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   Autor  Thema: Fragen an die Philosophie lebender Systeme  (Gelesen 14146 mal)
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #120 am: 05. Nov. 2007, 14:15 Uhr »

ja alles Autisten befinden sich in Ihrer eigenen Welt  
das ist schade, denn es wäre "Heilbar"
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #121 am: 25. Jan. 2008, 17:10 Uhr »

http://www.3sat.de/delta/index.html
 
Bei dieser Sendung wurdem auch oft
"selbstorganisierende Systeme" angesprochen...
 
Wird sicher bald schon wiederholt...
Gruss
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #122 am: 27. Jan. 2008, 11:30 Uhr »

"... das Leben unterscheidet sich in einem noch immer von (fast) allen anderen Naturphänomenen: Man hat nicht die geringste Ahnung, wie es entstand. Lebewesen funktionieren nur mit komplexen Molekülen wie DNA oder großen Proteinen, deren bekannte Synthesewege ihrerseits Leben voraussetzen - und sei es in Form von Craig Venter. Das Henne-Ei-Problem ist letztlich noch immer ungelöst...
 
Die RNA-Welt ist ein beliebter Theorietyp der ersten Gruppe. RNA ist, wie die DNA, eine Nukleinsäure. RNA-Moleküle können aber nicht nur genetische Information speichern, sondern auch biochemische Reaktionen - etwa ihre eigene Vermehrung - herbeiführen. Das Leben könnte also einer Welt mit zufällig gebildeten RNA-Molekülen entsprungen sein.
 
Die Eisen-Schwefel-Welt dagegen ist eine Theorie, die den Münchner Chemiker und Patentanwalt Günter Wächtershäuser berühmt gemacht hat. Ihm zufolge mussten primitive Stoffwechselvorgänge erst die Bedingungen schaffen, unter denen genetische Replikationen möglich sind. Einen geeigneten Ort sieht Wächtershäuser in Oberflächen von Mineralien in hydrothermalen Umgebungen, wo es in vulkanischer Wärme zu Reaktionen von Schwefelwasserstoff, Kohlenmonoxid und Ammoniak mit Eisen und Nickelsulfiden kam. Die ersten Schritte dieser präbiotischen Chemie konnten an der TU München auch schon experimentell nachgestellt werden. Man hat also eine Ahnung, wie es gewesen sein könnte..."
 
Hat Manfred Eigen nicht gezeigt, wie aus (Materie) Stoffen ein "lebendiger Organismus" entstehen konnte??
 
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #123 am: 27. Jan. 2008, 11:45 Uhr »

