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Thema: Der Irak-Krieg (Gelesen 693 mal) |
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Dyade (Offline)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #60 am: 22. Jan. 2003, 18:03 Uhr » |
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Hallo Dtaumatzein, uhha, als nickname hättest du dir etwas einfaches aussuchen sollen klingt fast wie ein Name aus dem Engadin. du schreibst: "Da stehen aber technisch-technologische Aspekte zu sehr im Vordergrund und Veränderungen in den sozialen Strukturen, in den internationalen Beziehungen wie im menschlichen Verhalten kommen noch zu kurz." Ich finde, diese technisch/technologischen Aspekte können garnicht deutlich genug im Fordergrund stehen. Dies insofern als die beiden Aspekte des Herstellens von... und des Wissens um... einen so eminent wichtigen Strukturzusammenhang darstellen, das sich soziale Strukturen und deren Wirkungsgefüge überhaupt nicht ohne eine Referenz dorthin deuten lassen, ebenso wie menschliches Verhalten. Grüße DY
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Es gibt keinen roten Faden durchs Labyrinth!
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Dtaumatzein (Offline)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #61 am: 24. Jan. 2003, 10:37 Uhr » |
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Ich wollte mit meinen Überlegungen die Rolle des technisch-technologischen Wandel und techischer Revolutionen für unser Leben und die menschliche Geschichte überhaupt nicht bezweifeln und gering schätzen. Ich möchte nur den entgegengesetzten Fehler einer solchen Geringschätzung vermeiden - die Überschätzung des Technischen, wobei dann alles letztlich aus technischen Faktoren abgeleitet wird. Meine Bemerkungen beziehen sich das Buch der Tofflers. Ich finde es ist ein sehr engagiertes und kenntnisreiches Nachdenken über neue Weltordnung, neue Kriegsmerkmale und Friedenssicherung. Ich will dabei gar nicht in Frage stellen, daß sie die technisch-technologischen Aspekte breit untersuchen. Ich finde es richtig, wenn sie etwa feststellen : Die Art Kriege zu führen hängt von der Art unserer Produktion ab. "In der Menschheitsgeschichte bestand immer ein enger Zusammenhang zwischen der Art der Kriegsführung und der Art zu arbeiten." (S.52) Ich finde nur, daß das Ehepaar Toffler die Veränderungen der Produktion fast ausschließlich an technisch-instrumentellen Aspekten festmachen und dementsprechend auch die friedenserfördernden Wege vorrangig im Bereiche der Informationsvermittlung suchen. Sie unterbelichten m.A.n. die sozialen Strukturen, die Interesengruppen und Motiviationen, die hinter der Kriegsführung auch stehen. Das zeigt sich auch darin, daß die speziellen Umbrüche und Wandlungen im Politischen und Sozialen, in den Kapitalverwertungsbedingungen und in der Rolle des Subjekts im Arbeitsprozeß, die im Verlaufe der Globalisierung vor sich gehen, in dem Buch kaum zur Sprache kommen. Die Tofflers unterscheiden drei 'Wellen' von Kriegsarten, die sie aus technologischen Umbrüchen ableiten : (1) Der Ackerbau wurde zum Geburtshelfer des Krieges. Er befähigte Gemeinschaften, einen ökonomischen Überschuß zu produzieren und zu lagern, für des es sich zu kämpfen lohnte. Und er beschleunigte die Entwicklung des Staates. (2) Die industrielle Revolution löste die zweite Welle historischer Veränderungen aus. War die Massenproduktion das zentrale Prinzip der Industriegesellschaft, so wurde die Massenvernichtung das zentrale Prinzip der Kriegsführung .... (3) Die Waffen der dritten Welle von Kriegen beruhen auf der Informatisierung der Produktion. Sie sind auf absolute Treffgenauigkeit, maßgeschneiderte Zerstörung und minimale 'Kolateralschäden' getrimmt. Aus der Herausbildung der Informationsgesellschaft wiederum leiten sie die ihrer Meinung nach bestimmenden Möglichkeiten für Anti-Kriegs-Maßnahmen ab : "Die Waffe des Wissens allein reicht vielleicht nicht aus, um Kriege zu verhindern ... Daß jedoch keine systematischen Strategien entwicklt werden, um diese Waffe einzusetzen, ist ein unverzeihlicher Fehler. Transparenz, Überwachung, Registrierung von Waffensystemen, Einsatz von Informationstechnologien und Aufklärungssystemen, Propaganda ... Ausbildung und Bildung gehören allesamt zum gewaltbegrenzenden Instrumentarium der Zukunft." (S. 335) Das ist wohl alles richtig, aber meiner Ansicht nach unvollständig und viel zu direkt und unvermittelt eben abgeleitet aus technischen Umbrüchen. Zu kurz kommen Aspekte wie das Verhalten der Menschen in der 'Kontrollgesellschaft' , Veränderungen im internationalen und supranationalen Recht, in den ökonomischen Austauschbeziehungen, die vor sich gehen oder anstehen. Alle diese Veränderungen sind natürlich von wissenschaftlich-technischen Umbrüchen induziert. Sie beinhalten aber Veränderungen in der Eigenlogik des Sozialen. (Vielleicht wird mein Einwand verständlicher, wenn man an Habermas' Unterscheidungen von instrumentellem, strategischem und kommunikativem Handeln denkt.) Gruß - Dtaumatzein
