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Thema: Grenzen der Toleranz (Gelesen 17204 mal) |
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Kaudermann
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #165 am: 14. Dez. 2009, 02:00 Uhr » |
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #166 am: 15. Dez. 2009, 16:12 Uhr » |
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Am 12. Dez. 2009, 10:23 Uhr, schrieb Wolfgang_Horn : Wenn wir unter der Bezeichnung "Kultur" etwa dies verstehen Wertesystem, aka Kultur: Das System der angeborenen und selbstgewählten Werte und Meinungen, nach denen Angehörige einer Gesellschaft ihr Verhalten richten oder über die sie uneins sind. Das Wertesystem eines Teams heißt „Teamgeist“, das eines Unternehmens „Unternehmenskultur“, das einer Person „Persönlichkeit“. |
| Hallo wolfgang, kann man nun sagen, wenn Mitglieder vom Werte der Unternehmenskultur überzeugt sind, dann ist der Erfolge groß, weil jeder mitspielt? Wenn es umgekehrten wäre der Erfolge wahrscheinlich nicht groß. Dann würde man sich gegenseitige verhindern Zitat:Erläuterung: Werte und Meinungen: Informationen, die eine Person für eher wahr hält als deren Gegenteil und nach denen sie sich richtet, diese empfundene Wahrheit aber nicht belegen kann. |
| auch dieser Feststellung ist sehr verständlich. Meinungen sind Informationen, die man für wahr hält und nach den man sich richtet, aber man sucht keine belegen dafür. Es ist mir bewusst, das ich deine Gedanken wiederholte habe. Ich wollte wissen, ob dein Gedanken richtig verstand habe. Zitat:| Dann liegt die Frage nahe, ob ein System von Werten, also von kraftlosen Informationen, die Kriege führt - oder die Gläubigen. Die Gläubigen, welche die Wahrheit ihrer Werte zwar ebensowenig begründen können wie die Unwahrheit der Götter ihrer Heiden, aber trotzdem meinen, den Unglauben der Ungläubigen beenden zu können, indem sie diese erschlagen. |
| Ich weiß nicht genau, aber ich denke, hier liegt ein psychologische Phänomen. Wenn man sich seine Sache nicht sicher ist, also wenn etwas glauben, aber nicht die Gewissheit hat, dann will man nicht Unglauben, also eine Auffassung existieren, die die eigene zweifel zieht, dann versucht man dieser Auffassung Vernichten. Dieses Verhalten ist natürlich nicht tugendhaft, doch in der Bedrohung kann man nicht tugendhaft sein. Man hat keine Zeit. Es währe besser, wenn man andere Meinung tolerieren würde und seine eigene Standpunk ohne Gewalt verlebte, doch das schwierig. Zitat:| Fazit: Nicht die Kulturen sind gewalttätig, sondern immer diejenigen, die entscheiden und handeln. |
| nach oben Gesagten ist die zitierte Schlussfolgerung sehr verständlich. Nicht die Kultur ist gewalttätig, sondern diejenigen, die darüber entscheiden. Man kann nach seine eigene Werten leben (vorlebe), ohne den Anderen mit seiner anderen Meinung anzugreifen. Nach meiner Auffassung haben die Propheten so gehandelt, sie waren sich ihre Mission sicher. Sie hatte göttlichen Auftrag, vom den sie fest überzeugt waren, dass es für die Menschheit gut ist und sie hatte die Absicht die Menschheit vom ihre Mission überzeuge- Aber nicht mit Gewalt, sondern durch Liebe und Tat(Wundertat). Sie waren sich ihre Mission sicher. Keine würde vom Propheten zum glauben gezwungen, nur wer vom der Mission überzeugt war, können an ihm glauben. Die Propheten hatte kein Machtinteresse, sonder wollten Menschheit zum Licht helfen. Die Kreuzzügeler wie Hitler und Bush wollte ihre Mission mit Gewalt durchsetzen. Sie wollten genau das Gegenteil von Propheten. Sie wollten nicht der Menschheit helfen, sondern ihren Machtraum vergrößert. Auch Beispiel mit schwer erziehbaren Kind ist sehr einleuchten. Es liegt nicht liegt Kinder, die angeblichen schwer zu erziehen sind, sondern an dem Möchtegerne Erziehen. Ich meine zwischen Erzieher uns Möchtegern liegt eine Unterschied. Der Möchtegern- Erzieher will sich selbst beweisen, dass er in der Lage ist, dem Kind Werte zu vermittelte. Deshalb objektiver er das Kind. Während der Erzieher die wünsche des Kindes berücksichtigt. Er weiß, das man Werte nicht vermittelte kann, wenn man die Menschen objektiveren. Wenn man die Menschen objektiveren, dann kommt man ihnen nicht ran. Ich denke, das ist natürlicher Mechanismus. Aus diesen Gründe ist die oben zitierte Feststellung verständlich. Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #168 am: 15. Dez. 2009, 22:08 Uhr » |
