|
|
Autor |
Thema: Instrumentalisierung von Gesetzen (Gelesen 7925 mal) |
|
kidt
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #255 am: 21. Feb. 2010, 12:39 Uhr » |
| Löschen
|
Am 21. Feb. 2010, 10:50 Uhr, schrieb Berny : Natürlich nicht: Wie kann einer sofort sterben, der ohne Gesetz noch nie gelebt hat? |
| In den Fällen denaturierter Verköstigung besorgt das zum Beispiel der Infarkt. => http://de.wikipedia.org/wiki/Infarkt
|
| |
gespeichert |
|
|
|
md (Offline)
Senior-Mitglied
   
 ab 4.8.10 offline
Profil anzeigen |
Beiträge: 412
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #256 am: 21. Feb. 2010, 22:59 Uhr » |
|
Am 20. Feb. 2010, 17:02 Uhr, schrieb Kaudermann : "Im Gegenteil, denn alles andere fokussiert die Instrumentalisierung bzw. das Interesse anstatt die Gesetze." Gesetze sind Instrumentalisierungen von menschlichem Verhalten, wenn nicht alle freiwillig zustimmen und wenn sie nicht storniert werden können, wenn wer damit nicht mehr einverstanden ist. |
| Wenn nicht alle freiwillig zustimmten, wie könnte es sich dann um Gesetze handeln? Zitat:"Der Missbrauch von Gesetzen kann ja durchaus auch einer Gesetzlichkeit folgen" Logo, 'Missbrauch' ist ja auch schon ein gesetzgebungsabhängiger Begriff. |
| So oder so. Paradebeispiel für Missbrauch ist der sexuelle Missbrauch. Täter sind in diesem Falle oft früher selbst Opfer gewesen, was möglicherweise auf eine tragische übergeordnete Gesetzlichkeit schließen lässt. Worum es mir aber geht: macht erst ein geschriebenes Gesetz Missbrauch zu einem solchen, oder ist es nicht denkbar, dass er unabhängig davon gegen ein Gesetz verstößt, das erst - eben weil es auf ein schwerwiegendes Unrecht Bezug nimmt - verschriftlicht wird? Wenn du meinst, erst das geschriebene Gesetz schaffe den Missbrauch, sehe ich da ein Problem. Das würde bedeuten, dass es bei Verlust der Verschriftlichung keinen Missbrauch mehr gäbe. Schön wärs! Und glaubst du denn, dass ein Triebtäter nur deshalb Missbrauch betreibt, weil das so genannt worden ist? Wir verstehen doch das, was er tut nicht erst, wenn wir wissen, dass es ein geschriebenes Gesetz dazu bzw. dagegen gibt. Deine Ansicht klammert alles normative aus. Die Norm eben, dass die Verbrecher in der Unterzahl sind. Außerdem scheint mir, als wäre Missbrauch für dich eben nur ein Wort, das für Unrecht steht, weil irgendjemand es gern so hätte. Dann wäre Missbrauch für dich nur eine Vokabel mit einer Bedeutung, die sich nicht auf einen Umstand, sondern auf ein persönliches Bedürfnis bezieht und wäre damit völlig relativierbar ohne eigentliche Normativität. Auf deskriptiver Ebene dann mit einem "unendlichen" Abstand zur Welt wird "Missbrauch" so natürlich zu einer nüchternen Beschreibung, ja zu einem Benennen von Körperhaltungen, Bewegungen und Vorgängen. Eine Beschreibung von derartigem Missbrauch bei Menschen, bei Lebewesen führt zu einer deutlichen Veränderung in der Gewichtung von Gebrauch und Missbrauch, die vermutlich in einer unverständlichen Egalisierung endet. Mir dämmert aber gerade, dass wir über derartiges schonmal diskutiert hatten. Zitat:"Da der Mensch nun aber frei ist, zu tun wie auch zu lassen, kann ein zwischenmenschliches Gesetz allenfalls durch Kongruenz oder Kompatibilität von Interessen Gesetz werden." Dann ist es eben gar nicht nötig. |
| Mir deinem abgewandelten Gesetzbegriff vielleicht nicht, ansonsten wäre es an dir, zu zeigen, inwiefern Gesetze schaden. Ein Gesetz schadet nicht, auch eine Gesetzgebung nicht. Wäre sie zum Schaden, würde sie sich nicht lohnen. Wenn ich davon rede, dass Menschen tun und lassen können, dann denke ich dabei auch daran, dass Menschen tun und leiden. Dass Leiden gern mal pathetisch überdimensioniert gedacht wird, macht die Sache schwierig. Denn ich sehe keinen vernünftigen Grund, es auf Schmerz zu beziehen. Im Gegenteil, das Sich-nicht-damit-abfinden-Können, auch verletzbar zu sein, löst den Schmerz aus. Es ist eine unwillkommene Wahrheit, keine Kontrolle über das Erleiden zu haben. Mir scheint, in manchen Aussagen die Projektion von Ängsten zu vermuten, basiert genau auf dieser Kränkung. Die Ignoranz von Anderen, deren Tiefe und persönlichen Hintergrund führt dazu, dass man sich selbst gern verabsolutiert und auf der anderen Seite nur Oberflächen schafft, keine Tiefe, keine Unberechenbarkeit (und auch keinen freien Willen, keine Autonomie von Anderen) übrig