aber Sie sollten Ihre Meinung auch vernünftig und nachvollziehbar begründen!

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Wolf
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #38 am: 10. März 2010, 17:40 Uhr »
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Na, kidt, wieder Einen vergrault ?
 
Die sozialen Beziehungen sind das Wichtigste im Leben. Die Freunde, die Familie!"
 
 
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kidt
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #39 am: 10. März 2010, 19:24 Uhr »
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Am 10. März 2010, 17:40 Uhr, schrieb Wolf :

Na, kidt, wieder Einen vergrault ?

 
 
Davon kann überhaupt nicht die Rede sein!
 
Davon aber sehr wohl:
 
<  Argument der schiefen Ebene
Slippery-Slope-Argument, Dammbruchargument, Argument der schiefen Bahn oder Argument der schiefen Ebene nennt man ein Typ von Argumenten, mit denen ein Opponent einen Proponenten davor warnt und ihn davon abhalten will, eine bestimmte Handlung zu vollziehen, da dies der Beginn einer schiefen Ebene sei und Schritt für Schritt zu weiteren Handlungen als Konsequenzen führen könne, die von allen an der Diskussion beteiligten für nicht wünschbar gehalten werden.
 
Man kann zwischen empirisch-kausalen (Domino-Argument), begrifflich-logischen (Haufen-Argument) und dem Präzedenzfall-slippery-slope-Argument (Keil-Argument) unterscheiden.
 
Das Domino-Argument lässt sich gewöhnlich dann besonders leicht zurückweisen, wenn der empirisch-kausale Zusammenhang nur sehr schwach ist, wenn lediglich die Möglichkeit, nicht aber die Notwendigkeit besteht, auf die schiefe Bahn zu kommen.
 
Schwieriger ist der Fall schon, wenn die Notwendigkeit des kausalen Zusammenhanges eine Hypothese ist, die bisher nicht widerlegt werden kann. >
 
=>  http://www.phillex.de/slippery.htm
 
(S.a. linke Spalte u. Lexika)
 
 
Dammbruchargument
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
 
 
Als Dammbruchargument bezeichnet man eine Argumentationsweise (bzw. rhetorische Technik), die darin besteht, dass der Opponent den Proponenten vor dem Vollzug eines bestimmten Schritts bzw. einer bestimmten Handlung warnt und dabei geltend macht, dass diese Handlung „den Damm bricht“ bzw. der Beginn einer schiefen Ebene sei und damit Stück für Stück weitere negative Konsequenzen zur Folge habe (daher auch „Argument der schiefen Ebene“ oder „Slippery-Slope-Argument“).
 
Beispiel
 
Als neueres Beispiel aus der deutschen juristischen Geschichte kann der Daschner-Prozess angeführt werden. Der stellvertretende Frankfurter Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner hatte im Entführungsfall Jakob von Metzler dem mutmaßlichen Entführer im Verhör Schmerzen angedroht, um den Aufenthalt des Entführten zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft im folgenden Prozess und Staatsrechtler argumentierten, dass eine Zulassung solcher Maßnahmen eine Verwässerung und eine Undefinierbarkeit des Art. 1 GG zur Folge hätte, da auf einen Schritt unmittelbar der nächste folge.
 
Siehe auch: Broken-Windows-Theorie  
 
=>  http://de.wikipedia.org/wiki/Dammbruchargument

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Wolf
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #40 am: 10. März 2010, 19:27 Uhr »
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Schön, und wie kann man das nun nutzen, eine Revolution zu machen ?
 
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kidt
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #41 am: 10. März 2010, 20:19 Uhr »
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Am 10. März 2010, 19:27 Uhr, schrieb Wolf :

Schön, und wie kann man das nun nutzen, eine Revolution zu machen ?
 

 
 
 
Güte im Herzen lindert Schmerzen.
 
 
 
 
 
Am 10. März 2010, 17:40 Uhr, schrieb Wolf :

Na, kidt, wieder Einen vergrault ?