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Am 13. Dez. 2009, 04:58 Uhr, schrieb Samantha_Ebner : Ich muss dir ehrlich gestehen, auch ich habe irgendwo "diesen engen Horizont" und sehe die Verschmelzung der Kulturen zum Großteil eigentlich nicht positiv. |
| Hallo samantha dann kann ich nicht verstehen. Toleranz ist eine wichtig Tugend für das Zusammenleben, vor allem für die heutigen Zeit. In der heutigen Zeit kommen Menschen aus verschiedene Kulturen Zusammen. Ich meine, die Kulturen können nicht miteinander verschmelzen, höchsten vom einander lernen. Das ist keine Gefahr, sondern ein Bereicherung. Zitat:| 1. Weil sich die Werte der einzelnen Kulturen gegeneinander zerreiben und bei allen Kulturen eine geringere Moral und niedirggeschraubtere Werte zu bemerken sind. Das mag darin begründet sein - dass man eben "tolerant" gegenüber anderen Werten wird und diese unbewusst durch die Toleranz auch annimmt ohne ein Standbein in der eigenen Kultur dafür zu haben. Z.B: Muslime dürfen mehrere Frauen haben. Das sehen die Christen. Nun verbreitet sich langsam der Wert im Christentum OHNE dafür eine kulturell religiöse Basis zu haben... Und die Christen beginnen vermehrt "femdzugehen" und zu "sündigen". |
| ich weiß nicht, aber dieser Argument aus der Luft gegriffen zu sein. Als ob die Menschen in der christlich Welt nicht fremde gehen würde bevor sie Berührung mit der islamische Welt kam. Vielleicht derjenigen, der vom christliche Werte fest überzeugt war. Doch waren wahrscheinlich in der Minderheit. Fremde gehen hat nichts mit der Kultur zu tun, sondern mit der menschliche schwäche. Außerdem war das mit den vier Frauen nicht unbedingt die Lösung, sondern vielmehr eine Notlösung für damaligen Gesellschaft. In der damaligen Gesellschaft können die Frauen nicht allein leben. Und nach vielen kriegen waren die Frauen in der Überzahl. Um dieser Not zu lösen, hat man sich mit vier Frauen überlegt. Wer sich mehrere Frauen nehmen will, muss einige Bedingungen erfüllen. Wer meint, die muslim dürfen vier Frauen, um ihre sexuelle Gelüste zu befriedigt, hat sich total verirrte Zitat:| 2. Weil eine multikulturelle Gesellschaft genauso "nationale Tendenzen" haben kann wie eine reine Einkultur. Nur intern wechselseitig... Da kämpfen in Österreich die Serben gegen die Bosnier die Iraner gegen die Iraker die Afgahnen gegen ich weiß nicht gleich mehre usw.. |
| Die Ursache vom Kämpfe und vom Kriege liegen in der menschliche Habgier, und nicht Kulturen. Die Menschen wollen immer mehr haben. Sie sind nicht zufrieden, sie wollen immer mehr haben. Es ist fatal Irrtum in den Kulturen bzw. religionen die Ursache für kriegerische Auseinandersetzung zu sehen. Zitat:| 3. In der heutigen Zeit scheint es chick zu sein, multikrulturell, tolerant und global zu denken. Dieser Thread heißt "Grenzen der Toleranz" - Ich würde sagen die Grenze die jeder einzelne zieht ist individuell. Man kann sicher die Zeit nicht zurückdrehen und die Leute die hier sind nicht alle zurückschicken wie es viele gern wollen. |
| es nicht chicj tolerant zu sein und global zu denken, sondern blinden Notwendigkeit. Die Gründe habe ich oben genannt. Es kommen viele Menschen aus verschiedene Kulturen mit verschiedene Gewohnheiten in Berührung. Es bleibt nichts übrigen als tolerant zu sein. Wenn wir nicht tolerante sein können, können der frieden überhaupt nichts funktionieren. Wer nicht tolerant sein kann, ist sich seine Weg nicht sicher. Deshalb hat er Angst, andere Werte zu dulden, die vom seiner Werte, abweichen. Aber Toleranz muss grenzen haben. Wenn es keine Grenze hat, hat es keinerlei Bedeutung.. so währe es nicht gut, wenn man Gewalt. Ausbeutung und Misshandlung tolerieren würde. Durch solche Handlung das Zusammenleben schwere belasten. Wer solche Handlung tolerieren, hat seiner Menschlichkeit verloren. Zitat:| Aber man kann schon mal aufzeigen, dass Verschmelzung der Kulturen kein neues Wundermittel zum Weltfrieden sondern ein Verlsust für ALLE daran beteiligten Kulturen ist. |
| ich sehe keine Gefahr, wwenn sich die Kulturen begegnet, vielmehr eine Bereicherung. Durch die Begegnung der Kulturen können sie vomeinanderen lernen, und alltäglichen Probleme bessere bewältigen. Die Begegnung der Kulturen und Toleranz ist vielleicht keine Wunder mittelte für Weltfrieden, aber eine wichtige Schritt. Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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Wolfgang_Horn (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #169 am: 16. Dez. 2009, 01:19 Uhr » |