lässt. Dagegen steht ein Hintergrund, der die Gleichheit mit der Ungleichheit verbindet. Demokratie wird dem gerecht. Wofür du dich einzusetzen scheinst, ist etwas extrem linkes (siehe die Schattenblick-Links mit manchmal fast schon skurillen Formulierungen), diktatorisches: gleichgeschaltete Menschen. Das verträgt sich auch leider sehr gut mit deinem übergeordneten Bewusstsein, das personunabhängig besteht und alles Andere wie auch alle Anderen zu deiner Vorstellung reduziert. Gesetze sind das Ergebnis wie wir leben wollen. Das ist unbestimmt, ja kann von einem Einzelnen nicht so leicht - wenn überhaupt!? - überblickt werden. Der "Volonté générale" ist ja auch etwas anderes als der "Volonté de tous". Es gehört viel Einfühlungsvermögen dazu und für gewöhnlich weigern wir uns, Motive bestimmter Menschen wie Schwerverbrecher oder "Verrückter", und natürlich von seiten der Linken Motive von Politikern, Klerikalen und Managern verstehen zu wollen. Da endet einfach die Toleranz und es wird ein Feindbild und damit Unrecht erschaffen. Auch dabei wird eine gesetzliche Grundlage angenommen und sei es bloß eine, aufgrund derer Demokratie abgeschafft werden könnte oder sollte. Zitat:"Ein Mein-Wille-sei-Gesetz ist kein Gesetz." Ja und? Stirbst du sofort, wenn es kein Gesetz gibt? |
| Nein, sicherlich nicht. Mir scheint aber, du leidest Schmerzen, unter Gesetzen. Siehe oben: Tun und Leiden. Zitat:"Gesetze lassen sich per se nicht instrumentalisieren ohne die Betroffenen zu instrumentalisieren." Eben ein Wuchern in Zirkeln, wo der konkrete Mensch hinausgeschleudert wird. |
| Der "konkrete Mensch" ist das Produkt deiner kulturellen Erfahrungen. Er wird paradoxerweise konkreter je mehr du weißt, je mehr du bejahst und ablehnst. Ohne alledem ist da kein konkreter Mensch. Du kannst zwar sagen, dass da immer noch du bist. Aber um das zu sagen, musst du auch Ohren annehmen, die das hören. Es wäre komisch, würden das dann nur deine eigenen sein.
|
| |
gespeichert |
Minusquamperfekt.
|
|
|
md (Offline)
Senior-Mitglied
   
 ab 4.8.10 offline
Profil anzeigen |
Beiträge: 412
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #257 am: 22. Feb. 2010, 09:46 Uhr » |
|
Am 21. Feb. 2010, 10:50 Uhr, schrieb Berny : Das Instrument der Sprache ist die Musik des Verstandes und das Gesetz der Harmonie die Selbstverliebtheit in die Gleichzeitigkeit des Passenden. Betroffene müssen somit passen oder aufpassen, wo ist das Problem? |
| Leider verstehe ich mal wieder nur die Hälfte bei dir, was mittlerweile zur Gewohnheit geworden und somit kaum überraschend für mich ist. Von Sprache als Instrument würde ich aber ebenso absehen wie vom Gesetz als Instrument, weil ich denke, dass wir uns sprachlich erst verwirklichen und Sprache ein "offenes Ding" ist, Ausdruck und Ausspruch unserer Lebendigkeit im Miteinander. Ebenso übergeordnet halte ich Harmonie, die sich eben nicht durch ein gutes Gefühl einen Gleichklang der Töne oder Meinungen zeigt, sondern die auch gerade da besteht, wo es das Widersprüchliche und das (anscheinend) Unpassende gibt.
|
| |
gespeichert |
Minusquamperfekt.
|
|
|
Kaudermann
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #258 am: 22. Feb. 2010, 13:15 Uhr » |
| Löschen
|
"Der "konkrete Mensch" ist das Produkt deiner kulturellen Erfahrungen. Er wird paradoxerweise konkreter je mehr du weißt, je mehr du bejahst und ablehnst. Ohne alledem ist da kein konkreter Mensch. Du kannst zwar sagen, dass da immer noch du bist. Aber um das zu sagen, musst du auch Ohren annehmen, die das hören. Es wäre komisch, würden das dann nur deine eigenen sein." Etwas erfühlen, differenzieren, merken, sondern, schätzen, lieben, als Schmerz empfinden, ist nicht abhängig von einer Gesetzgebung, in die ich hineinwachse. Wie kann man derart verbohrt sein in die angebliche Notwendigkeit von Gesetzen? Merkst Du denn nicht, dass das eine Folge ebenjener Gehirnwäsche ist, die von dort ausgeht? Eine Gesetzgebung hat am meisten Überlebenschancen wenn es viele Menschen gibt wie Du, die hörig an sie als Grundexistenzial glauben und sie mit allen anderen Kategorien willkürlich aber fundamentalistisch vermischen, weil Sie derart den Gack in den Hosen haben - letztlich vor sich selbst und vor den anderen. Und dieses Angstgagi ist nicht biologisch, sondern antrainert, Folge einer lebenslänglichen Mästung mit Schuld, Bestrafung, Gesetzen.