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der Fragende (Offline)
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Vor dem Urknall (was auch immer das sein mag) war die Zeit irrelevant
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #63 am: 04. Feb. 2003, 20:50 Uhr » |
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Irak Krieg? Frage: Worin besteht der Unterschied zwischen Bush und dem Diktator Hussein? Es gibt sicherlich viele, aber eine Gemeinsamkeit haben sie: Sowie Saddam (als Dikator) nur eine wirklich wahre Richlinie kennt, so kennt Bush ebefalls nur eine und somit wäre der Unterschied zumindest in dieser Frage zwischen diesen Herren geklärt. Gruß der Fragende
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"Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt" Jean-Paul Sartre
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der Fragende (Offline)
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Vor dem Urknall (was auch immer das sein mag) war die Zeit irrelevant
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #64 am: 04. Feb. 2003, 20:52 Uhr » |
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Irak Krieg? Frage: Worin besteht der Unterschied zwischen Bush und dem Diktator Hussein? Es gibt sicherlich viele, aber eine Gemeinsamkeit haben sie: Sowie Saddam (als Dikator) nur eine wirklich wahre Richlinie kennt, so kennt Bush ebefalls nur eine und somit wäre der Unterschied zumindest in dieser Frage zwischen diesen Herren geklärt. Gruß der Fragende
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Patrik (Offline)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #65 am: 06. Feb. 2003, 11:43 Uhr » |
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Tag @ Ich begegne dem Irak-Krieg mit folgenden Ansätzen: Ein Krieg ist ein Ausdruck der Hilflosigkeit, der immer als eine unterstützende, notwendige Maßnahme genutzt wird, somit auch jene Maxime für sich Beansprucht, die dem Wort 'Hilfe' als ein überaus in der Not benutzten Ausdruck für all die bedingten Situationen - der Kriegsschauplatz kann Unterschiedlich sein - der eine Klärung, eine friedfertige Gerechtigkeit erfüllen will und verlangt. Es wird nach einer helfenden Hand gegriffen und diese Hand kann nur das geben was ihr möglich ist. Sehen wir uns ein kleines Kind an, das noch nicht sprechen kann und doch etwas haben möchte, so nutzt es intuitiv als Ausdruck die Hände, die nach etwas greifen möchten. Lassen wir erstmal die Mimik,Laute etc. auch bei Seite, obwohl ich meine, daß dies ein recht wichtiger Aspekt ist. Zurück zum Hauptthema, übertragen wir dieses sehr eingeschränkte kommunizieren auf die Staaten, so stellen wir auf beiden Seiten eine Verteidigungsstrategie fest. In diesem Falle wird die aufgestelle Strategie benutzt, um eine Art 'Burg' zu verteidigen. Wir könnten ein Schritt weiter gehen und behaupten: Der Mensch oder Staaten werden zu dem gemacht was ihnen gesagt wird. Nun möchte ich die Position eines Hussein und Bush auf ein Spielbrett stellen, ich weiß es klingt sehr spielerisch, wenn wir uns die Tragweite eines gewaltigen Krieges vergegenwärtigen, aber gerade diese Figuren werden als Hauptfiguren gehandelt, obwohl eine Figur nur benutzt wird. Eine Figur ist ein Ausdruck, der für eine Gestaltung steht und der mit vielen Inhalten erfüllt werden kann. Um aber den Inhalt einer Figur zu erfahren müssten wir wissen, was sich in einer Figur befindet und deshalb greift der Mensch nach dem schärfsten Mittel das er besitzt und mit dem er glaubt durchzudringen. Obwohl es sehr brutal klingt, führt er kein Krieg, vielmehr eine Schlacht, wo der Mensch selbst operiert wird. Gruß Patrik
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tabaluga (Offline)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #66 am: 06. Feb. 2003, 16:08 Uhr » |