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Hi, metin, Du: kann man nun sagen, wenn Mitglieder vom Werte der Unternehmenskultur überzeugt sind, dann ist der Erfolge groß, weil jeder mitspielt? Je besser alle zusammen spielen, desto besser die Chancen auf Erfolg. Ich meinte aber nicht "den Wert" der Kultur, sondern eine Kultur ist ein System von Werten, ein Wertesystem. "Wert" nenne ich eine Information, die eine Person für eher war hält als deren Gegenteil, dies aber nicht belegen kann. Zu diesen Werten gehört das, was man glaubt, wovon man überzeugt ist, was man meint, was man ahnt, wem man zuneigt und der Geschmack. All das ist undiskutabel, weil weder belegbar, noch widerlegbar. verhindern Du: Meinungen sind Informationen, die man für wahr hält und nach den man sich richtet, aber man sucht keine belegen dafür. Man hat keine. Manche sehr überzeugte und Gläubige schauen tatsächlich vor einer Suche zurück. Du: ...dann versucht man dieser Auffassung Vernichten. Diese Idee kommt natürlich. Wer aber treffend entscheiden will, der wird sich nach der Realität richten. Du:Man kann nach seine eigene Werten leben (vorlebe), ohne den Anderen mit seiner anderen Meinung anzugreifen. Genau: Wer mündig ist, in der Lage, selber zu denken ohne Anleitung eines anderen, der kann das eigentlich. Aber manche halten sich nur für mündig, sind es aber nicht. Diese Personen plappern dann die aktuelle Mode nach oder ihren Guru. Weil sie nicht selber denken, haben sie das, was sie da nachplappern, nicht wirklich verstanden. Deshalb sind sie unsicher - und reagieren auf Zweifel mit teilweise phobischer Angst. So verstehe ich, wie die Kirche Giordano Bruno wegen Ketzerei verbrannte - die Richter waren nicht bereit, wie Bruno durch das Fernrohr des Galilei zu schauen. Aber sie fürchteten wohl um die Glaubhaftigkeit der Kirche. Du: Nach meiner Auffassung haben die Propheten so gehandelt, sie waren sich ihre Mission sicher. Sie hatte göttlichen Auftrag, vom den sie fest überzeugt waren, dass es für die Menschheit gut ist und sie hatte die Absicht die Menschheit vom ihre Mission überzeuge- Klar. Ihre Kritik war fehlerhaft. Du: Aber nicht mit Gewalt, sondern durch Liebe und Tat(Wundertat). Das war der Weg des Jesus von Nazareth. Aber nicht der der USA im Irak... Du ...sondern an dem Möchtegerne Erziehen. Jein. Ich halte die Bezeichnung "Erzieher" für unpassend für kleine Erwachsene auf dem eigenen Weg zu ihrer eigenen Mündigkeit. Wer erst spielen und dann einen Beruf ergreifen will, der braucht nicht erzogen zu werden. Vorbild-Sein ist das Beste, Hilfestellung und Information sollten weitgehend genügen. In der Bezeichnung "Erziehung" steckt der Allmachtsanspruch des Erziehers, er kommt sich vor, als habe er die Verantwortung für das Kind, dürfe und müsse es daher bevormunden. Deshalb halte ich alle Erzieher, die sich Erzieher nennen, für Möchtegern-Erzieher. Nein, kleine Personen auf dem Weg zur eigenen Mündigkeit orientieren sich wohl gern an glaubhaften Persönlichkeiten, entwickeln dann aber doch ihre eigenen Vorstellungen. Die Phase in der Kindheit wird "Trotzalter" genannt. Da verwandeln sich zuvor gläubige Anhänger ihrer Eltern in Kritiker. Gut für ihre Entwicklung. Du: Der Möchtegern- Erzieher will sich selbst beweisen, dass er in der Lage ist, dem Kind Werte zu vermittelte. Das ist Kindesmißbrauch ... Du: Er weiß, das man Werte nicht vermittelte kann, wenn man die Menschen objektiveren. Exakt. Kleine und große Erwachsene übernehmen Meinungen nur von Personen, denen sie vertrauen. Dies Vertrauen schenken sie aber nur einer Person, die sie ernst nimmt - und eben nicht wie nummerierte Massenware behandelt. Ciao Wolfgang Horn
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Samantha_Ebner (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #170 am: 16. Dez. 2009, 14:21 Uhr » |
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Am 15. Dez. 2009, 22:08 Uhr, schrieb metin_oztaskin : Hallo samantha dann kann ich nicht verstehen. Toleranz ist eine wichtig Tugend für das Zusammenleben, vor allem für die heutigen Zeit. In der heutigen Zeit kommen Menschen aus verschiedene Kulturen Zusammen. Ich meine, die Kulturen können nicht miteinander verschmelzen, höchsten vom einander lernen. Das ist keine Gefahr, sondern ein Bereicherung. |