|
| « Zuletzt bearbeitet: 22. Feb. 2010, 13:16 Uhr von Kaudermann » |
gespeichert |
|
|
|
md (Offline)
Senior-Mitglied
   
 ab 4.8.10 offline
Profil anzeigen |
Beiträge: 412
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #259 am: 22. Feb. 2010, 18:18 Uhr » |
|
Am 22. Feb. 2010, 13:15 Uhr, schrieb Kaudermann :"Der "konkrete Mensch" ist das Produkt deiner kulturellen Erfahrungen. Er wird paradoxerweise konkreter je mehr du weißt, je mehr du bejahst und ablehnst. Ohne alledem ist da kein konkreter Mensch. Du kannst zwar sagen, dass da immer noch du bist. Aber um das zu sagen, musst du auch Ohren annehmen, die das hören. Es wäre komisch, würden das dann nur deine eigenen sein." Etwas erfühlen, differenzieren, merken, sondern, schätzen, lieben, als Schmerz empfinden, ist nicht abhängig von einer Gesetzgebung, in die ich hineinwachse. |
| Das weißt du nicht. Du kannst auf keine Parallelexistenz verweisen. Und Gesetzgebung bedeutet nicht, dass Gesetze dem Wunsch einer Person oder mehrerer entsprechen. Die Übereinkunft ist das Gesetz. Es ist ebenso durchaus Gesetz, dass ein Körper zu Boden fällt, dass Schönheit verlockend ist und dass Hunger gestillt werden möchte. Ein Mensch, der einen Anderen absichtlich hungern lässt, verstößt damit nicht gegen ein geschriebenes Gesetz, sondern begeht auch ohne dem ein Unrecht. Das kann empfunden werden, und ein Hungernder wird seinen Peiniger Schaden zufügen, wenn er die Möglichkeit erlangt. "Etwas erfühlen, differenzieren, merken, sondern, schätzen, lieben, als Schmerz empfinden" sind alles bestimmte Formen von Verhalten oder lebendigen Seins und sie folgen selbst einer bestimmten und nicht beliebigen Gesetzlichkeit, denn ich weiß z. B., dass ich nicht schätze, was ich verachte. Zitat:Wie kann man derart verbohrt sein in die angebliche Notwendigkeit von Gesetzen? Merkst Du denn nicht, dass das eine Folge ebenjener Gehirnwäsche ist, die von dort ausgeht? |
| Du meinst also, es gäbe da eine Art Gesetz, die dazu führt, dass "Gehirnwäsche" zu Aussagen wie den meinen führt? Zitat:| Eine Gesetzgebung hat am meisten Überlebenschancen wenn es viele Menschen gibt wie Du, die hörig an sie als Grundexistenzial glauben und sie mit allen anderen Kategorien willkürlich aber fundamentalistisch vermischen, weil Sie derart den Gack in den Hosen haben - letztlich vor sich selbst und vor den anderen. |
| So kannst du gern meinen, begründet ist damit nichts, aber ein misanthroper Glaube offenbart. Du kannst die Notwendigkeit der Gesetze in Frage stellen, du kannst gegen sie verstoßen. Wenn du in ein Geschäft gehst und eine Kaffeemaschine mitnimmst, ohne sie zu bezahlen, dann kannst du dich durchaus gegen die Verwendung des Wortes "Unrecht" zur Wehr setzen. Aber solange du keine nachvollziehbaren Gründe anbieten kannst, die verständlich machten, dass du für die Maschine nicht zu bezahlen bräuchtest, wirst du es schwer haben, dass man dir mit dieser Tat freudlich gesonnen sein wird. Da kannst du einwenden, das sei bloß antrainiert. Aber auch Laufen will gelernt sein. Zitat:Und dieses Angstgagi ist nicht biologisch, sondern antrainert, Folge einer lebenslänglichen Mästung mit Schuld, Bestrafung, Gesetzen. |
| Vergessen wir die Liebe nicht. Auch mit ihr werden Menschen gemästet, genau genommen ist es ein Hunger, den sie zu fressen bekommen. Ein funkelndes Gerücht, das umso mehr glänzt, je stärker es anderes kontrastiert. Deshalb wird das Thema Liebe oft inmitten von Kriegen platziert, in der griechischen Mythologie gesellt sich die Göttin der Liebe zum Gott des Krieges, in der Liebe und im Krieg sei alles erlaubt, sagt der Volksmund. Der Rebell ist der Schwarm der Mädchen. Erfüllt sich die Liebe nicht, bewahrheitet sich das Gerücht nicht, dann entsteht Verbitterung, Verzweiflung, manchmal führt das zu einem bissigen Zynismus. Geh mal in einen Zoo zu den Affen. Da gibt es so eine Sorte, schieb denen mal Futter oder einen interessanten Gegenstand durchs Gitter, aber lass sie nicht ran kommen. Nach drei Versuchen spätestens kannst du ihnen den Zorn vom Gesicht ablesen. Genau genommen wird nicht mit Schuld und Bestrafung gemästet. Was nicht schmeckt, wird nicht gegessen. Wer trägt denn das Unerträgliche? Das angeblich geschmacklose Leben ohne Liebe ist das Problem. Dabei ist die bloße Liebe die größte aller Geschmacklosigkeiten, wogegen Krieg, Zerstörung bis hin zur subtilsten Auseinandersetzung besonders beliebt sind.
