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Thema: Grenzen der Toleranz und die Macht der Ökonomie (Gelesen 2157 mal) |
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz und die Macht der Ökonomi
« Antworten #15 am: 24. Jan. 2010, 22:23 Uhr » |
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Am 24. Jan. 2010, 02:17 Uhr, schrieb Wolfgang_Horn :Hi, metin, Introvetiertes Verhalten kann in der Tat gelegentlich arrogant wirken wie "Ich rede nicht mir dir." wikipedia: "Extraversion (von lat. extrā »außerhalb« und vertere »wenden«; oft auch Extroversion) zeichnet sich durch eine nach außen gewandte Haltung aus. Extravertierte Charaktere empfinden den Austausch und das Handeln innerhalb sozialer Gruppen als anregend. Typisch extravertierte Eigenschaften sind gesprächig, bestimmt, aktiv, energisch, dominant, enthusiastisch und abenteuerlustig. |
| Hallo wolfgang vielen dank für deine Antwort. Ist der Mensch mit extravertier Charakter die meinung, dass er den Leuten viel mitzuteilen hat? Wenn den Mensch mit extravierterte Charakter am Austausch vom Ideen in der Gemeinschaft freute empfinde, dann bin ich eine solche Mensch. Die Eigenschaften, die du aufgezählt hast, treffen bei ungefähr mir auch zu. Heiß enthusiastische, dass man m it aller Kraft seine überzeugung vertreten? Zitat:| Introversion (von lat. intra »innerhalb« und vertere »wenden«) ist der Gegenpol zu Extraversion. Introvertierte Charaktere beobachten in sozialen Gruppen eher, als dass sie selbst handeln. Typische Eigenschaften sind hier still, sorgfältig, scheu, reflektierend und zurückgezogen." |
| ist der Mensch mit introvertierte Charaktere seiner sdtellung nicht sicher und deshalb scheu und sorgfältig? Zitat:"Introvertiert" und "extrovertiert" sind Urteile der Beobachter, ähnlich dem Urteil "Schönheit". Ich erlebe, wie sich Personen in einem Fach, in dem sie Könner sind, extrovertiert und leutselig sind, in Diskussionen sogar kämpferisch ihre Meinung vertreten, in anderen Themen aber eher zuhören. Weil eine Person beides sein kann, halte ich die Zuordnung "Introvertiert" oder "Extrovertiert" für unglücklich und unnütz. |
| hält du die Zuordnung Introvertier oder Extroventiert deshalb für unnütz, solche Urteile vom Situation und Fähigkeit der Person abhängig ist? In den Themen, wo die Personen sicher, Verhalten sie sich extroventiert. Und in den Themen, wo sie nicht sind, verhalten sie introventierte. Zitat:| Meine eigene Beobachtung und deren Deutung mit der Fragestellung "wie funktioniert das?" sind mir wichtiger als das Urteil einer Dorfgemeinschaft. Vor allem, wenn die aufgebrachte Gemeinschaft der Dorftrottel eine Hexe verbrennen wollen. |
| das klingt sehr einleuchten, denn die Massen ist sehr leichte durch Demagoge manipulierbar. Deshalb meine ich, das der Urteil des Einzelne wichtige als der Urteil der Gemeinschaft Zitat:| Wie funktionieren "introvertriertes" und "extrovertiertes" Verhalten? |
| kann man nun ganz konrete sagen; introvertrierte Verhalten liegt dann vor, wenn man Sache bzw. der Situation nicht sicher ist, und extrvertiertes Verhalten liegt vor, wenn man Sache bzw. Situation nicht sicher ist. Oder nicht den überblickt hat? Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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kidt
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Re: Grenzen der Toleranz und die Macht der Ökonomi
« Antworten #16 am: 24. Jan. 2010, 22:37 Uhr » |
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Am 24. Jan. 2010, 22:23 Uhr, schrieb metin_oztaskin : Deshalb meine ich, das der Urteil des Einzelne wichtige als der Urteil der Gemeinschaft kann man nun ganz konrete sagen; introvertrierte Verhalten liegt dann vor, wenn man Sache bzw. der Situation nicht sicher ist, und extrvertiertes Verhalten liegt vor, wenn man Sache bzw. Situation nicht sicher ist. Oder nicht den überblickt hat? Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin |
| Am 23. Jan. 2010, 23:31 Uhr, schrieb metin_oztaskin : Hallo apemantus ich bin die Beiträge über flogen, doch es ist mir klar geworden, was introvertiertheit bedeutet. |
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Wolfgang_Horn (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz und die Macht der Ökonomi
« Antworten #17 am: 25. Jan. 2010, 00:18 Uhr » |
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Hi, metin, Du: Ist der Mensch mit extravertier Charakter die meinung, dass er den Leuten viel mitzuteilen hat? Jain. Ja: Wer meint, er habe etwas mitzuteilen, der wird natürlich eer reden als derjenige, der das nicht meint. Nein: Ich erinnere mich an die Personen, die man wohl extrovertiert nennen könnte. Sie sind zu verschieden, als dass der Ausdruck "der Introvertierte" in Bezug auf diese Personen wahr sein könnte. Du: Heiß enthusiastische, dass man m it aller Kraft seine überzeugung vertreten? wikipedia: "Enthusiasmus bezeichnet heute allgemein eine Begeisterung oder Schwärmerei für etwas, eine gesteigerte Freude an bestimmten Themen oder Handlungen, ein extremes Engagement für eine Sache oder ein mehr als durchschnittliches, intensives Interesse auf einem speziellen Gebiet." Du: ist der Mensch mit introvertierte Charaktere seiner sdtellung nicht sicher und deshalb scheu und sorgfältig? Einerseits: Wer unsicher ist, wird