| Hallo metin, ich glaube auch dass man von anderen Kulturen lernen kann. Aber als Bereicherung empfinde ich es, wenn ich mich für eine fremde Kultur interessiere und dann die Möglichkeit habe, dorthin zu reisen wo diese Kultur beheimatet ist. Ich empfinde es nicht als Bereicherung, wenn ich heute in Wien einen "Hot Dog" oder einen "Döhner" in der Stadt essen muss, weil ich keinen Stand mehr finde, der ganz einfach "Burenhäutel" oder "eingelegte Salzgurken" anbietet, was vor 20 Jahren noch ein Teil der Wiener Kultur war. Zitat: ich weiß nicht, aber dieser Argument aus der Luft gegriffen zu sein. Als ob die Menschen in der christlich Welt nicht fremde gehen würde bevor sie Berührung mit der islamische Welt kam. Vielleicht derjenigen, der vom christliche Werte fest überzeugt war. Doch waren wahrscheinlich in der Minderheit. Fremde gehen hat nichts mit der Kultur zu tun, sondern mit der menschliche schwäche. Außerdem war das mit den vier Frauen nicht unbedingt die Lösung, sondern vielmehr eine Notlösung für damaligen Gesellschaft. In der damaligen Gesellschaft können die Frauen nicht allein leben. Und nach vielen kriegen waren die Frauen in der Überzahl. Um dieser Not zu lösen, hat man sich mit vier Frauen überlegt. Wer sich mehrere Frauen nehmen will, muss einige Bedingungen erfüllen. Wer meint, die muslim dürfen vier Frauen, um ihre sexuelle Gelüste zu befriedigt, hat sich total verirrte |
| Nun, das mag schon stimmen und alles seine Richtigkeit haben was du schreibst Metin, aber fest steht in den muslimischen Ländern ist das auch kein Problem und jede Kultur soll in ihrem Land so leben wie es für die Leute dort am besten ist. Was ich meinte, ist aber die Eigenheit des kollektiven Unterbewusstsein (religiös ausgedückt: Heiliger Geist) aufzuzeigen... wenn dem kollektiven Unterbewusstsein vermittelt wird, es ist gut, mehrere Frauen zu haben, und das in einem christlichen Gebiet.. dann wird das kollektive Unterbewusstsein verwirrt. Nicht mehr oder weniger wollte ich damit sagen. Zitat: Die Ursache vom Kämpfe und vom Kriege liegen in der menschliche Habgier, und nicht Kulturen. Die Menschen wollen immer mehr haben. Sie sind nicht zufrieden, sie wollen immer mehr haben. Es ist fatal Irrtum in den Kulturen bzw. religionen die Ursache für kriegerische Auseinandersetzung zu sehen. |
| Metin, das ist so einfach nicht richtig, was du sagst. Sicherlich ist die Habgier auch ein Grund für Konflikte. Von denen habe ich aber gar nicht gesprochen. Ich sprach von Konfliktem aus Nationalhass. Die Österreicher sind durch ihre Nazi Vergangenheit ja sehr zurückhaltend mit Nationalstolz, aber gerade in vielen muslimischen Staaten ist und auch im Ostblock bedeutet die nationale Zugehörigkeit einen Teil der persönlichen Identität. Das heißt, diese Leute können auch in Österreich nicht gut miteinander auskommen, wenn es in ihren Heimatländern Spannungen zwischen den Völkern gibt. Zitat: es nicht chicj tolerant zu sein und global zu denken, sondern blinden Notwendigkeit. Die Gründe habe ich oben genannt. Es kommen viele Menschen aus verschiedene Kulturen mit verschiedene Gewohnheiten in Berührung. Es bleibt nichts übrigen als tolerant zu sein. Wenn wir nicht tolerante sein können, können der frieden überhaupt nichts funktionieren. Wer nicht tolerant sein kann, ist sich seine Weg nicht sicher. Deshalb hat er Angst, andere Werte zu dulden, die vom seiner Werte, abweichen. |
| Nein das ist in meinen Augen keine Angst und müssen tu ich als Individium zwingend auch gar nichts Metin, ich muss auch nicht tolerieren. Wenn ich tolerieren müsste, wäre es keine Toleranz sondern ein Zwang ja und Amen zu sagen zu etwas das ich so in der Form nicht richtig finde. Dass du als deutschsprechender Muslim da eine andere Auffassung hast stört mich nicht, Metin und tut auch der Tatsache keinen Abbruch dass ich dich so von deinen Ansichten her sehr sypmathisch finde... Ich würde dich nie von irgendwo vertreiben wollen oder dir ein Recht auf irgendetwas absprechen. - Man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und sagen machen wir durch Vertreibung und Abschiebung wieder einen "Urzustand". Das geht sicher nicht. Was aber geht ist ein neues Bewusstsein bei den Muslimen zu bilden, dass westliche Kultur zu übernehmen und sich zu assimilieren nicht religionsgefährdend ist jetzt für den Islam. Das wäre mein Wunsch für die Zukunft Metin. Liebe Grüße Samantha
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| « Zuletzt bearbeitet: 17. Dez. 2009, 00:47 Uhr von Samantha_Ebner » |
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"Es gibt nichts Neues unter der Sonne" aber "Man lernt nie aus" und "Nur wer sich ändert, bleibt sich selber treu."