 
 
Davon kann überhaupt nicht die Rede sein!
 
Davon aber sehr wohl:
 
<  Argument der schiefen Ebene
Slippery-Slope-Argument, Dammbruchargument, Argument der schiefen Bahn oder Argument der schiefen Ebene nennt man ein Typ von Argumenten, mit denen ein Opponent einen Proponenten davor warnt und ihn davon abhalten will, eine bestimmte Handlung zu vollziehen, da dies der Beginn einer schiefen Ebene sei und Schritt für Schritt zu weiteren Handlungen als Konsequenzen führen könne, die von allen an der Diskussion beteiligten für nicht wünschbar gehalten werden.
 
Man kann zwischen empirisch-kausalen (Domino-Argument), begrifflich-logischen (Haufen-Argument) und dem Präzedenzfall-slippery-slope-Argument (Keil-Argument) unterscheiden.
 
Das Domino-Argument lässt sich gewöhnlich dann besonders leicht zurückweisen, wenn der empirisch-kausale Zusammenhang nur sehr schwach ist, wenn lediglich die Möglichkeit, nicht aber die Notwendigkeit besteht, auf die schiefe Bahn zu kommen.
 
Schwieriger ist der Fall schon, wenn die Notwendigkeit des kausalen Zusammenhanges eine Hypothese ist, die bisher nicht widerlegt werden kann. >
 
=>  http://www.phillex.de/slippery.htm
 
(S.a. linke Spalte u. Lexika)
 
 
Dammbruchargument
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
 
 
Als Dammbruchargument bezeichnet man eine Argumentationsweise (bzw. rhetorische Technik), die darin besteht, dass der Opponent den Proponenten vor dem Vollzug eines bestimmten Schritts bzw. einer bestimmten Handlung warnt und dabei geltend macht, dass diese Handlung „den Damm bricht“ bzw. der Beginn einer schiefen Ebene sei und damit Stück für Stück weitere negative Konsequenzen zur Folge habe (daher auch „Argument der schiefen Ebene“ oder „Slippery-Slope-Argument“).
 
Beispiel
 
Als neueres Beispiel aus der deutschen juristischen Geschichte kann der Daschner-Prozess angeführt werden. Der stellvertretende Frankfurter Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner hatte im Entführungsfall Jakob von Metzler dem mutmaßlichen Entführer im Verhör Schmerzen angedroht, um den Aufenthalt des Entführten zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft im folgenden Prozess und Staatsrechtler argumentierten, dass eine Zulassung solcher Maßnahmen eine Verwässerung und eine Undefinierbarkeit des Art. 1 GG zur Folge hätte, da auf einen Schritt unmittelbar der nächste folge.
 
Siehe auch: Broken-Windows-Theorie  
 
=>  http://de.wikipedia.org/wiki/Dammbruchargument

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Alenko
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #42 am: 10. März 2010, 20:27 Uhr »
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Am 10. März 2010, 17:37 Uhr, schrieb kidt :


 
 
 
So können Sie meinen, aber Sie sollten Ihre Meinung auch vernünftig und nachvollziehbar begründen!

 
Killer = Mörder/Todschläger
 
http://de.babelfish.yahoo.com/

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kidt
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #43 am: 10. März 2010, 20:54 Uhr »
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Am 10. März 2010, 20:27 Uhr, schrieb Alenko :


 
Killer = Mörder/Todschläger
 
http://de.babelfish.yahoo.com/

 
 
 
 
Güte im Herzen lindert Schmerzen.
 
 
 
 
 
Am 10. März 2010, 17:40 Uhr, schrieb Wolf :

Na, kidt, wieder Einen vergrault ?

 
 
Davon kann überhaupt nicht die Rede sein!
 