|
| |
gespeichert |
Minusquamperfekt.
|
|
|
Kaudermann
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #260 am: 22. Feb. 2010, 18:45 Uhr » |
| Löschen
|
<<Etwas erfühlen, differenzieren, merken, sondern, schätzen, lieben, als Schmerz empfinden, ist nicht abhängig von einer Gesetzgebung, in die ich hineinwachse.>> <Das weißt du nicht.> Doch. Im Prinzip der Differenzierung ist noch keine Schuldfrage eingebaut, die kann logisch erst kommen, wenn das Prinzip Gesetzgebung in einer Sozietät installiert ist. Z.B. durch religiöse Dogmen. <Du kannst auf keine Parallelexistenz verweisen.> Ist nicht nötig. <Und Gesetzgebung bedeutet nicht, dass Gesetze dem Wunsch einer Person oder mehrerer entsprechen. Die Übereinkunft ist das Gesetz.> Ich habe mich aber nie 'übereinkunftet'! Das ist ohne mich passiert. Gesetze werden ja auch tradiert. "Es ist ebenso durchaus Gesetz, dass ein Körper zu Boden fällt," Nein, das ist eine Beobachtung, eine Erinnerung. "dass Schönheit verlockend ist und dass Hunger gestillt werden möchte." Nein, das sind keine Gesetze, respektive nur für den, der überall Gesetze reininterpretiert, schon nur bei der simpelsten Wiederholung will der Gesetze eräugen. "Ein Mensch, der einen Anderen absichtlich hungern lässt, verstößt damit nicht gegen ein geschriebenes Gesetz, sondern begeht auch ohne dem ein Unrecht." md, Gesetze und Rechte sind Interpretationen, die auf Sprache basieren. Das gilt auch für Newton. "Das kann empfunden werden, und ein Hungernder wird seinen Peiniger Schaden zufügen, wenn er die Möglichkeit erlangt." Der Hungernde empfindet Hunger und nicht ein Recht oder ein Gesetz! Empört er sich zusätzlich, dann ist das ein moralischer Reflex, der auch durch das Prinzip Gesetzgebung antrainiert wurde: 'Ich habe ein Recht auf Essen, und wenn Du mir das verwehrst, bringe ich Dich vor's Gesetz'. Dieser Gedanke IST NICHT HUNGER und stillt ihn auch nicht. ""Etwas erfühlen, differenzieren, merken, sondern, schätzen, lieben, als Schmerz empfinden" sind alles bestimmte Formen von Verhalten oder lebendigen Seins und sie folgen selbst einer bestimmten und nicht beliebigen Gesetzlichkeit, denn ich weiß z. B., dass ich nicht schätze, was ich verachte." Diese 'Gesetzlichkeit' ist aber nicht das was ich mit 'Prinzip Gesetzgebung' meine, sondern ein (wissenschaftliches) Rückschliessen auf kognitions- und gemeinschaftsabhängige Abstrakta durch Beobachtungen die sich wiederholt ähneln. Dass das immer noch nicht klar ist.... Stellst Du eigentlich extra derart auf 'schwer von Begriff'? "Du meinst also, es gäbe da eine Art Gesetz, die dazu führt, dass "Gehirnwäsche" zu Aussagen wie den meinen führt?" Ja, eben das Prinzip der Gesetzgebung, dem auch Du ein Leben lang ausgesetzt warst und bist. Hast aber nicht Du erfunden und Du wurdest auch nie gefragt, ob Du das wirklich willst. Und selbst wenn Du es nicht gewollt hättest, hätte man es Deinetwegen nicht abgeschafft, sondern Dein Verhalten weiterhin an ihm gemessen. "So kannst du gern meinen, begründet ist damit nichts, aber ein misanthroper Glaube offenbart." Nicht im geringsten. "Vergessen wir die Liebe nicht. Auch mit ihr werden Menschen gemästet, genau genommen ist es ein Hunger, den sie zu fressen bekommen." Kompletter Unsinn. Du verwechselst da was. "Ein funkelndes Gerücht, das umso mehr glänzt, je stärker es anderes kontrastiert. Deshalb wird das Thema Liebe oft inmitten von Kriegen platziert, in der griechischen Mythologie gesellt sich die Göttin der Liebe zum Gott des Krieges, in der Liebe und im Krieg sei alles erlaubt, sagt der Volksmund. Der Rebell ist der Schwarm der Mädchen. Erfüllt sich die Liebe nicht, bewahrheitet sich das Gerücht nicht, dann entsteht Verbitterung, Verzweiflung, manchmal führt das zu einem bissigen Zynismus. Geh mal in einen Zoo zu den Affen. Da gibt es so eine Sorte, schieb denen mal Futter oder einen interessanten Gegenstand durchs Gitter, aber lass sie nicht ran kommen. Nach drei Versuchen spätestens kannst du ihnen den Zorn vom Gesicht ablesen. Genau genommen wird nicht mit Schuld und Bestrafung gemästet. Was nicht schmeckt, wird nicht gegessen. Wer trägt denn das Unerträgliche? Das angeblich geschmacklose Leben ohne Liebe ist das Problem. Dabei ist die bloße Liebe die größte aller Geschmacklosigkeiten, wogegen Krieg, Zerstörung bis hin zur subtilsten Auseinandersetzung besonders beliebt sind." Das ist aber alles nicht Liebe. Liebe ist ohne Bedingungen und nicht manipulierbar durch Ängste. Das Prinzip Gesetzgebung ist lieblos, weil es Ängste erschafft, die ohne es nicht wuchern könnten.