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #171 am: 16. Dez. 2009, 22:58 Uhr » |
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Am 16. Dez. 2009, 01:19 Uhr, schrieb Wolfgang_Horn : Je besser alle zusammen spielen, desto besser die Chancen auf Erfolg. Ich meinte aber nicht "den Wert" der Kultur, sondern eine Kultur ist ein System von Werten, ein Wertesystem. |
| Hallo Wolfgang viele Dank für ausführliche Reaktion. Das ist sehr einleuchtende, je größer das Zusammenspiel, umso größere ist der Folge. Wenn die Mitglieder einer Gemeinschaft einen strang ziehen, dann ist der Frieden im Zusammenleben größer. Aber vielleicht könntest du erklären, was du mit Wertsystem meinst. Ich stellen mir unter System, dass verschiedene Faktoren miteinander zusammenspielen und zum Produkt führe. Zitat:"Wert" nenne ich eine Information, die eine Person für eher war hält als deren Gegenteil, dies aber nicht belegen kann. Zu diesen Werten gehört das, was man glaubt, wovon man überzeugt ist, was man meint, was man ahnt, wem man zuneigt und der Geschmack. All das ist undiskutabel, weil weder belegbar, noch widerlegbar. |
| Das ist gut verständlich. Wert sind Information, die eine Person eher für wahr hält als das Gegenteil. Das ist irgendwie einleuchtende. Wenn man Information nicht für wahr halt, würde es nicht als Werte betrachtet. Es ist auch klar, dass man über Werte nicht diskutieren. Denn die Werte sind nicht widerlegt Zitat:| Man hat keine. Manche sehr überzeugte und Gläubige schauen tatsächlich vor einer Suche zurück. |
| wie meinst du das? Haben die Gläubiger Angst nach bewisen suchen, weil es keine Beweisen gibt? Zitat:| Diese Idee kommt natürlich. Wer aber treffend entscheiden will, der wird sich nach der Realität richten. |
| kann man nun dann richtig Entscheidung treffen, wenn man sich nach der Realität richtet? [/uote]Genau: Wer mündig ist, in der Lage, selber zu denken ohne Anleitung eines anderen, der kann das eigentlich. Aber manche halten sich nur für mündig, sind es aber nicht. Diese Personen plappern dann die aktuelle Mode nach oder ihren Guru. Weil sie nicht selber denken, haben sie das, was sie da nachplappern, nicht wirklich verstanden. Deshalb sind sie unsicher - und reagieren auf Zweifel mit teilweise phobischer Angst. [/quote] ja, der inteligent Mensch wird selber wissen, was richtig ist. Denn er hat kriterium in der Hand, nämlich die Intelligenz Ich weiß nicht, ob man Menschen, die alles nachplappern, intelligent bezeichnet kann. Dieser Leute drücken sich aus der Verantwortung [/quote]Das war der Weg des Jesus von Nazareth. Aber nicht der der USA im Irak... [/quote]Die Wunderkraft würde ihm vom Gott geben, damit sie die Menschen überzeugen können. Sie sollten dder menschheit helfen. Die USA wollte sich Ölfelder unter die Hand reißen. Das war der deutlicher Unterschied. Zitat: Jein. Ich halte die Bezeichnung "Erzieher" für unpassend für kleine Erwachsene auf dem eigenen Weg zu ihrer eigenen Mündigkeit. Wer erst spielen und dann einen Beruf ergreifen will, der braucht nicht erzogen zu werden. Vorbild-Sein ist das Beste, Hilfestellung und Information sollten weitgehend genügen. In der Bezeichnung "Erziehung" steckt der Allmachtsanspruch des Erziehers, er kommt sich vor, als habe er die Verantwortung für das Kind, dürfe und müsse es daher bevormunden. |
| So eine Verständnis vom Erziehung finde begrüßenswert. Man sollte das Kind nicht objektiveren, der Erzieher soll für das kind Vorbild sein und ihm zur Selbstständigkeit helfen. Ich glaube, die idee des Vorbildes ist realitätsgerecht. In diesen Fall fühlen das Kind ernst, der Almachtanspruch des Erzieher ist falsch. Das Kind als Erziehungsobjekt sollt ernst genommen werden, ansonsten ist Erziehung zum scheitere verurteilt. Wenn das Kind nicht ernst genommen wird, dann hört das Kind mich auf den Erzieher. Es spärte sich förmlich gegen Ratschlag des Erzieher Zitat:Die Phase in der Kindheit wird "Trotzalter" genannt. Da verwandeln sich zuvor gläubige Anhänger ihrer Eltern in Kritiker. Gut für ihre Entwicklung. |
| Warum ist eine gut Entwicklung, wenn Anhänger der Eltern Kritiker werden? Weil aus Kinder erwachsene Personen werden? Zitat:Das ist Kindesmißbrauch ... |
| das hört sich hart an, ist aber sehr zutreffen. Wenn die Menschen Werte vermittelte ohne auf die Person Rücksicht zu nehmen, dann kann man vom Missbraucht Rede. Es ist wirklichen Missbrauch des Kindes. Zitat:| Exakt. Kleine und große Erwachsene übernehmen Meinungen nur von Personen, denen sie vertrauen. Dies Vertrauen schenken sie aber nur einer Person, die sie ernst nimmt - und eben nicht wie nummerierte Massenware behandelt. |
| Ja, das ist wohl so. Menschen wollen nicht wie massenware über gleichen kamm geschert werden, sondern ihre Individualität werden. Das ist doch verständliche, dass man nun vom Personen die Meinungen übernimmt, die man sympathische finden und die man vertrauten. Oder würde du vom jemand die Meinung übernehmen, den du nicht kennen. Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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Wolfgang_Horn (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #172 am: 17. Dez. 2009, 01:07 Uhr » |