Unter Emergenz versteht man die Entstehung von etwas Neuem. Das prägnanteste Beispiel hierfür ist das Erwachen aus dem Schlaf, die Entstehung von Bewusstsein. Die Entstehung von neuen Eigenschaften ist auch in der Physik ein bekanntes Phänomen. Bringt man eine sehr große Anzahl von Teilchen zusammen, so hat die gesamte Ansammlung eine Temperatur. Temperatur ist eine physikalische Eigenschaft, die keines der Einzelteilchen besitzt und die erst als Vielteilcheneigenschaft definierbar ist. Andere Beispiele für solche Vielteilcheneigenschaften sind Druck und Entropie. Emergenz gibt es jedoch bereits unterhalb der Vielteilchenebene. Die Entstehung von Elementarteilchen aus dem Vakuum ist ebenfalls das Auftauchen von etwas Neuem. Die Auf- und Absteigeoperatoren der QFT, Teilchenerzeugungs- und Vernichtungsoperatoren, sind eine physikalische Beschreibung von Entstehungs- und Vernichtungsvorgängen.  
Dass es Emergenz gibt, ist heute in der Wissenschaft unbestritten, wie man aber so etwas im Detail erklären kann, ist für die meisten Fälle noch völlig ungewiss. Man weiß, dass viele neue Eigenschaften sogenannte Systemeigenschaften sind. Unter einem System versteht man eine Einheit von mehreren Komponenten mit ihren Wechselwirkungen, was oftmals von der Existenz einer Eigenschaft begleitet ist, welche nur das Gesamtsystem besitzt und die nicht allein aus den Komponenten erklärbar ist. So sind Wasserstoff und Sauerstoff Gase; Wasser hingegen (ein Wasserstoff-Sauerstoff-System) ist eine Flüssigkeit. Kohlenstoff und Stickstoff sind harmlos; ihre Verbindung (Cyan) ist hochgiftig. Graphit und Diamant bestehen beide nur aus Kohlenstoff; sie haben aber völlig verschiedene Eigenschaften, weil der Kohlenstoff jeweils anders angeordnet ist.
Hinsichtlich der Emergenz von neuen Phänomenen lassen sich mehrere Typen unterscheiden. Im Folgenden sollen die drei Arten 1. der Entstehung von Organisationseinheiten bzw. Systemen, 2. der Entstehung von Strukturen innerhalb von Systemen und 3. der Entstehung von gänzlich neuen Entitäten unterschieden werden. Mit der Entstehung von Systemen ist gemeint, dass sich im Lauf der Evolution aus der fast homogenen oder chaotischen Elementarteilchenansammlung nach dem Urknall zunächst Protonen und Elektronen zu Atomen zusammenlagerten, danach verschiedene Atome zu Molekülen, diese zu Makroobjekten, zu Zellen, Organismen, Gesellschaften und Gesellschaftssystemen. Mit dem zweiten Typ ist gemeint, dass sich innerhalb eines Systems, das bereits zuvor existiert haben kann, verschiedene neue Strukturen herausbilden können. Zum Beispiel kommt es in einem Stromkreis, der einen Kondensator und eine Spule enthält, zu oszillierenden Schwankungen. Strom und Spannung schwanken zwischen positiven und negativen Werten; man spricht deshalb von einem Schwingkreis. Bei diesem Beispiel handelt es sich um das Auftauchen einer Verhaltensstruktur innerhalb eines Systems. Mit dem dritten Typus, der Entstehung von völlig neuen Entitäten, meine ich die Entstehung von völlig neuen Phänomenen wie die Entstehung des Bewusstseins, wenn man aus dem Schlaf erwacht. Bei den ersten beiden Typen handelt es sich bloß darum, dass sich bereits existierende Objekte raumzeitlich besonders anordnen: Elektronen und Protonen bleiben auf spezifische Weise beieinander, so dass man sie zusammen als eine Einheit, als ein Atom auffassen kann; beim menschlichen Körper lagern sich die Moleküle in einer spezifischen raumzeitlichen Lage zusammen, so dass man von einer größeren Einheit, dem ganzen Lebewesen sprechen kann; beim Schwingkreis verändert sich die räumliche Konstellation der elektrischen Teilchen des Systems im Lauf der Zeit derartig, dass sie Schwingungen bilden. Demgegenüber ist die Entstehung der Temperatur beim Vielteilchensystem, die Entstehung von Materieteilchen aus dem Vakuum und die Entstehung von Bewusstsein nicht bloß die neue