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Thema: Was ist eigentlich Liebe? (Gelesen 8602 mal) |
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jevermann (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #46 am: 25. Okt. 2009, 01:51 Uhr » |
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Am 25. Okt. 2009, 00:09 Uhr, schrieb trugbild : Liebe ist ein Geschenk, welches jeder ablehnen oder annehmen kann. |
| Ein Geschenk, ja. Aber ob sie Verhandlungssache ist, da da wär ich nicht so sicher. Wer ernsthaft liebte oder liebt, weiß, dass das Wahre keine Entscheidungen braucht, dass da nichts anzuwählen oder abzuwählen wäre. Bzw, dass alles, was auswählbar erscheint nicht das Wahre sein kann, nicht das Eigentliche.
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Unsere Fähigkeit Illusionen zu kreieren übersteigt zuweilen unsere Möglichkeit, sie als solche zu erkennen
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.DEMIURG.
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #47 am: 25. Okt. 2009, 01:56 Uhr » |
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Liebe IST. Gibt es Zweifel daran, so IST Liebe nicht.
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Prosa
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #48 am: 25. Okt. 2009, 05:44 Uhr » |
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Zitat:Naja... Wer aber aus der Aussage eines anderen nur das nimmt, was zu seiner eigenen Interpretation dienlich ist, ist auch nicht besser! |
| Was meinst du mit dienlich? Du hast eine Aussage getätigt, ich habe sie interpretiert, meinst du damit, dass ich dir etwas unterstelle, das ich gegen dich verwende um mich in irgendeiner Form daran zu erfreuen oder so? Zitat:Dass die chemisch-biologischen Abläufe im Körper eine zu "unromantische" Anschauung der Liebe ist - ok! Aber so ist es halt! |
| Es ging hier aber nicht um chemisch biologische Abläufe im Körper, hervorgerufen durch Liebe, sondern darum was Liebe eigentlich ist, oder meinst du damit, dass sich Liebe darauf reduziert? Zitat:Das heißt dann wohl im Umkehrschluss, dass Mensch sich in der Deutung der Liebe eben auch über seinen Körper, und nicht nur über seine Wünsche im Klaren sein sollte - eben ganzheitlich! Auch ein Orgasmus ist schlicht eine körpereigene reaktion auf Aktion und hat zunächst grundsätzlich nichts mit Liebe zu tun. Was uns aber nicht davon abhält, Spass daran zu haben - und Liebe ohne Spass, wie geht denn das? |
| Ja, natürlich sollte Mensch sich und seinen Körper kennen, aber nicht nur wegen der Liebe (jevi würde sicher sagen aus Liebe heraus?). Wenn ein Orgasmus eine körpereigene Reaktion auf eine Aktion ist die Spass macht und mit Liebe nichts zu tun hat, warum schreibst du dann Liebe Spass zu?
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Prosa
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #49 am: 25. Okt. 2009, 06:01 Uhr » |
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Zitat:Liebe ist weiblich. Wie könnte davon ein Mann etwas verstehen? Ein Mann, der als Trost dafür den Verstand bekommen hat. |
| Du meinst Männer lieben mit Verstand? Zitat:| http://www.youtube.com/watch?v=rle172bWz5g |
| Zitat:| Liebe ist ein Geschenk, welches jeder ablehnen oder annehmen kann. |
| Wer schenkt dir das? Zitat:Liebe IST. Gibt es Zweifel daran, so IST Liebe nicht |
| Begründen Sie Ihre Behauptung -
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delfi (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #51 am: 25. Okt. 2009, 09:20 Uhr » |
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Am 25. Okt. 2009, 01:56 Uhr, schrieb .DEMIURG. :Liebe IST. Gibt es Zweifel daran, so IST Liebe nicht. |
| einverstanden, damit ist aber noch nicht erklärt, was sie ist. Da Liebe oft vorgespielt wird, gefällt mir besonders der Spruch: Liebe ist, was Liebe tut. Salve
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gnôthi seautón, medèn ágan, eî
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delfi (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #52 am: 25. Okt. 2009, 09:40 Uhr » |
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Am 24. Okt. 2009, 22:47 Uhr, schrieb Hancock : Ja, Spaß muss sein. Liebe ist aber auch Leiden. PS: Mit Ihrem Biologismus bewegen Sie sich aber in einer zweifelhaften Gesellschaft. |
| Ich denke Spass trifft es nicht ganz, den kannst du auch beim Karten Spielen haben. Lust und Leidenschaft trifft es wohl eher. Biologismus ist Materialismus, der alles Geistige leugnet. Ein Denkfehler, oft wird dabei auch Ursache und Wirkung verwechselt. Beispiel: Du hast Angst, dein Blutdruck steigt. Der Materialist bezeichnet den hohen Blutdruck als Angst; Du bist mutig und bereit zum Angriff, dein Blutdruck steigt. Der Materialist bezeichnet den hohen Blutdruck als Mut. Auch bei der Liebe steigt der Blutdruck, wäre für den Biologist also Liebe hoher Blutdruck? Salve
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gnôthi seautón, medèn ágan, eî
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wokarb
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #53 am: 25. Okt. 2009, 10:48 Uhr » |
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Für den nicht ganz dichten Dichter mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ...