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Hi, metin, Du: Aber vielleicht könntest du erklären, was du mit Wertsystem meinst. Ich stellen mir unter System, dass verschiedene Faktoren miteinander zusammenspielen und zum Produkt führe. So ähnlich. Manchmal hilft der Blickwechsel zum Verständnis. Du willst Fehlgriffe vermeiden, Fehltritte, Umwege und andere Ursachen für unnötige Mühen? Dann willst Du treffend entscheiden. Dazu brauchst Du treffende Straßenkarten und auch ansonsten wirst Du treffende Informationen eher schätzen als fehlerhafte. Zu Anfang Deines Lebens waren Dir bestimmte Werte angeboren. (Wert - eine Information, die für eher wahr als unwahr halten, dies aber nicht belegen können.) Darunter ein Geschmack, der im Wesentlichen so ist, wie wir Homo Sapiens unser Essen bevorzugen statt dem der Kühe oder Haifische. Diesen Geschmack, der für alle Menschen gilt, wirst Du weiter entwickelt haben, vermutlich übernommen von Deiner Mutter. Ihre Essen schmecken Dir auch heute noch besser als das, was ein 5-Sterne-Koch zusammenstellen könnte. Du hast also Deinen Geschmack nach dem Geschmack Deiner Mutter orientiert. Zum angeborenen Geschmack kam der Deiner Mutter hinzu - und er passte, weil auch Deine Mutter nur das kocht, was auch ihr selbst schmeckt. Der angeborene Geschmack bildet mit dem, was Du weiter schätzen gelernt hast, ein System - weil Du später nur das ausgewählt hast, was bereits zum älteren Geschmack passte. Ein weiterer Ansatz: Informationen in Deinen persönlichen Entscheidungsgrundlagen müssen zusammen passen. Denn wo nicht, da empfindest Du einen Konflikt. Der peinigt Dich. Deshalb wirst Du ihn lösen wollen. (Manche begnügen sich mit der Selbstbetäubung.) Dieser Wille für Stimmigkeit der eigenen Entscheidungsgrundlagen gilt nicht nur für Wissen, also belegbare Informationen. Sondern auch für die nicht-belegbaren. Wenn Du Deine Informationen dann einigermaßen stimmig gemacht hast, dann passen alle Informationen zueinander. Jede passt zu jeder anderen. Ferner: Das Gegenteil einer solchen Information passt auch zum Gegenteil aller anderen Informationen. Würden wir alle Informationen auf einem Tisch ausbreiten, könnten wir zwischen ihnen Fäden ziehen, und jeder Faden muß heißen "passt!". Damit bilden alle Informationen gemeinsam ein System. In diesem System ist noch mehr zu finden. Beispielsweise eine Rangordnung. Manche Informationen sind uns wichtiger als andere. Ferner gibt es Zusammenhänge mit den Wertesystemen unserer Freunde und Gegner - was unser Gegner für richtig hält, das lehnen wir selbst erst mal ab. Was aber unsere Freunde mögen, das mögen wir auch eher. So beeinflussen Sympathie und Abneigung unsere Wertungen von Informationen. Was geschieht beispielsweise, wenn wir unsere Freunde wechseln? Dann reibt sich unser Wertesystem an ihrem, und schon haben wir eine Menge zu klären und neu zu bewerten. Wer die kausalen Zusammenhänge innerhalb eines Wertesystems kennt, der tut sich damit leichter. Du: wie meinst du das? Haben die Gläubiger Angst nach bewisen suchen, weil es keine Beweisen gibt? "Mein Glaube" ist ein sehr wichtiger Wert. Würde eine Person ihre Werte nach ihrer Wichtigkeit ordnen, wäre der Glauben weit oben an der Spitze. Wer so etwas erlebt wie Saulus, der Gläubige an die Götter Roms, als dieser zum Paulus wurde und zum Gläubigen an Jesus Christus, da hatte er einen Orkan in seinem persönlichen Wertesystem. Vorher war es stimmig. Vorher hatte er wohl die Götter seiner Eltern übernommen und alles andere danach orientiert. Nun hatte er Jesus Christus kennengelernt - und seinen Glauben gewechselt. Das muss sehr, sehr schmerzhaft gewesen sein. Viele Gläubige scheuen vor Zweifeln an ihrem Glauben zurück, weil sie wohl die Qual ahnen, die ihnen droht, wenn sie ihren eigenen Glauben wohl belegen wollen, dies aber nicht können. Du: kann man nun dann richtig Entscheidung treffen, wenn man sich nach der Realität richtet? Stell Dich mal an einer Tankstelle dorthin, wo die Sraßenkarten verkauft werden. Biete einem Interessenten eine Karte an, die nur die Hälfte kostet, aber nur ein Viertel aller Informationen sind falsch. Muss ich das noch weiter ausmalen? Du: ja, der inteligent Mensch wird selber wissen, was richtig ist. Denn er hat kriterium in der Hand, nämlich die Intelligenz Jein. Das Nein: Die Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst. Die Bezeichnung ist sehr schwammig, mehrdeutig. Ja: Das Ergebnis der Intelligenz ist die Unterscheidung. Auch die, was eher wahr sei und was eher nicht. Wegen der Schwammigkeit ziehe ich "Fähigkeiten" vor. „Wer guten Rat von schlechtem zu unterscheiden weiß, braucht keinen“ (Unbekannt) Du: Ich weiß nicht, ob man Menschen, die alles nachplappern, intelligent bezeichnet kann. Eher nicht. Außer meine Zitate. Du: Warum ist eine gut Entwicklung, wenn Anhänger der Eltern Kritiker werden? Weil aus Kinder erwachsene Personen werden? Exakt. Die Zweifel des Kindes, seine Kritik, sind Anzeichen für sein Selberdenken. Für das Erwachen seiner eigenen Urteilsfähigkeit. Du: Das ist doch verständliche, dass man nun vom Personen die Meinungen übernimmt, die man sympathische finden und die man vertrauten. Aber wer sagt es George W. Bush? Oder den Kreuzfahrern zur Zeit von Saladin? Metin, wir haben hier im Forum eine Menge Diskussionen über Werte, über Richtig und Falsch, über Ethik, Moral und Religionen. Ich vermute, die meisen Probleme und Streitpunkte kommen auf, weil ihnen diese Selbstverständlichkeit eben nicht selbstverständlich ist. Wir Christen haben dazu das Gleichnis: Den Splitter im Fleisch des anderen nimmt man eher wahr als den Balken im eigenen Auge. Aufklärung ist der Goldene Weg zur Mündigkeit. Auch in Sachen Werte. Ciao Wolfgang Horn
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kidt
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #173 am: 20. Dez. 2009, 22:00 Uhr » |
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Am 15. Dez. 2009, 22:08 Uhr, schrieb metin_oztaskin : Die Ursache vom Kämpfe und vom Kriege liegen in der menschliche Habgier, und nicht Kulturen. |
| Wenn es sich doch nur so einfach verhielte! Können Sie Ihre Meinung vernünftig und nachvollziehbar begründen? Zweifelsohne bedingt die Gier das Leid, aber das erklärt noch lange nicht den Werdegang zum Krieg!