Anordnung von bereits existierenden Entitäten zu einer neuen Struktur oder Systemeinheit, hierbei entstehen tatsächlich völlig neuartige Entitäten. Die ersten beiden Typen kann man als strukturelle Emergenz charakterisieren, den dritten Fall als Entitätenemergenz. Die strukturelle Emergenz wird in der Literatur auch als Selbstorganisation bezeichnet, wenn sie von selbst, also nicht von außen erzwungen erfolgt (so wie beim Bau eines Hauses durch Menschen). Da es sich bei der Strukturemergenz nur um eine neue Anordnung bereits existierender Dinge handelt, bei der Entitätenemergenz jedoch um das Auftauchen völlig neuer Größen, werde ich den Begriff Emergenz im Folgenden hauptsächlich bei der Entitätenemergenz verwenden und den Begriff der Selbstorganisation bei der Strukturemergenz.  
Mit dieser begrifflichen Differenzierung zwischen Emergenz (von neuen Entitäten) und Selbstorganisation soll nicht behauptet werden, dass diese beiden Arten in der Natur immer vollkommen voneinander getrennt vorkommen. Im Gegenteil, die Entstehung von neuen Organisationseinheiten durch Zusammenlagerung verschiedener Objekte oder die neuartige Konstellation von Komponenten innerhalb eines Systems kann gerade die Bedingung für das Auftauchen von neuen Entitäten sein. So muss die Hirnmaterie in einem bestimmten Zustand sein, damit Bewusstsein entsteht. Auf der anderen Seite können gerade die neuen Entitäten die Ursache für weitere Neustrukturierungen sein, so wie Entropie und Temperatur eines Systems (in Form von generalisierten Kräften) die weitere Entwicklungsrichtung des Systems und damit auch die der Komponenten des Systems bestimmen. Auch das Bewusstsein, das bei einer bestimmten Klasse von Hirnmateriestrukturen entsteht, steuert umgekehrt wiederum die Hirnmaterie und dadurch den gesamten Körper. Auf diese interessante Wechselbeziehung von Systemkomponenten und übergreifenden Systemeigenschaften wird noch einmal im Abschnitt über Selbstorganisation eingegangen werden.
Dass es Emergenz gibt, ist unter Wissenschaftlern unumstritten, ob man aber jemals das Auftauchen von neuen Entitäten erklären kann auf derartige Weise, dass man sogar vorhersagen kann, bei welchen Materiekonstellationen völlig neue und heute noch unbekannte Entitäten entstehen, ist umstritten. Die ersten Ansätze zur Erklärung der Entstehung völlig neuer Entitäten gibt es aber vielleicht sogar schon. In der Elementarteilchenphysik werden nämlich neue Teilchenarten eingeführt durch sogenannte Symmetriebrüche. Wie im Abschnitt über Naturgesetze erläutert wurde, gehen die Physiker bei der Konstruktion einer neuen Theorie davon aus, dass bestimmte Symmetrien vorliegen. Gelingt es ihnen aber zunächst nicht, eine Theorie mit diesen Symmetrien zu formulieren, dann führen sie manchmal einfach ein neues Skalarfeld ein, welches eine neue Teilchenart darstellt. Auf diese Weise erreichen sie manchmal, dass die grundlegenden Naturgesetze zwar tatsächlich die gewünschten Symmetrien besitzen, dass dies aber auf der Ebene der beobachtbaren Phänomene durch die Einführung des neuen Teilchens nicht direkt sichtbar wird. Man spricht dann von einem spontanen Symmetriebruch (Genz & Decker 1991). Ist ein solches System in einem Zustand sehr hoher Energie, ist es also sehr heiß, dann ist sogar auch der beobachtbare Zustand symmetrisch, und erst im Zuge einer Abkühlung entstehen durch spontane Symmetriebrüche die neuen Teilchensorten, welche neue Kräfte bzw. Wechselwirkungen darstellen. Das Universum war direkt nach dem Urknall in einem Zustand hoher Energie, und im Zuge der Abkühlung sind dann vermutlich durch spontane Symmetriebrüche die einzelnen Wechselwirkungsarten (Gravitation, starke Wechselwirkung, Elektrizität etc.) entstanden, welche die nachfolgenden Strukturbildungen ermöglichten (Genz & Decker)
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #124 am: 27. Jan. 2008, 11:47 Uhr »