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danbrown (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #54 am: 25. Okt. 2009, 11:12 Uhr » |
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Am 25. Okt. 2009, 05:44 Uhr, schrieb Prosa : Was meinst du mit dienlich? Du hast eine Aussage getätigt, ich habe sie interpretiert, meinst du damit, dass ich dir etwas unterstelle, das ich gegen dich verwende um mich in irgendeiner Form daran zu erfreuen oder so? |
| Nein, ich meine nur, dass die subjektive Interpretation dessen, was im Gesamten gesagt wurde, nichts mit meiner Aussage zu tun hat. Warum sollte ich denken, Sie wollten mir Böses? Zitat:| Es ging hier aber nicht um chemisch biologische Abläufe im Körper, hervorgerufen durch Liebe, sondern darum was Liebe eigentlich ist, oder meinst du damit, dass sich Liebe darauf reduziert? |
| Aha, die chemischen Abläufe werden also DURCH Lieben hervorgerufen? Da haben wir schon den ersten, wichtigen Punkt, der der Aufklärung bedarf. Bis der Mensch merkt, dass er liebt, hat sich sein Körper schon lange darauf eingestellt! Die familiäre oder Gemeinschaftsliebe innerhalb eines Clans, einer Gruppe oder Familie hat andere Ursachen, basiert aber auf den selben oder ähnlichen Abläufen. Und was hat die bilogische Realität mit Abwertung zu tun? Das "tun" nur Menschen, die sich "geistig" über ihre Natur erheben wollen, weil sie meinen, diese nicht nötig zu haben! Doch mal ehrlich: Ohne diese "Natur des Liebens" wären wir gar nicht fähig, länger als bis nach dem Orgasmus zu lieben! Warum also eine Tatsache "abwerten" ohne die Liebe nicht möglich ist? Nur aus dialektisch-instrumentalen Gründen? Zitat:Ja, natürlich sollte Mensch sich und seinen Körper kennen, aber nicht nur wegen der Liebe (jevi würde sicher sagen aus Liebe heraus?). Wenn ein Orgasmus eine körpereigene Reaktion auf eine Aktion ist die Spass macht und mit Liebe nichts zu tun hat, warum schreibst du dann Liebe Spass zu? |
| Weil ich nicht lieben wollte, würde dies kein Spass machen! So wie wir alles gerne machen, von dem uns unser Körper via Drogen meldet, dass es ihm gefällt! Man sollte sich ggf. einmal von christlichen Dogmen, nach denen nur der Schmerz und das Leid in der Liebe zur Erfüllung führt, über Bord werfen. Dieses auf Schuldzuweisungen basierende System hat lange ausgedient, spukt aber immer noch als Plugin der Liebe in den Köpfen ansonsten aufgeklärter Menschen herum. Ich frage mich allerdings, was ein Orgasmus für Sie ansonsten darstellt als eine zum Wohlgefühl und Entspannung führende biologische Reaktion auf Aktion? Nur der Mangel Ihrer Vorstellungskraft, den biologischen Körper in das "geistige Liebesspiel" mit einzubeziehen? Wie war das? - Zitat: <Ja, natürlich sollte Mensch sich und seinen Körper kennen> Was denken Sie, warum so viele Menschen "schlechten Sex" haben? MfG db
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trugbild (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #55 am: 25. Okt. 2009, 12:29 Uhr » |
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Am 25. Okt. 2009, 01:51 Uhr, schrieb jevermann : Ein Geschenk, ja. Aber ob sie Verhandlungssache ist, da da wär ich nicht so sicher. Wer ernsthaft liebte oder liebt, weiß, dass das Wahre keine Entscheidungen braucht, dass da nichts anzuwählen oder abzuwählen wäre. Bzw, dass alles, was auswählbar erscheint nicht das Wahre sein kann, nicht das Eigentliche. |
| Liebe ist keine Verhandlungssache, sondern eine Berührung im Herzen, die aufkeimt oder verdeckt weiter schlummert und erst entdeckt werden möchte.