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hallo guten abend 1. Die US-Wirtschaft braucht billige Ressourcen, vor allem Öl. 2. Politische Ämter in den USA werden von der Wirtschaft beeinflusst oder instrumentalisiert. 3. Die US-Regierung setzt mit ihrer Macht andere Staaten unter Druck. 4. Wenn Drohungen nicht helfen, wird militärische Gewalt eingesetzt. 5. Ziel ist die Kontrolle der Ressourcen. Wenn das zutrifft, stellt sich doch die ein oder andere Frage: Wie kommt es z.B., dass für das Handeln eines Staates ganz andere Grundsätze gelten als für dessen Bevölkerung (Rechtsstaatlichkeit)? Ist billiges Benzin für die Mehrheit der US-Amerikaner ein gerechtfertigter Kriegsgrund? Können die Interessen der Wirtschaft die Politik stärker beeinflussen als die wählende Bevölkerung? es ist wie diebstahl . man nimmt einfach einem land etwas weg was man nicht freiwillig bekommen kann und dazu muss man eben diese schlacht führen mit allem mitteln . wenn ich die beweise der usa lese was sie für vorwände und gründe haben diesen kreig zu rechtfertigen dann müsste ich lachen wenn es nicht so traurig wäre.
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tabaluga
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Patrik (Offline)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #67 am: 08. Feb. 2003, 20:22 Uhr » |
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Tag tabaluga Zitat:| 1. Die US-Wirtschaft braucht billige Ressourcen, vor allem Öl. |
| Dies mag ein Grund sein, aber ob es das Wesentliche ist bleibt fraglich. Die US-Wirtschaft ist sehr raffinert, was sie auch sein muss, um am Weltmarkt bestehen zu können. Wenn wir all die Ölquellen, Bohrinseln mitberücksichtigen, so ist das was der Irak an Erdöl besitzt in der Tat nur ein Bruchteil, ein Tropfen. Auch sollte erwähnt werden, daß die USA schon eifrig nach Energieformen forscht, da sie genau wissen, dass die Ressourcen begrenzt zur Verfügung stehen. Es gibt übrigens Institute die sich ausschließlich mit diesen Zukunftsfragen beschäftigen, so kannst du dir vorstellen welche Rolle der Irak in der Frage der Ölreserven spielen wird. Zitat:| 2. Politische Ämter in den USA werden von der Wirtschaft beeinflusst oder instrumentalisiert. |
| Die Politik war immer das Instrument der Wirtschaft. Zitat:| 3. Die US-Regierung setzt mit ihrer Macht andere Staaten unter Druck. |
| Hier stellt sich die Frage wer den Druck eher ausübt ? Zitat:| 4. Wenn Drohungen nicht helfen, wird militärische Gewalt eingesetzt. |
| Ein bewahrtes Mittel, das es seit der Menschheit gibt. Zitat:| 5. Ziel ist die Kontrolle der Ressourcen. |
| Dies mag als Grund aufgefasst werden, der nicht mehr ist als eine Hülle. Wenn ich mich dem Inhalt nähren sollte, so sehe ich es wie der Peter Scholl-Latour, wo die Religion(Anker) ein wesentlicher Grund ist. Dazu ein Vergleich: Bevor ein Schiff den Hafen verläßt, wird der Anker hochgezogen. Und genau das taten die Terroristen, sie waren von den Lehren einiger Fanatiker so (hoch)erzogen, daß sie in ihrem tun eine freie Fahrt sahen. Gruß Patrik
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tabaluga (Offline)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #68 am: 08. Feb. 2003, 21:19 Uhr » |
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guten abend patrik danke für den guten beitrag von dir .hat mir gefallen .weisst du ,komisch... wir reden hier über alles mögliche "sein" oder weniger und sortieren unsere glasperlen - und unterdessen erreicht unsere beziehung zur einzigen supermacht einen historischen tiefpunkt - plötzlich sind wir mittendrin in der Achse des Bösen, und zwar nicht weil wir mal wieder mit dem säbel rasseln, sondern weil wir es nicht tun. warum regt sich nur die welt noch auf wegen dem zweiten weltkrieg (ironisch gemeint ) korea emanzipiert sich und droht den usa .. die usa ist dabei sich weltweit ideologisch zu zerstoeren .. der irak ist nur spielball, auch fuer uns in europa und europa hat die chance die eigene philosophie zu "leben", indem sie nicht das tut was europa so zerhackt hat. das ist alles nur ein weiteres dilemma in der menschheitsgeschichte. mfg
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tabaluga
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Ernesto_O. (Offline)
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 Wir alle sind ein Opfer unserer Sozialistion, aber wir müssen ihr nicht alles opfern.