Unmittelbar nach dem Urknall bestand das Universum aus einer fast homogenen oder einer chaotischen Elementarteilchenansammlung in einem extrem heißen Zustand. Im Zuge der Abkühlung entstanden daraus Atome, Moleküle, riesige Makroobjekte, organische Substanzen wie Zellen, Zellkomplexe und Organismen und schließlich Gesellschaften und Gesellschaftssysteme wie die Europäische Union. Wie konnte es dazu kommen? Aus unserem Alltag wissen wir, dass neue und komplizierte Strukturen in der Regel nur entstehen, wenn ein intelligentes Wesen sie erbaut. Häuser entstehen nicht von allein, sondern werden von Menschen planmäßig erschaffen. Ohne den Eingriff eines intelligenten Lebewesens zerfallen in der Regel hochstrukturierte Objekte und entstehen nicht. Ein großer Ausnahmebereich sind die Lebewesen selbst. Schöne und hochstrukturierte Pflanzen entstehen aus einem Samen, der scheinbar völlig einfach ist. Wie wir aus der Biologie wissen, enthält jedoch der Samen eine Erbsubstanz, die DNS, welche die Ausbildung der Pflanze steuert. Nach dem Urknall hat es aber in der Elementarteilchenansammlung keine DNS gegeben, welche die Entstehung komplexer Strukturen steuern konnte. Wie konnten sich trotzdem Lebewesen und alle anderen komplexen Strukturen herausbilden? Dieser Prozess der Entstehung von komplexen Strukturen ohne äußeren Eingriff wird als Selbstorganisation der Materie bezeichnet. Wirklich von selbst erreicht das die Materie natürlich nicht, denn das Verhalten der Materie wird gesteuert von den Naturgesetzen. Inwieweit die Naturgesetze im Urknall zusammen mit der Materie entstanden sind und inwieweit es auch eine Evolution der Naturgesetze gegeben hat, ist in der Wissenschaft zur Zeit noch reine Spekulation (vgl. Thirring 1997). Wie hat sich aber die Materie mit Hilfe der Naturgesetze strukturiert?
Die Thermodynamik von Zuständen, welche weit entfernt vom Gleichgewichtszustand sind, wurde vor allem von Ilya Prigogine und seinen Mitarbeitern untersucht (Glansdorff & Prigogine 1971). Diese Theorie behandelt offene Systeme, d.h. Systeme, die einen Energie- und Entropieaustausch mit der Umwelt haben, und Prigogine konnte zeigen, dass bei der Vernichtung und bei der Entstehung von Strukturen dasselbe Gesetz gültig ist, welches aber nah und fern vom thermodynamischen Gleichgewicht unterschiedliche Konsequenzen hat. Während es in der Nähe des Gleichgewichts meist zur Zerstörung von Strukturen kommt, können sich weit entfernt vom Gleichgewicht Strukturen bilden. Zwar kann es in geschlossenen Systemen nicht zu einer Abnahme der Entropie kommen, in offenen Systemen können aber Strukturen entstehen durch Entropieabnahme, indem nämlich Entropie in die Umwelt transportiert wird.  
Neben der soeben erwähnten Theorie der nichtlinearen irreversiblen TD gibt es weitere Ansätze zur Erklärung der Selbstorganisation. Allen gemeinsam ist, dass ihre mathematischen Grundgleichungen von nicht-linearer Natur sind. Diese verschiedenen Ansätze sind teilweise gegenseitig konkurrierende Erklärungsversuche, teilweise sind manche Theorien nur für spezielle Forschungsfragen entwickelt worden, zum Beispiel für die Entstehung von Leben. Ein zur Zeit viel diskutierter allgemeiner Ansatz zur Erklärung der Selbstorganisation ist die Synergetik von Hermann Haken (1982). Hervorgegangen ist dieses Paradigma aus Hakens theoretischen Untersuchungen zum Laser. Ein Laser besteht aus sehr vielen Atomen, die alle Licht mit derselben Wellenlänge ausstrahlen. Zu dieser Kohärenz aller Wellenlängen kommt es, indem die emittierte Wellenlänge eines Atoms die Kontrolle über das gesamte System bekommt und alle anderen Atome dazu veranlasst, mit der gleichen Wellenlänge auszustrahlen. Die Grundgedanken der Synergetik lassen sich auch gut erläutern anhand des Phänomens der sogenannten Bénard-Instabilität (Haken & Wunderlin 1991). Hierfür stelle man sich eine große und von unten erhitzte Flüssigkeitsschicht vor. Durch die Erhitzung von unten dehnen sich die Flüssigkeitsvolumina an der Unterseite aus, die Flüssigkeit wird spezifisch leichter und möchte nach oben steigen. Von oben her drückt aber die schwere Flüssigkeit nach unten. Deshalb wird bei einer geringen Temperaturdifferenz zwischen der oberen und unteren Flüssigkeitsoberfläche die Wärme nur durch Konduktion nach oben weitergeleitet, wobei die Moleküle beim Zusammenprall mit ihren Nachbarn die Wärmeenergie weitergeben, ohne sich selbst zu sehr von ihrem Platz zu bewegen. Ab einer bestimmten Temperaturdifferenz zwischen oben und unten setzt jedoch Konvektion ein, das heisst ein Wärmetransport durch die Bewegung der Moleküle. Es kommt zu typischen Rollenbewegungen von unten nach oben und umgekehrt, die von oben betrachtet regelmäßige hexagonale Zellen bilden.  
Hakens Synergetik erklärt die Entstehung der hexagonalen Zellen mit den rollenförmigen Flüssigkeitsbewegungen folgendermaßen. Ausschlaggebend für den Umschlag eines makroskopischen Zustandes in einen anderen ist ein sogenannter Kontrollparameter. Bei unserem Beispiel ist dies die Temperaturdifferenz zwischen oben und unten, hervorgerufen durch die Erhitzung von unten, also von außerhalb des Systems. Wird der Kontrollparameter kontinuierlich verändert, so kommt es bei einem bestimmten Wert, dem sogenannten kritischen Punkt, zur Entstehung einer neuen physikalischen Größe, dem sogenannten Ordnungsparameter. Dass es an einem kritischen Punkt auf makroskopischer Ebene plötzlich zu einer neuen Gesamtstruktur kommt, wird als Instabilität bezeichnet. Ein Ordnungsparameter kann z.B. die Magnetisierung eines Eisenstabes sein oder die Dichtedifferenz in einem Flüssigkeit-Gas-System oder irgend eine andere plötzlich auftauchende Systemeigenschaft. In unserem Flüssigkeitsbeispiel ist die Amplitude der Flüssigkeitsbewegung dieser Ordnungsparameter. Aufgabe des Ordnungsparameters ist es nun, die Subsysteme zu versklaven; das heisst der Ordnungsparameter bestimmt das weitere Verhalten der Systemkomponenten. Im Beispiel der Bénard-Instabilität bedeutet dies, dass die Amplitude der gesamten Flüssigkeitsbewegung die Bewegungsrichtung der einzelnen Moleküle steuert. In einer allgemeineren Form drückt es Haken auch so aus, dass die Komponenten des Systems ein Feld (den Ordnungsparameter) hervorbringen, welches umgekehrt das weitere Verhalten der Komponenten steuert. Bereits in der Thermodynamik gibt es dieses Verhalten: Die Systemkomponenten bringen Felder wie Temperatur und Entropie hervor (= Ordnungsparameter), welche das weitere Verhalten der Systemkomponenten in Form von generalisierten Kräften beeinflussen.  
Neben den Theorien von Prigogine und Haken gibt es weitere Ansätze, die Selbststrukturierung der Materie zu erklären. So entwickelte beispielsweise Manfred Eigen seine Hyperzyklen-Theorie zur Erklärung der Entstehung der biologischen Information, der Gene, als Ursprung des Lebens (Eigen 1971). Eigen kommt dabei zu dem Resultat, dass in der präbiotischen Ära neben dem darwinistischen Selektionsprinzip die Kooperation ein sehr wichtiger Evolutionsfaktor war. Erst das Wechselspiel von Kooperation und Konkurrenz der Moleküle ermöglichte die Entstehung der genetischen Erbinformation.
Sieha ggf. auch nochmal hier:
Eigen?
 