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Nichts ist trügerischer als die Selbst-Täuschung.
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trugbild (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #56 am: 25. Okt. 2009, 12:31 Uhr » |
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Am 25. Okt. 2009, 06:01 Uhr, schrieb Prosa : Liebe ist ein Geschenk, welches in uns wohnt, es ist das, was uns selbst ausmacht, nur das das nicht immer so erkannt wird. Letztlich schenken wir es uns selbst, indem wir uns für die Liebe, die IST , öffnen.
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Nichts ist trügerischer als die Selbst-Täuschung.
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jevermann (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #57 am: 25. Okt. 2009, 12:53 Uhr » |
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Hi Prosa Am 25. Okt. 2009, 05:44 Uhr, schrieb Prosa : Ja, natürlich sollte Mensch sich und seinen Körper kennen, aber nicht nur wegen der Liebe (jevi würde sicher sagen aus Liebe heraus?). |
| Ich würde sogar sagen, denkt man lange genug nach, lassen sich viele Gründe finden, einen Körper zu besitzen, doch sein einziger wahrer Grund ist Liebe. Aus ihr entspringt er und in sie kehrt er zurück. Zitat: Wenn ein Orgasmus eine körpereigene Reaktion auf eine Aktion ist die Spass macht und mit Liebe nichts zu tun hat, warum schreibst du dann Liebe Spass zu? |
| Die Ausdrucksformen der Liebe sind nur theorethisch begrenzt, das ist ja das Fantastische. Orgasmus und Spass sind Aspekte von ihr, sicher keine unwichtigen, aber auch nicht die einzigen. Doch auch für das Liebesspiel gilt, dass man eher glücklich machen sollte, als seinen Spass in der Selbstsucht zu suchen. *zwinker* ;)jevi
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jevermann (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #58 am: 25. Okt. 2009, 13:01 Uhr » |
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Am 25. Okt. 2009, 12:29 Uhr, schrieb trugbild : Liebe ist keine Verhandlungssache, sondern eine Berührung im Herzen, die aufkeimt oder verdeckt weiter schlummert und erst entdeckt werden möchte. |
| Wenn du damit andeuten willst, sie ist latent in jedem angelegt, geb ich dir Recht. Doch kommt sie mit Macht zum Ausdruck, wahr und ursprünglich, wie sie in ihrem Kern ist, gibt es weder ein Halten, noch eine Wahl. Sie besitzt die Kraft, Vorbehalte und Konventionen einfach beiseite zu fegen, sie sprengt jedes Korsett, das man ihr anziehen will.
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Hancock (Offline)
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Re: Was ist eigentlich Liebe?
« Antworten #59 am: 25. Okt. 2009, 13:10 Uhr » |
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Am 24. Okt. 2009, 23:07 Uhr, schrieb danbrown : Ach ja? a) was soll Liebe mit Leiden zu tun haben? Wenn ich leide, wenn ich liebe, ist was falsch an der Sache! b) und was bedeutet Ihre gewohnheitsmäßige Pauschalisierung meiner Aussage hin zu "Biologismus in zweifelhafter Gesellschaft"? Wenn Sie ein Gegenargument zu meiner Aussage haben, lassen Sie hören! Ansonsten klingt das so, als ob Tody unter dem Namen "Hancock" schreiben würde! |
| Tja, wenn Sie nicht wissen, dass zur Liebe auch das Leiden gehört, kennen Sie die Liebe nicht. PS: Sie scheinen am Todoroff-Syndrom zu leiden? Mein Beileid!
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