|
| « Zuletzt bearbeitet: 22. Feb. 2010, 18:48 Uhr von Kaudermann » |
gespeichert |
|
|
|
kidt
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #261 am: 22. Feb. 2010, 19:39 Uhr » |
| Löschen
|
Am 22. Feb. 2010, 13:15 Uhr, schrieb Kaudermann : Und dieses Angstgagi ist nicht biologisch, sondern antrainert, Folge einer lebenslänglichen Mästung mit Schuld, Bestrafung, Gesetzen. |
| Unsinn! Gesetze werden bei Bedarf ersatzlos gestrichen, abgeändert oder neu erlassen. Angstgagi ist immer auf Seiten der Gesetzesbrecher, deren Angst darin besteht, als Gesetzesbrecher überführt zu werden.
|
| |
gespeichert |
|
|
|
Kaudermann
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #262 am: 22. Feb. 2010, 20:19 Uhr » |
| Löschen
|
"Gesetze werden bei Bedarf ersatzlos gestrichen, abgeändert oder neu erlassen." Von wem denn? Von allen in Einigung? Oder von Machthabern? "Angstgagi ist immer auf Seiten der Gesetzesbrecher, deren Angst darin besteht, als Gesetzesbrecher überführt zu werden." Ja klar. Schön, dass Sie das Gagi-Niveau wenigstens begreifen!
|
| |
gespeichert |
|
|
|
md (Offline)
Senior-Mitglied
   
 ab 4.8.10 offline
Profil anzeigen |
Beiträge: 412
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #263 am: 22. Feb. 2010, 21:33 Uhr » |
|
Am 22. Feb. 2010, 18:45 Uhr, schrieb Kaudermann :<<Etwas erfühlen, differenzieren, merken, sondern, schätzen, lieben, als Schmerz empfinden, ist nicht abhängig von einer Gesetzgebung, in die ich hineinwachse.>> <Das weißt du nicht.> Doch. Im Prinzip der Differenzierung ist noch keine Schuldfrage eingebaut, die kann logisch erst kommen, wenn das Prinzip Gesetzgebung in einer Sozietät installiert ist. Z.B. durch religiöse Dogmen. |
| Warum nicht auch bei Handlungen differenzieren? Zitat:<Und Gesetzgebung bedeutet nicht, dass Gesetze dem Wunsch einer Person oder mehrerer entsprechen. Die Übereinkunft ist das Gesetz.> Ich habe mich aber nie 'übereinkunftet'! Das ist ohne mich passiert. Gesetze werden ja auch tradiert. |
| Ohne Übereinkunft kann es sein, dass es kein Gesetz ist. Ein italienischer Staatsführer kann zu seinen Gunsten Gesetze schaffen. Es sind aber keine Gesetze, nur Formalitäten. Für die Ethik gilt bei Gesetzen ähnliches wie für die Naturwissenschaft: die Gesetze müssen verbindlich sein. Sie müssen verbindenden Charakter haben. Über die Reflexion lässt sich das überprüfen. Während ein Gegenstand nicht anders kann als unter bestimmten Bedingungen stets herab zu fallen, muss für Menschen gelten, dass sie bzw. wir unter selbst-bestimmten Bedingungen nicht anders wollen können. Damit berührt auch Ethik das Naturwissenschaftliche (ist ja auch einunddieselbe Vernunft), weil es um die Frage geht, wer wir sind, wer wir sein und wie wir leben wollen. Der Verstoß gegen geschriebene Gesetze gehört zwar irgendwie dazu. Vielen Verstößen - meine ich - geht aber keine Reflexion voran, welch Schaden sie anrichten würden, sondern es geht dann allenfalls um den Gewinn. Wenn dann jemand geschädigt wird, zeigt sich, dass der Verstoß (bzw. die abweichende Tat) kein friedliches Miteinander, sondern ein Gegeneinander ist, das aber auf einer höheren Ebene des Miteinander verhandelt wird. Wenn du jetzt einwendest, der Geschädigte leide bei seinem Protest ja nur unter seiner Konditionierung, dann halte ich diesen Einwand für explosiv. Er stellte nämlich die Autonomie des Menschen in Frage und entmündigte eine Partei zugunsten einer anderen. Zitat:"Es ist ebenso durchaus Gesetz, dass ein Körper zu Boden fällt," Nein, das ist eine Beobachtung, eine Erinnerung. |
| Ich nehme an, du weißt trotz dieser Polemik, was ich meinte. Zitat:"dass Schönheit verlockend ist und dass Hunger gestillt werden möchte." Nein, das sind keine Gesetze, respektive nur für den, der überall Gesetze reininterpretiert, schon nur bei der simpelsten Wiederholung will der Gesetze eräugen. |
| Gesetzessprache. Du bist auf deinen eigenen Einwand reingefallen. Zitat:"Ein Mensch, der einen Anderen absichtlich hungern lässt, verstößt damit nicht gegen ein geschriebenes Gesetz, sondern begeht auch ohne dem ein Unrecht." md, Gesetze und Rechte sind Interpretationen, die auf Sprache basieren. Das gilt auch für Newton. |