Siehe auch:
 
Selbstorganisation
 
Antwort 4  
 
am: 28. Nov. 2005, 14:46 Uhr
 
http://209.85.135.104/search?q=cache:uO6zafS2L5gJ:www.philtalk.de/msg/11 32561611.htm+selbstorganisation+Eigen+philtalk&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=de&ie=UTF-8
« Zuletzt bearbeitet: 27. Jan. 2008, 11:57 Uhr von MultiVista »  IP-Icon gespeichert

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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #125 am: 27. Jan. 2008, 12:12 Uhr »

Hi, MultiVista,
 
wieder Beispiele, wo Du Dich von quacksalberischem Denken in die Irre hast führen lassen.
 
Quacksalber: Kennt und sieht die Übel wie "entzündete Wunde, könnte Wundbrand werden", bekämpft die sichtbaren Übel, beispielsweise mit "Der altägyptische Weise empfiehlt eine Wundauflage mit schimmeligem Brot. Hat manchmal auch geholfen."
 
Mediziner: Schaut als Student durch's Mikroskop in einen Tropfen Blut vom Fetzen Wunde: "Ah, so sehen die Staphilokokken aius, von denen mein Prof erzählte. So funktioniert Wundbrand" und "Schau, wie sie platzen - so funktioniert Penicillin"
 
 
In diesem Fall: Die "Kontrollparameter".
 
Der Fehler: Auch die größten Parameter haben weniger Wirkung als das kleiste Bakterium. Weil ohne Masse, ohne Energie.
 
Dein Hakan hat einen Zusammenhang erkannt, einverstanden. Aber nicht das Wie des Zusammenhangs.
Daher für Folgerungen noch zu früh.
 
Ciao
Wolfgang Horn
 
 
Ach ja, unter denen, die von der "Selbstorganisation der Materie" fabulierten, fand ich nur drittklassige Wissenschaftler mit erstklassigem Vermögen, sich aufzuplustern - und solche, die ihnen unkritisch auf den Leim gegangen sind.
 
"Selbstorganisation" ist dummes Zeug.
 
Dies ist stets die Erklärung, wenn es um Nicht-Intelligentes geht:  
„Die Natur wählt den kürzesten möglichen Weg.“(Aristoteles)
 
Wer eine Schneeflocke als "Selbstorganisation" bewundert, der offenbart damit seine Drittklassigkeit als Wissenschaftler.
Natürlich lagern sich in unterkühltem Wasserdampf Moleküle von H2O aneinander so an, wie es ihrem elektrischen Dipolmoment entspricht.
Natürlich, wenn Du einen Haufen Stabmagneten auf den Tisch fallen läßt, verketten die sich auch so, daß N an S klebt.
 
Das ist einfach das Energieminimum für jeden einzelnen Magneten. Für jedes einzelne H2O-Molekül.
 
Wer sich "Wissenschaftler" nennt und dahinter eine geheimnisvolle Macht sieht, der ist schlicht drittklassig.
 
Hier gefährdest Du Deinen Ruf:
"Streite dich nie mit einem Dummkopf; es könnte sein, dass die Zuschauer den Unterschied nicht bemerken."  (Mark Twain)
 
Heißt: Prüfe Deine Quellen kritisch. Sonst steckst Du Dich an ihrer Drittklassigkeit an.
 