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #69 am: 09. Feb. 2003, 01:54 Uhr » |
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Nicht so dramatisch Tabaluga ! Ich finde das alte Europa soll ruhig mal zeigen was es gelernt hat auch wenn wir jetzt dafür beschimpft werden dass wir in Jugoslawien und Afghanistan die Brocken aufräumen. In dieser Krise liegt die Chance zu beweisen, dass es bessere Lösungswege als das Rumsfeld Pleiten-Pech und Pannen Konzept gibt. Sollten Bush aus Dummheit einen dritten Weltkrieg auslösen, - 30 Jahre Terrorismus wäre auch nichts anderes - werden wir nicht nur die moralischen sondern auch wirtschaftlichen Gewinner sein. Das Risiko jetzt nein zu sagen ist für uns geringer als ja zu sagen. Blair (Sozialist !!!) ist jetzt schon moralischer Verlierer weil er bereit war für in einen Lügenbericht über den Irak zu investieren. Nicht, dass ich nicht wüßte das Saddam Hussein lügt wo er nur kann, ich denke eben nur dass es billíger ist Hussein in seiner Zelle zu überwachen als alles in die Luft zu sprengen (incl. der vielen Unschuldigen). Ciao Ernesto P.S. erstaunlích dass die Kirchen so laut sind wie noch nie - ich wünsche dass es bis nach Washington schallt
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Sheelina (Offline)
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Der Wille ist ein überschwenglich Maß an Hoffnung.
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #70 am: 19. März 2003, 08:14 Uhr » |
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Am 09. Feb. 2003, 01:54 Uhr, schrieb Ernesto_O. : Ciao Ernesto P.S. erstaunlích dass die Kirchen so laut sind wie noch nie - ich wünsche dass es bis nach Washington schallt |
| Ich habe noch nichts übermäßig lautes vernehmen können, außer, daß der Papst in eigener Hoffnung an Bush appeliert hat, er möge doch eine göttliche Erkenntnis erlangen. Und wenn es denn so wäre, könnte er tatsächlich seine weiteren Handlungen als letzten Ausweg daraufhin rechtfertigen? Dieser Thread ist mit der Überschrift Irak-Krieg betitelt. Obwohl der Krieg noch gar nicht >>wahr<< ist, sind schon seine Folgen vernehmbar (z.B. tausende von Flüchtlingen). Da stimmt doch etwas nicht im menschlichen Denken der Handlungsabläufe. Wir müssen verrückt geworden sein. Die Wahrheit erschaffen .... und ihr anschließend folgen. Ja, menschlich, allzu menschlich. Bestürzte Grüsse Lina
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"Die Zeit ist die Seele der Welt" (griech. Weisheit) Der Geist ist der Raum der Welt.
Von ´01-´09 schrieb ich hier. Seit 06 als Mod. eingetr. Inaktiv seit 2009. Ich wünsche dem Forum alles Gute
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Raziel (Offline)
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 Reflexion ist die Vergegenständli chung des Vorausgesetzten . (frei nach Hegel)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #72 am: 05. Jan. 2004, 00:09 Uhr » |
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Hab zwar nix gelesen, was hier so geschrieben wurde, aber aus meiner Sicht war der Irakkrieg ein reiner imperialistischer Angriffskrieg, der nur aus dem Grund geführt wurde, dass das Vertrauen in die Wirtschaft der USA wieder anzieht und die Ölpreise sinken, um die Aktienmärkte wieder anzukurbeln. nofuture
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Kapitalismus? - Nein danke!