| Natürlich brauchts Sprache dafür. Sprache ohne Sätze ist nicht. Aber hast du denn noch nie einen Satz gemacht, noch nie über-ge-setzt? Zitat:"Das kann empfunden werden, und ein Hungernder wird seinen Peiniger Schaden zufügen, wenn er die Möglichkeit erlangt." Der Hungernde empfindet Hunger und nicht ein Recht oder ein Gesetz! |
| Eine Frage der Auffassung. Was ist denn Hunger? Ein Gefühl? Du selbst sagtest, man könne Schuldzuweisung fühlen. Dieses Gefühl ist ja auch dazu da, um Schranken zu zeigen. Eine Schranke für das Kind, damit es lernt sich in der Gesellschaft, die es nunmal nicht vernichten kann, zu-recht zu finden. Es ist unlogisch, die Schrankenlosigkeit zu erziehen. Die Schranken werden nämlich zum Gewinn, ohne Schranken entsteht Beschränktheit. Was du verächtlich Schuldzuweisung nennst, ist das Erziehen eines Hungers, der Maß hält. Natürlich ist es immer noch möglich, auf die Schranken zu pfeifen. Aber überflüssig, zu erwähnen, dass derjenige dann als wenig gesellig verstanden wird. Zumindest in einer Gesellschaft. Zitat:| Empört er sich zusätzlich, dann ist das ein moralischer Reflex, der auch durch das Prinzip Gesetzgebung antrainiert wurde: 'Ich habe ein Recht auf Essen, und wenn Du mir das verwehrst, bringe ich Dich vor's Gesetz'. Dieser Gedanke IST NICHT HUNGER und stillt ihn auch nicht. |
| Natürlich wird er davon nicht satt. Was du beschreibst, ist banal. Da es aber für alle Menschen gilt, wirst du doch nicht drumherum kommen, es als Gesetz, als gesetzt!, aufzufassen. Zitat:""Etwas erfühlen, differenzieren, merken, sondern, schätzen, lieben, als Schmerz empfinden" sind alles bestimmte Formen von Verhalten oder lebendigen Seins und sie folgen selbst einer bestimmten und nicht beliebigen Gesetzlichkeit, denn ich weiß z. B., dass ich nicht schätze, was ich verachte." Diese 'Gesetzlichkeit' ist aber nicht das was ich mit 'Prinzip Gesetzgebung' meine, sondern ein (wissenschaftliches) Rückschliessen auf kognitions- und gemeinschaftsabhängige Abstrakta durch Beobachtungen die sich wiederholt ähneln. |
| Das muss aber auch in die Gesetzgebung im Menschlichen mit einbezogen werden. Ansonsten müsste begründet werden, warum Gesetz und Gesetz zweierlei sein sollen und ob nicht dahinter einfach ein Groll gegen die Gesetzgeber steht, allein deshalb weil sie Mächtige sind, die sich nicht aus der Welt schaffen lassen, aber dafür Unheil stiften. Ich weiß zwar, dass dein Prinzip Gesetzgebung mehr oder weniger von allen aktualisiert wird, es hat aber religiöses Herkommen und steht, bedenkt man deine Einstellung zur Religion ("Jesi"), in deiner Gunst ganz unten. Zitat:Dass das immer noch nicht klar ist.... |
| Was? Dass Gesetzgebung nicht das ist, für was ich sie halte oder dass ich darin nicht das sehe, was du siehst? Zitat:Stellst Du eigentlich extra derart auf 'schwer von Begriff'? |
| Ich habe keinen Anlass, Verwirrung zu stiften oder blöd zu sein. Zitat:"Du meinst also, es gäbe da eine Art Gesetz, die dazu führt, dass "Gehirnwäsche" zu Aussagen wie den meinen führt?" Ja, eben das Prinzip der Gesetzgebung, dem auch Du ein Leben lang ausgesetzt warst und bist. Hast aber nicht Du erfunden und Du wurdest auch nie gefragt, ob Du das wirklich willst. Und selbst wenn Du es nicht gewollt hättest, hätte man es Deinetwegen nicht abgeschafft, sondern Dein Verhalten weiterhin an ihm gemessen. |
| Ja und? Zitat:"Vergessen wir die Liebe nicht. Auch mit ihr werden Menschen gemästet, genau genommen ist es ein Hunger, den sie zu fressen bekommen." Kompletter Unsinn. Du verwechselst da was. |
| Ja, ich hab daneben gegriffen bei dem Versuch, nicht zu verwechseln. Zitat:| Das ist aber alles nicht Liebe. |
| Aha. Zitat:| Liebe ist ohne Bedingungen und nicht manipulierbar durch Ängste. |
| Genau das macht sie so reizbar und denjenigen, der dran glaubt, so empfänglich für Ängste. Wenn Liebe nicht an Bedingungen geknüpft ist, kann man sich dann ungeliebt fühlen? Zitat:Das Prinzip Gesetzgebung ist lieblos, weil es Ängste erschafft, die ohne es nicht wuchern könnten. |
|
|
| |
gespeichert |
Minusquamperfekt.