W.
« Zuletzt bearbeitet: 27. Jan. 2008, 12:22 Uhr von Wolfgang_Horn »  IP-Icon gespeichert
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #126 am: 28. März 2008, 14:27 Uhr »

Nur so am Rande:
 
"Man muss doch sehen, dass Gottes Rolle seit Äonen schrumpft. Anfangs wurde er noch für Adam und Eva gebraucht, dann hieß es, er habe die Evolution ins Rollen gebracht. Gott kann keine neuen Arten erschaffen, er vollbringt keine Wunder, er passt auf keine Stellenausschreibung.
 
Die Erkenntnisse der Kosmologie zeigen uns jedoch: Leben entwickelt sich überall dort, wo es kann."
 
Daniel Dennett  
 
P.S.
Welche Rolle spielt bei diesem Thema der "lebenden" (und sich selbstorganisierenden ) Systeme die Kybernetik?
« Zuletzt bearbeitet: 28. März 2008, 14:33 Uhr von MultiVista »  IP-Icon gespeichert

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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #127 am: 02. Apr. 2008, 22:23 Uhr »
| Löschen

Am 02. Apr. 2008, 19:45 Uhr, schrieb doc_rudi :

Hallo Interessenten an der Erklärung des Verhaltens lebender Systeme.
 
Multivista am 27.1.08: Das Handeln lebender Systeme lässt sich also sehr gut mittels derartiger kybernetischer Betrachtungsweise erklären.
 
Gruß
rudi
 
 
 

Und hast du dir einmal die Frage gestellt, mein Schatz, ob DU SELBST ein "lebendes System" bist? Und was das sein soll? Außer einer IDEE von dir selbst?

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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #128 am: 03. Apr. 2008, 11:10 Uhr »

Verjagt diese ewig gestrigen Systemtheoretiker und 60'er Jahre Kybernetiker aus Euren Gedanken, sie schwächen eure unzerstörbare Energie!
 
Geo  
 
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #129 am: 03. Apr. 2008, 18:41 Uhr »

Am 02. Apr. 2008, 04:02 Uhr, schrieb doc_rudi :


 
... das Verhalten lebender Systeme vom Typ Individuum werden durch genetisch angelegte Sollwerte und Belohnungsmechanismen gesteuert, die nur das Ziel festlegen (Zielprogrammierung)...
Das Handeln lebender Systeme lässt sich also sehr gut mittels derartiger kybernetischer Betrachtungsweise erklären.
 

 
DAS hört sich sehr deterministisch an.
Und ich sehe es genauso!
Allerdings bleibt wohl die Frage offen, ob und Wo der ZUFALL ebenfalls eine Rolle spielt.. aber das können wir nicht entscheidenn, denn wir wissen ja nicht, ob der Zufall nicht ebenfalls -ganz kausal - eine vorprogrammiere Ursache hat.
 
P.S.
 
Michael Hagner am 3. September 2005 in der NZZ:  
 
Alles ist Rückkopplung  
 
Kybernetik als kulturhistorisches Phänomen.  
 
Vor einem halben Jahrhundert war «Kybernetik» das Zauberwort der historischen Stunde. Eine technologisch verwertbare Universalwissenschaft zeichnete sich ab, die sich von der Rechenmaschine bis zum Nervensystem zu spannen schien. Die Dokumente der Aufbruchszeit können nun in einer sorgfältigen Edition studiert werden.  
 
>>>Heidegger betrachtete die  
Kybernetik als epochales Ereignis <<<
 
das gleichsam das Ende der Philosophie bedeutete.  
???
 
Günter Anders entwickelte seine These von der Antiquiertheit des Menschen im Angesicht der Kybernetik. Und Arnold Gehlen meinte, dass die Menschheitsgeschichte mit der Kybernetik ihrer technischen Vollendung entgegensehe.  
 
>>> Die massiven Reaktionen der alteuropäischen Philosophie mögen heute, da von der Kybernetik kaum mehr die Rede ist, überzogen wirken. <<<
 
...
 
Zweifellos verfügte die Kybernetik mit dem schillernden Informationsbegriff und den neuen digitalen Rechenmaschinen über starke mathematisch-technische Argumente, doch das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass einige ihrer wichtigsten konzeptuellen und organisatorischen Geburtshelfer aus der Medizin stammten. Spiritus Rector der Macy-Konferenzen war der Neurophysiologe und Psychiater Warren McCulloch, der zusammen mit Walter Pitts in einer bahnbrechenden Arbeit gezeigt hatte, dass die Vorgänge im Nervensystem als logische Operationen gekennzeichnet werden können, bei denen der Aktivitätszustand einer einzelnen Nervenzelle mit dem simpelsten psychischen Akt korrespondierte. Diese Verbindung von Logik, digitalen Schaltungen und Nervensystem war einerseits für Neumann der Schlüssel, um seine berühmte Architektur des Computers zu entwerfen. Andererseits verfolgten McCulloch und seine Mitstreiter damit eine «experimentelle Epistemologie», die, wie die viel zu früh verstorbene Lily Kay in ihrem Aufsatz zeigt, die Grundlagen für Kognitionswissenschaft und künstliche Intelligenz gelegt hat.  
 