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #174 am: 29. Dez. 2009, 22:21 Uhr » |
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Am 16. Dez. 2009, 14:21 Uhr, schrieb Samantha_Ebner : Ich empfinde es nicht als Bereicherung, wenn ich heute in Wien einen "Hot Dog" oder einen "Döhner" in der Stadt essen muss, weil ich keinen Stand mehr finde, der ganz einfach "Burenhäutel" oder "eingelegte Salzgurken" anbietet, was vor 20 Jahren noch ein Teil der Wiener Kultur war. |
| Hallo samantha ich kann dich gut verstehe. Es ist keine Bereicherung. Wenn etwas verschwinden, was zur Stadtkultur gehört, aber wie bekanntliche wird das Angebote durch die Nachfrage bestimmte. Wenn man Burenhäutel oder Satzgurken nicht verkaufen kann, dann ist das Geschäfte nicht über lebensfähig. Geschäft kann nun überleben, wenn es keine Gewinn man. Die nachfrage bestimmte, was angeboten wird. Zitat:| . wenn dem kollektiven Unterbewusstsein vermittelt wird, es ist gut, mehrere Frauen zu haben, und das in einem christlichen Gebiet.. dann wird das kollektive Unterbewusstsein verwirrt. Nicht mehr oder weniger wollte ich damit sagen. |
| ich meine, das hat nichts mit kollektiven Unterbewusstsein zu tun, sondern mit Wollust der Menschen. Für manche Menschen ist die Sexualität eine Art Selbstbestätigung Zitat:| Das heißt, diese Leute können auch in Österreich nicht gut miteinander auskommen, wenn es in ihren Heimatländern Spannungen zwischen den Völkern gibt. |
| Das ist nicht gut, das die Völker ihre Konflikte in fremde Länder austragen. Das ist unanständig, aber die Menschen können ihre Konflikte nicht an der Grenze ablegen. Zitat:| Nein das ist in meinen Augen keine Angst und müssen tu ich als Individium zwingend auch gar nichts Metin, ich muss auch nicht tolerieren. Wenn ich tolerieren müsste, wäre es keine Toleranz sondern ein Zwang ja und Amen zu sagen zu etwas das ich so in der Form nicht richtig finde. |
| hier muss dir rechte geben, Man niemand zur Toleranz zwingen. Toleranz musd vom innen, aus überzeugen kommen. Wenn ich in meine vorigen Beitrag geschriebene habe, muss tolerieren, dann habe nicht korrekt ausgedruckt. Es währe korrekt, wenn ich geschrieben hätte, man sollte tolerant sein. Zitat:| Dass du als deutschsprechender Muslim da eine andere Auffassung hast stört mich nicht, Metin und tut auch der Tatsache keinen Abbruch dass ich dich so von deinen Ansichten her sehr sypmathisch finde... Ich würde dich nie von irgendwo vertreiben wollen oder dir ein Recht auf irgendetwas absprechen. - Man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und sagen machen wir durch Vertreibung und Abschiebung wieder einen "Urzustand". Das geht sicher nicht. |
| es ist schon, zu wissen, dass meine Ansichten bei gut ankommen. Die Diskussion machte erst Spaß, wenn die Meinungen gegensätzliche sind. Wenn man gleichen meinung hätte, dann bräuchte man nicht zu diskutieren Zitat:| Was aber geht ist ein neues Bewusstsein bei den Muslimen zu bilden, dass westliche Kultur zu übernehmen und sich zu assimilieren nicht religionsgefährdend ist jetzt für den Islam. |
| das ist gute Vorschlag. Aber ich weiß nicht. Ob eine solches Bestreben zu verwirklichen ist, damit jemand in einer Gesellschaft assimilieren, muss er sich in der Gesellschaft wohl fühlen. Offenbar fühlen die meisten nicht wohl. Ich fühle mich hier wirklich wohl. Ich bin ja hier aufgewachsen. Das ist eine wesentliche Grund. Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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Samantha_Ebner (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #175 am: 29. Dez. 2009, 23:53 Uhr » |