|
|
|
kidt
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #264 am: 22. Feb. 2010, 22:00 Uhr » |
| Löschen
|
Am 22. Feb. 2010, 20:19 Uhr, schrieb Kaudermann :"Gesetze werden bei Bedarf ersatzlos gestrichen, abgeändert oder neu erlassen." Von wem denn? Von allen in Einigung? Oder von Machthabern? |
| Ihre Kenntnisse als politisch mündiger Bürger sind nunmehr gefragt! Überlegen Sie also, klar und richtig denkend, vernünftig und nachvollziehbar begründete Antworten, falls Ihnen an einer Einigung wirklich gelegen ist und Sie nicht irgendwelchen dubiosen Machthabern das letzte Wort überlassen wollen! "Angstgagi ist immer auf Seiten der Gesetzesbrecher, deren Angst darin besteht, als Gesetzesbrecher überführt zu werden." Am 22. Feb. 2010, 20:19 Uhr, schrieb Kaudermann : Ja klar. Schön, dass Sie das Gagi-Niveau wenigstens begreifen! |
| Kaudertechnisch kann ich natürlich nicht mithalten, aber ein wenig Aufklärung kann ja nicht schaden! Fundstelle: NJW 1982, 650 BGB § 284 (Mahnung in Versform) LG Frankfurt, Urteil v. 17.02.1982 - 2/22 O 495/81 Auch eine Mahnung in Versen begründet Verzug; der Gläubiger muß nur deutlich genug darin dem Schuldner sagen, das Ausbleiben der Leistung werde Folgen haben. Tatbestand und Entscheidungsgründe: Maklerlohn begehrt der Kläger mit der Begründung, daß nach reger Tätigkeit er dem Beklagten Räume nachgewiesen, die behagten. Nach Abschluß eines Mietvertrages habe er seine Rechnung eines Tages dem Beklagten übersandt; der habe darauf nichts eingewandt. Bezahlt jedoch habe der Beklagte nicht. Deshalb habe er an ihn ein Schreiben gericht`. Darin heißt es unter anderem wörtlich (und das ist für die Entscheidung erheblich): "Das Mahnen, Herr, ist eine schwere Kunst! Sie werden`s oft am eigenen Leib verspüren. Man will das Geld, doch will man auch die Gunst des werten Kunden nicht verlieren. Allein der Stand der Kasse zwingt uns doch, ein kurz` Gesuch bei Ihnen einzureichen: Sie möchten uns, wenn möglich heute noch, die unten aufgeführte Schuld begleichen." Da der Beklagte nicht zur Sitzung erschien, wurde auf Antrag des Klägers gegen ihn dieses Versäumnisurteil erlassen. Fraglich war nur, wie der Tenor zu fassen. Der Zinsen wegen! Ist zum Eintritt des Verzug` der Wortlaut obigen Schreibens deutlich genug? Oder kommt eine Mahnung nicht in Betracht, wenn ein Gläubiger den Anspruch in Versen geltend macht? Die Kammer jedenfalls stört sich nicht dran und meint, nicht auf die Form, den Inhalt kommt`s an. Eine Mahnung bedarf nach ständiger Rechtsprechung weder bestimmter Androhung noch Fristsetzung. Doch muß der Gläubiger dem Schuldner sagen, das Ausbleiben der Leistung werde Folgen haben. Das geschah hier! Trotz vordergründiger Heiterkeit fehlt dem Schreiben nicht die nötige Ernstlichkeit. Denn der Beklagte konnte dem Schreiben entnehmen, er müsse sich endlich zur Zahlung bequemen, der Kläger sei - nach so langer Zeit - zu weiterem Warten nicht mehr bereit. Folglich kann der Kläger Zinsen verlangen, die mit den Zugang des Briefs zu laufen anfangen. Der Zinsausspruch im Tenor ist also richtig. Dies darzulegen erschien der Kammer wichtig. Wegen der Entscheidung über die Zinsen wird auf §§ 284, 286, 288 BGB verwiesen. Vollstreckbarkeit, Kosten beruhen auf ZPO- Paragraphen 91, 708 Nummer Zwo.