Während es unter den Kybernetikern der ersten Stunde kaum einen Dissens darüber gab, dass sie die traditionelle Philosophie des Leib-Seele-Verhältnisses hinfällig machten, waren die Wege von den digitalen Schaltungen hin zu sozialen Systemen naturgemäss schwieriger zu beschreiten. Hier wurden die Möglichkeiten und die (vorläufigen) Grenzen der neuen Universalwissenschaft ausgesprochen kontrovers diskutiert. Als die Anthropologen Margaret Mead und Gregory Bateson dafür plädierten, komplexe soziale Verhaltensmuster als selbstregulierende Feedback-Mechanismen zu beschreiben, hielt Wiener ihnen entgegen, dass sie nicht über die quantitativen Daten verfügten, um eine solche Behauptung aufrechterhalten zu können. Anthropologie war, wie Ute Holl in ihrem Beitrag plausibel argumentiert, für die meisten Macy-Teilnehmer nur insoweit akzeptabel, wie sie sich in neurologische Kontexte einfügen liess.  
 
Der eigentliche Siegeszug der Kybernetik begann erst, nachdem 1953 die letzte Konferenz stattgefunden hatte. Man war aus dem Stadium des ungeschützten Diskutierens und Ausprobierens herausgetreten, um an die Ausdifferenzierung und Etablierung des kybernetischen Ansatzes zu gehen.
 
In seiner ausführlichen Einführung gibt Claus Pias einen ersten Überblick über diese bis jetzt noch wenig erforschte Erfolgsgeschichte der Kybernetik, die weit in die Geisteswissenschaften hineinreichte und Bereiche wie Pädagogik und Ökonomie, Kunst und Sozialwissenschaften umfasste.  
 
Zu bestimmen, inwieweit die Kybernetik hier tatsächlich zu einschneidenden Veränderungen führte, bleibt weiteren Forschungen vorbehalten. Dabei wird insbesondere zu untersuchen sein, inwieweit Mechanismen der Kontrolle und der Steuerung als neue wissenschaftlich-technische Allheilmittel angesehen wurden.  
 
Die Blüte der Kybernetik hielt ungefähr zwanzig Jahre an. Auch hier stellt sich die Frage, warum die Kybernetik sich ab der zweiten Hälfte der siebziger Jahre sang- und klanglos aus dem Konzert der Wissenschaften verabschiedete.  
 
Wolfgang Coys Vermutung, dass sie an der Masslosigkeit ihrer Ansprüche bei gleichzeitiger Enge ihrer Methoden scheiterte (was dazu führte, dass die Kybernetik von der bescheideneren, aber effektiveren Informatik abgelöst wurde), hat viel für sich.  
 
Doch das erklärt noch nicht, wieso die Kybernetik «flächendeckend» ihren Geist aufgab. Dabei wäre wohl auch zu bedenken, dass sie als populäre Ideologie oftmals im Doppelpack mit der Atomenergie einherkam. Es ist wohl kein Zufall, dass beide ungefähr gleichzeitig an Attraktivität einbüssten.  
 
Trotz gegenwärtigen Modebegriffen wie Cyborg oder Cyberspace, die ohne sie undenkbar wären, ist die Epoche der Kybernetik inzwischen Vergangenheit. Ihre Bedeutung für unsere Gegenwart offenbart sie gerade in der historischen Distanzierung. Entstehung, Geltung und Verschwinden der Kybernetik bieten ein faszinierendes Lehrstück, das zum einen demonstriert, wie sich einige der brillantesten Wissenschafter ihrer Zeit an einem interdisziplinären Projekt versuchten, das die Geisteswissenschaften kurzerhand in Naturwissenschaften und Technik aufgehen lassen und tatsächlich - hier hat Heidegger ganz recht gesehen - an die Stelle der Philosophie treten wollte. Ein gescheitertes Unterfangen. Die Philosophie ist mit all ihren Blessuren und Krankheiten, die sie sorgsam pflegt, erstaunlich lebendig. Dieser Umstand sollte allen, die Geisteswissenschaften das Totenglöcklein läuten, zu denken geben.  
 
Zum anderen brachte die Kybernetik die bis anhin letzte umfassende technische Utopie hervor. Und auch sie ist vergangen. Wer in der Ausstellung «Making Things Public» im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe die Nachbildung von Stafford Beers kybernetischem Kontrollraum sieht, der für Salvador Allendes Chile konzipiert war, begreift sofort, dass sehr schnell etwas heute als von gestern erscheint, was vorgestern noch die Vision von morgen darstellte.  
 