Davon aber sehr wohl:
 
<  Argument der schiefen Ebene
Slippery-Slope-Argument, Dammbruchargument, Argument der schiefen Bahn oder Argument der schiefen Ebene nennt man ein Typ von Argumenten, mit denen ein Opponent einen Proponenten davor warnt und ihn davon abhalten will, eine bestimmte Handlung zu vollziehen, da dies der Beginn einer schiefen Ebene sei und Schritt für Schritt zu weiteren Handlungen als Konsequenzen führen könne, die von allen an der Diskussion beteiligten für nicht wünschbar gehalten werden.
 
Man kann zwischen empirisch-kausalen (Domino-Argument), begrifflich-logischen (Haufen-Argument) und dem Präzedenzfall-slippery-slope-Argument (Keil-Argument) unterscheiden.
 
Das Domino-Argument lässt sich gewöhnlich dann besonders leicht zurückweisen, wenn der empirisch-kausale Zusammenhang nur sehr schwach ist, wenn lediglich die Möglichkeit, nicht aber die Notwendigkeit besteht, auf die schiefe Bahn zu kommen.
 
Schwieriger ist der Fall schon, wenn die Notwendigkeit des kausalen Zusammenhanges eine Hypothese ist, die bisher nicht widerlegt werden kann. >
 
=>  http://www.phillex.de/slippery.htm
 
(S.a. linke Spalte u. Lexika)
 
 
Dammbruchargument
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
 
 
Als Dammbruchargument bezeichnet man eine Argumentationsweise (bzw. rhetorische Technik), die darin besteht, dass der Opponent den Proponenten vor dem Vollzug eines bestimmten Schritts bzw. einer bestimmten Handlung warnt und dabei geltend macht, dass diese Handlung „den Damm bricht“ bzw. der Beginn einer schiefen Ebene sei und damit Stück für Stück weitere negative Konsequenzen zur Folge habe (daher auch „Argument der schiefen Ebene“ oder „Slippery-Slope-Argument“).
 
Beispiel
 
Als neueres Beispiel aus der deutschen juristischen Geschichte kann der Daschner-Prozess angeführt werden. Der stellvertretende Frankfurter Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner hatte im Entführungsfall Jakob von Metzler dem mutmaßlichen Entführer im Verhör Schmerzen angedroht, um den Aufenthalt des Entführten zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft im folgenden Prozess und Staatsrechtler argumentierten, dass eine Zulassung solcher Maßnahmen eine Verwässerung und eine Undefinierbarkeit des Art. 1 GG zur Folge hätte, da auf einen Schritt unmittelbar der nächste folge.
 
Siehe auch: Broken-Windows-Theorie  
 
=>  http://de.wikipedia.org/wiki/Dammbruchargument

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Alenko
Ehemaliges Mitglied
Re: Argumente der schiefen Ebene
« Antworten #44 am: 10. März 2010, 21:56 Uhr »
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Am 10. März 2010, 20:54 Uhr, schrieb kidt :


 
Beispiel
 
Als neueres Beispiel aus der deutschen juristischen Geschichte kann der Daschner-Prozess angeführt werden. Der stellvertretende Frankfurter Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner hatte im Entführungsfall Jakob von Metzler dem mutmaßlichen Entführer im Verhör Schmerzen angedroht, um den Aufenthalt des Entführten zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft im folgenden Prozess und Staatsrechtler argumentierten, dass eine Zulassung solcher Maßnahmen eine Verwässerung und eine Undefinierbarkeit des Art. 1 GG zur Folge hätte, da auf einen Schritt unmittelbar der nächste folge.
 
Siehe auch: Broken-Windows-Theorie  
 
=>  http://de.wikipedia.org/wiki/Dammbruchargument

So kommt der Polizeivizepräsident glimpflich davon, während wolfgang Daschner an Jakob Metzler Freiheitsentzug vollzog, was nämlich nur Gott berufenen Staatsanwälten udn ihren Lakaien erlaubt ist. Aber was will man erwarten? WEnn sich einer nicht benehmen kann, wie dann der ganze Rest der Welt?

« Zuletzt bearbeitet: 10. März 2010, 21:57 Uhr von Alenko »  IP-Icon gespeichert
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