|
| |
gespeichert |
|
|
|
Kaudermann
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #265 am: 22. Feb. 2010, 22:05 Uhr » |
| Löschen
|
Hallölle md hier des Türk->Küderemönn Wenn Üpfele falle vom Bäuml und Förscherle dann 'Naturgesetze' aufsage, dann deswegen niemand werde schuldig, dann niemand Angst vor bestrafe, dann aber auch nix geändert an Phünomene, da Üpfele schon vor des Newtün runtergefalle. Bauer des wisse und Bauer keinen Vorteile haben wegen des Wissischaftli. Dem Apfele auch ist Naturwissenschaft und Gesetzele ganz fest egal. Eine ganz andres Sach is des Gesetzgebung, wo des ein Mensch dem ondere aufsage, wie er sollen bewege da sonst Strafö. Des kann betreffe z.B. auch nur sein spezielle Rasse, z.b. des Jüd, in des zweite Kriege Welte. Aber auch des löse Arbeits gewördene heute komme in Auswirkungen von Gesetze und nix gegen da mache könne. Deswege, du jetzt gut aufpasse, md, du jetz was lerne : Wenn des Naturforschö meine, da seie 'Naturgesütze', dann des sich nix beziehen auf menschliche Verhalte und Rechts, sondern auf des Konzepte und Axiöm von des Wissenschaftlerle. Diese auch stöndig ändere, da des Wissischaftli nix einig immer, sondern streiti viele und nur des könnä, weil werde bezahlt von Bevölkerüng - wie z.B. des Türk in Deutschlond, wo viele muss arbeite und Steurere bezahlt- PER Gesetz. Also md, Wissenschaften macht des Gesetz für des wiederholt beobachte Phänomen, des mache des Wiederholungen, wenn damit experimentiere sinnlös. Justiz und religiöses Dogmö aber auch Löhrplan von des Schüler in des Schul machen Gesetze bzgl. des DENKEN und dem VERHALTEN VON MENSCH. Des nix zu tun haben mit Beobachte-des von Naturphämonene, sondern stets mit des Interesse von Machthaber, das andere sagen will, was er zu tün habe und wenn des nix des moche, dann Strafe und so Angst entstünde auf des Welt. Ist des Groschele itzt geplumps in des Verstünd von md? Oder nix verstehe immer?
|
| « Zuletzt bearbeitet: 22. Feb. 2010, 22:10 Uhr von Kaudermann » |
gespeichert |
|
|
|
Kaudermann
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #266 am: 22. Feb. 2010, 22:12 Uhr » |
| Löschen
|
Woll des mündige, verständig, vernüftig, begründet, nachvollzihbör Kidt, mache des Beeindrücke mit pervörse Gedicht?
|
| |
gespeichert |
|
|
|
md (Offline)
Senior-Mitglied
   
 ab 4.8.10 offline
Profil anzeigen |
Beiträge: 412
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #267 am: 22. Feb. 2010, 22:46 Uhr » |
|
Am 22. Feb. 2010, 22:05 Uhr, schrieb Kaudermann :Hallölle md hier des Türk->Küderemönn Wenn Üpfele falle vom Bäuml und Förscherle dann 'Naturgesetze' aufsage, dann deswegen niemand werde schuldig, dann niemand Angst vor bestrafe, dann aber auch nix geändert an Phünomene, da Üpfele schon vor des Newtün runtergefalle. Bauer des wisse und Bauer keinen Vorteile haben wegen des Wissischaftli. Dem Apfele auch ist Naturwissenschaft und Gesetzele ganz fest egal. Eine ganz andres Sach is des Gesetzgebung, wo des ein Mensch dem ondere aufsage, wie er sollen bewege da sonst Strafö. Des kann betreffe z.B. auch nur sein spezielle Rasse, z.b. des Jüd, in des zweite Kriege Welte. Aber auch des löse Arbeits gewördene heute komme in Auswirkungen von Gesetze und nix gegen da mache könne. Deswege, du jetzt gut aufpasse, md, du jetz was lerne : Wenn des Naturforschö meine, da seie 'Naturgesütze', dann des sich nix beziehen auf menschliche Verhalte und Rechts, sondern auf des Konzepte und Axiöm von des Wissenschaftlerle. Diese auch stöndig ändere, da des Wissischaftli nix einig immer, sondern streiti viele und nur des könnä, weil werde bezahlt von Bevölkerüng - wie z.B. des Türk in Deutschlond, wo viele muss arbeite und Steurere bezahlt- PER Gesetz. Also md, Wissenschaften macht des Gesetz für des wiederholt beobachte Phänomen, des mache des Wiederholungen, wenn damit experimentiere sinnlös. Justiz und religiöses Dogmö aber auch Löhrplan von des Schüler in des Schul machen Gesetze bzgl. des DENKEN und dem VERHALTEN VON MENSCH. Des nix zu tun haben mit Beobachte-des von Naturphämonene, sondern stets mit des Interesse von Machthaber, das andere sagen will, was er zu tün habe und wenn des nix des moche, dann Strafe und so Angst entstünde auf des Welt. Ist des Groschele itzt geplumps in des Verstünd von md? Oder nix verstehe immer? |
| Klarer Fall: so philosophiert, wer nicht richtig sprechen kann!
|
| |
gespeichert |
Minusquamperfekt.
|
|
|
Kaudermann
Ehemaliges Mitglied
|
 |
Re: Instrumentalisierung von Gesetzen
« Antworten #269 am: 22. Feb. 2010, 22:56 Uhr » |
| Löschen
|
Des Smili vom kidt , mache des bümse? Ödr wiesö sich plötzlich vermehre?
|
| |
gespeichert |
|
|
|
|