eher weniger predigen wollen. Andererseits: Oh, da habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt. Der "Charakter" ist immer ein Urteil der Beobachter, genauso wie "Schönheit". Solche Urteile interessieren mich wenig, weil sie von der Willkür der Beobachter wesentlich bestimmt sind, auch von Manipulation der Beobachter verfälscht sein kann und der Mode unterliegt. Du: das der Urteil des Einzelne wichtige als der Urteil der Gemeinschaft Für den Einzelnen ja. Für den Ausgang der Bundestagswahl ist hoffentlich Verteilung der Urteile der Einzelnen wichtiger. Du: kann man nun ganz konrete sagen; introvertrierte Verhalten liegt dann vor, wenn man Sache bzw. der Situation nicht sicher ist, und extrvertiertes Verhalten liegt vor, wenn man Sache bzw. Situation nicht sicher ist. Oder nicht den überblickt hat? Jain. Ja: Das Urteil vieler Beobachter könnte schon so sein. Nein: Strenge Zusammenhänge sehe ich da nicht. Ciao Wolfgang Horn
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz und die Macht der Ökonomi
« Antworten #18 am: 02. Feb. 2010, 22:32 Uhr » |
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Am 25. Jan. 2010, 00:18 Uhr, schrieb Wolfgang_Horn : Jain. Ja: Wer meint, er habe etwas mitzuteilen, der wird natürlich eer reden als derjenige, der das nicht meint. Nein: Ich erinnere mich an die Personen, die man wohl extrovertiert nennen könnte. Sie sind zu verschieden, als dass der Ausdruck "der Introvertierte" in Bezug auf diese Personen wahr sein könnte. |
| Hallo Wolfgang, was heiß das nun? Gibt keine genaues kriterium, wo nach bestimmten kann, was extrovertiert und was introvertiert Charakter ist? Zitat:| wikipedia: "Enthusiasmus bezeichnet heute allgemein eine Begeisterung oder Schwärmerei für etwas, eine gesteigerte Freude an bestimmten Themen oder Handlungen, ein extremes Engagement für eine Sache oder ein mehr als durchschnittliches, intensives Interesse auf einem speziellen Gebiet." |
| Enthusiasmus ist, wenn man sich für eine Sache übertrieben interessierte. Dann kann man sagen, das ich mich enthusiastische für philosophische Fragen interessiere. Zitat:Einerseits: Wer unsicher ist, wird eher weniger predigen wollen. Andererseits: Oh, da habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt. Der "Charakter" ist immer ein Urteil der Beobachter, genauso wie "Schönheit". Solche Urteile interessieren mich wenig, weil sie von der Willkür der Beobachter wesentlich bestimmt sind, auch von Manipulation der Beobachter verfälscht sein kann und der Mode unterliegt. |
| Dieser Aussagen verstehen nicht ganz. Kannst du bitte dieser Sätze mir etwas ausführlich erläutern Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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Wolfgang_Horn (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz und die Macht der Ökonomi
« Antworten #19 am: 03. Feb. 2010, 15:17 Uhr » |
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Hi, metin Du: Gibt keine genaues kriterium, wo nach bestimmten kann, was extrovertiert und was introvertiert Charakter ist? Ich kenne kein solches "genaues Kriterium", das allgemein anerkannt wäre. Sondern ich vermute, wer im Jet Set als introviert gilt, der wäre in meinem Freundeskreis ein Extrem als Extrovertiertheit. "Extrovertiert", "introvertriert", das sind Wertungen wie "Schönheit" - höchst persönlich, jeder auf seine Art und Weise. Du: Dann kann man sagen, das ich mich enthusiastische für philosophische Fragen interessiere. hihi, fein. Ich: "Einerseits: Wer unsicher ist, wird eher weniger predigen wollen. Der "Charakter" ist immer ein Urteil der Beobachter, genauso wie "Schönheit". Solche Urteile interessieren mich wenig, weil sie von der Willkür der Beobachter wesentlich bestimmt sind, auch von Manipulation der Beobachter verfälscht sein kann und der Mode unterliegt." Du: Kannst du bitte dieser Sätze mir etwas ausführlich erläutern Hm. Wo genau war meine Aussage nicht so klar? Ich: "Wer unsicher ist, wird eher weniger predigen wollen." Hier beschreibe ich den Zusammenhang zwischen dem Gefühl "ich weiß X, und ich bin sicher, a) X ist richtig und b) andere sollten X hören" - und dem Willen, X zu predigen. Die Umkehrung dieses Zusammenhanges ist: "Ich meine, X sei richtig, aber ich bin mir nicht sicher, also halte ich mich zurück und prüfe X erst mal." Ich: "Der "Charakter" ist immer ein Urteil der Beobachter, genauso wie "Schönheit"." Als Kind war ich anderer Meinung. Als Kind habe ich an die biblische Schöpfungsgeschichte geglaubt. Da habe ich geglaubt, Gott habe uns Menschen zwei Arme gegeben, zwei Beine und einen Charakter. Mittlerweile halte ich für wahrscheinlicher und eher wahr: Wenn sich eine Schauspielerin wie eine Schlampe verhält, dann a) wenn Beobachter nicht wissen, dass sie spielt, dann meinen sie durchaus, in ihr das Charaktermerkmal "Schlampe" zu erkennen. b) wenn wir ins Kino gehen und sie gibt die Schlampe auf der Leinwand in herausragend überzeugender Art und Weise, dann klatschen wir und hoffen, sie bekäme einen Oscar dafür. Wie auch immer, das Charaktermerkmal erkennen wir Beobachter. Da haben viele gute Leute ihr Vermögen verloren, weil sie eine Person für einen aufrichtigen Berater hielten - die aber war ein Gauner. Ciao Wolfgang Horn
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