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Raziel (Offline)
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #73 am: 05. Jan. 2004, 00:22 Uhr » |
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Stefan Raab hat bei TV Total mal einen ganz passablen Spruch hingelegt. Er sagte in etwa: "Saddam Hussein ist gefasst. Jetzt muss nur noch Bush hinter Gitter und dann ist wieder Frieden auf der Welt." Und noch was: Es heisst immer wieder, die Terroristen würden irgendwann möglicherweise zu Massenvernichtungswaffen greifen. Ich denke, von den USA geht dieselbe Gefahr aus - wenn die schon ohne jede moralische Rechtfertigung ein ohnehin schon kaputtes Land bombardieren. Und der Irak ist ja nur das zweite Land gewesen, was Bush in Schutt und Asche gelegt hat. Das makabre an beiden Kriegen ist aber in jedem Fall die ekelerregende Kriegspropaganda seitens der Medien. Mit der Weigerung, die Opfer des Irakkriegs zu zählen, haben sich die Kriegsländer gut herausreden können. Ich verweise aber trotzdem mal auf eine Website von einer Assoziation von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Opfer des Irakkrieges anhand von Medienberichten zu zählen - und demnach sind mindestens knapp 8000 Zivilisten im Irakkrieg krepiert. Sehr gut finde ich auch die Polemik von Robert Kurz gegen den antideutschen Bellizismus innerhalb der Linken, wo er sich (gut getextet) gegen Irakkriegbefürworter innerhalb der Linken ausspricht. www.krisis.org . Auf der Seite gibt es auch noch andere Kommentare zum Irakkrieg. nofuture
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Kapitalismus? - Nein danke!
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ffloo
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Re: Der Irak-Krieg
« Antworten #74 am: 06. Jan. 2004, 02:14 Uhr » |
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da geb ich dir mal recht nofi, und mehr noch: diese präventivschlag-doktrin wird die komplette region destabilisieren, wenn nicht gar die internationale situation (korea und zukünftig china). die amis nehmen den iran jetz ja als drittes ziel ins visier, der jedes recht hat sich eingekreist zu fühlen und sich in folge dessen als nation mit ein paar strategischen waffen auszustatten. wie das auf die umliegenden staaten wirken wird bedarf wohl kaum einer erwähnung...sie werden sich ebenfaklls strategische waffen bechaffen, während die allgemenie hemmschwelle diese einzusetzen immer weiter sinkt...und bevor ichs vergesse: bush hat jetz ja vor einigen wochen das offizielle ok für die entwickluing un produktion dieser unsäglichen 'mini-nukes' gegeben (miniaturisierte thermonukleare waffen), die das taktische einsatzspektrum für atomwaffen, die ursprünglich als vergeltungswaffen gedacht waren, ungemein erhöht, bzw. letzteres überhaupt erst schafft und damit die einsatzwahrscheinlichkeit dieser waffen auch nochmals erhöht und dann eben auch die wahrscheinlichkeit zu einer erneuten polarisierung der welt. dieses mal eben mit amerika und china und später vielleicht wieder mütterchen russland, das sich ja zur zeit eher von der demokratie wegbwegt. mag sein, dass die wahrscheinlichkeit eines nuklearen holocaustes dadurch nicht wirklich - oder nur unerheblich - steigt, die häufigkeit und grausamkeit kleinerer konflikte jedoch garantiert und damit die internationale sicherheit und somit wiederrum die tendenz des abbaus freiheitlicher staatsordnungen. wenn man bedenkt, das die usa auf ihre militärische stärke angewiesen sind um ihre dominaz auf dem weltmarkt durch ihr interventionspotential und ihre fähigkeit zu gestatten und zu verbietren was ihnen passt und dann noch die aufkeimende macht rechtskonservativer elemente in der führungselite der usa mit ins süppchen mengt, dann stellt sich die usa als sich selbst akkumulierende bestie mit fatalen anlagen heraus, die durch die beharrliche verfolgung ihrer zunehmend militärisch gestützten expansion, auf die sie künftig zunehmend angeweisen sein werden, irgendwann das klo zum überlaufen bringen und in der eigenen scheisse ausrutschen wird. mit dem fall amerikas könnte der fall europas und russalnds folgen und die welt somit im chaos versinken...vielleicht kommen auch in der übernächsten legislaturperiode in den usa wieder die demokraten dran und alles stellt sich als spukerei heraus, die auf einige hochgradig neurotische und bekloppte typen zurückzuführen ist, die als witzfiguren in der gesichte einen platz finden werden...hoffen wirs. solange wird fleissig verdrängt. mfg flo
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