Das desavouiert nicht die Utopien als solche, die sich stets an der Schnittstelle von Wirklichkeit und den daraus gezogenen Wünschen und Sehnsüchten etabliert. Die Antwort kann also nicht in einer Antiutopie oder in einer gewollten Phantasielosigkeit bestehen, die alles beim Alten belässt, sondern eher in einer kritisch reflektierten Utopie, die ihre Wünsche und Verheissungen mit der Realität abgleicht. Eben dafür bietet die Geschichte der Kybernetik reiches Anschauungsmaterial.  
 

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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #130 am: 04. Apr. 2008, 10:00 Uhr »

Hallo Multi
Am 03. Apr. 2008, 18:41 Uhr, schrieb MultiVista :


Die Blüte der Kybernetik hielt ungefähr zwanzig Jahre an. Auch hier stellt sich die Frage, warum die Kybernetik sich ab der zweiten Hälfte der siebziger Jahre sang- und klanglos aus dem Konzert der Wissenschaften verabschiedete.  
......  
Doch das erklärt noch nicht, wieso die Kybernetik «flächendeckend» ihren Geist aufgab. Dabei wäre wohl auch zu bedenken, dass sie als populäre Ideologie oftmals im Doppelpack mit der Atomenergie einherkam.  

Die Armseligkeit der Geisteswissenschaften besteht u.A. darin, dass sie auf ihre eigenen Mechanismen reinfallen. Man glaubt scheinbar, wenn ein Thema nicht im Diskurs gehalten wird, dann sei es auch wirklich vom Tisch. Erkenntnisse, Strömungen und Methoden sind unabhängig davon erfolgreich, ob sie von Philosophen reflektiert werden oder nicht. Die Amerikaner haben ein schönes Sprichwort, don't speak about it, just do it:
 
http://www.youtube.com/watch?v=W1czBcnX1Ww
 
Grüße,
hel

« Zuletzt bearbeitet: 04. Apr. 2008, 10:01 Uhr von hel »  IP-Icon gespeichert

Raschi macht ün macht, ün men geht fort naket ün burwess.
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #131 am: 04. Apr. 2008, 11:26 Uhr »

findest du diesen läppischen militärköter etwa ernsthaft einen erfolg?  
 
 
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #132 am: 04. Apr. 2008, 12:51 Uhr »

Am 04. Apr. 2008, 11:26 Uhr, schrieb laertes :

findest du diesen läppischen militärköter etwa ernsthaft einen erfolg?

Wenn das Ziel war: Entwickle einen Roboter, der sich auf unwegsamem Gelände geschickt bewegen kann, dann natürlich.
Wenn sie einen Schönheitspreis gewinnen wollten, ist das eine Fehlentwicklung.
 
Wahrscheinlich wird das Drum irgendwann dabei mithelfen, Leute umzubringen. Trotzdem ist das einfach faszinierend.
 
Grüße,
hel
 

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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #133 am: 04. Apr. 2008, 17:42 Uhr »

ja, kommt so ein blechteil mit mg oben aufgeschraubt, die mit igrendeiner sensorkamera dich entdeckt, und nietet dich um.
 
ein hurra auf die wissenschaft!
 
weisst du, philosophie setzt VOR den zielsetzungen an und misst sich NICHT an produkten.
 
 
viele grüsse
 
laertes
« Zuletzt bearbeitet: 04. Apr. 2008, 17:42 Uhr von laertes »  IP-Icon gespeichert
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Re: Fragen an die Philosophie lebender Systeme
« Antworten #134 am: 04. Apr. 2008, 19:23 Uhr »

Am 04. Apr. 2008, 17:42 Uhr, schrieb laertes :

ja, kommt so ein blechteil mit mg oben aufgeschraubt, die mit igrendeiner sensorkamera dich entdeckt, und nietet dich um.
 
ein hurra auf die wissenschaft!  

Was heißt hier Wissenschaft: alles nur Dein Bewußtsein. Den Robi hätte es gar nicht gegeben, wenn ich, und das bist ja Du, ihn uns, also mir, nicht in den Kopf gesetzt hätte. Also, in einem Satz: Du bist schuld
 
(Wenn das jemand liest, der den Kontext unserer Diskussion nicht kennt, wirds für ihn etwas wirr klingen, macht aber nix.)
 
Grüße,
hel

« Zuletzt bearbeitet: 04. Apr. 2008, 19:28 Uhr von hel »  IP-Icon gespeichert

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