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Hallo metin, danke für deine durchwegs positive Antwort. Was du über Angebot und Nachfrage sagst, stimmt, aber das ist es ja gerade, die Österreicher würden das essen, aber in Wien gibt es fast keine Wiener mehr. Diese Stadt hat heute mit der Ägypten und Türkei weitaus mehr gemein als mit Österreich und das finde ich schade. Das wollte ich damit sagen. Und was du über die Assimilation schrieb, so muss der gläube Moslem ja keine Heiligenbilder ins Schlafzimmer stellen oder Kreuze aufhängen, aber westliche Möbel, westliche Teppiche und alles was man halt als Österreicher sonst noch in einer Wohnung hat. Und er sollte sich auch an die Hausordnung halten. Ich habe zum Beispiel gehört, dass in Wien viele Gebäude sehr wertgemindert sind weil sie schwarze Aussenfassaden haben.... warum? Weil Muslime ihre Schafe auf den Balkonen grillen. So etwas ist gegen die Hausordnung und die andern Leue die in dem Haus wohnen sollen sich dann nicht aufregen? Nur ein Beispiel von Leuten die sich nicht assimilieren können/wollen. Es freut mich, dass du dich bei uns wohl fühlst und gut zurecht kommst, das ist schön. Ich hoffe auch du schreibst weiter hier im Forum. LG Samantha
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"Es gibt nichts Neues unter der Sonne" aber "Man lernt nie aus" und "Nur wer sich ändert, bleibt sich selber treu."
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kidt
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #176 am: 30. Dez. 2009, 03:43 Uhr » |
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Am 29. Dez. 2009, 23:53 Uhr, schrieb Samantha_Ebner :Hallo metin, danke für deine durchwegs positive Antwort. Was du über Angebot und Nachfrage sagst, stimmt, aber das ist es ja gerade, die Österreicher würden das essen, aber in Wien gibt es fast keine Wiener mehr. Diese Stadt hat heute mit der Ägypten und Türkei weitaus mehr gemein als mit Österreich und das finde ich schade. Das wollte ich damit sagen. Und was du über die Assimilation schrieb, so muss der gläube Moslem ja keine Heiligenbilder ins Schlafzimmer stellen oder Kreuze aufhängen, aber westliche Möbel, westliche Teppiche und alles was man halt als Österreicher sonst noch in einer Wohnung hat. Und er sollte sich auch an die Hausordnung halten. Ich habe zum Beispiel gehört, dass in Wien viele Gebäude sehr wertgemindert sind weil sie schwarze Aussenfassaden haben.... warum? Weil Muslime ihre Schafe auf den Balkonen grillen. So etwas ist gegen die Hausordnung und die andern Leue die in dem Haus wohnen sollen sich dann nicht aufregen? Nur ein Beispiel von Leuten die sich nicht assimilieren können/wollen. Es freut mich, dass du dich bei uns wohl fühlst und gut zurecht kommst, das ist schön. Ich hoffe auch du schreibst weiter hier im Forum. LG Samantha |
| Was wäre denn Wien auch ohne die Türken? Kaffeehäuser? Verlassen denn Ausländer in der Regel freiwillig Ihre Heimat?
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kidt
Ehemaliges Mitglied
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Re: Grenzen der Toleranz?
« Antworten #177 am: 30. Dez. 2009, 03:46 Uhr » |
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Am 14. Dez. 2009, 02:00 Uhr, schrieb Kaudermann :| Falls Sie nicht sicher sind, fragen Sie kidt! |
| Zweifelsohne, aber worum geht es denn überhaupt?
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #179 am: 02. Jan. 2010, 22:26 Uhr » |
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Am 17. Dez. 2009, 01:07 Uhr, schrieb Wolfgang_Horn :' So ähnlich. Manchmal hilft der Blickwechsel zum Verständnis. Du willst Fehlgriffe vermeiden, Fehltritte, Umwege und andere Ursachen für unnötige Mühen? Dann willst Du treffend entscheiden. Dazu brauchst Du treffende Straßenkarten und auch ansonsten wirst Du treffende Informationen eher schätzen als fehlerhafte. Zu Anfang Deines Lebens waren Dir bestimmte Werte angeboren. (Wert - eine Information, die für eher wahr als unwahr halten, dies aber nicht belegen können.) Darunter ein Geschmack, der im Wesentlichen so ist, wie wir Homo Sapiens unser Essen bevorzugen statt dem der Kühe oder Haifische. Diesen Geschmack, der für alle Menschen gilt, wirst Du weiter entwickelt haben, vermutlich übernommen von Deiner Mutter. Ihre Essen schmecken Dir auch heute noch besser als das, was ein 5-Sterne-Koch zusammenstellen könnte. Du hast also Deinen Geschmack nach dem Geschmack Deiner Mutter orientiert. |
| Hallo wolfgang, vielen Dank für die Erklärung. Ich denke, ich hab verstanden, was mit Wertsystem gemeint ist. Man betrachte eine Information als Wert, wenn dieser Information übereinstimmte, mit der ich aufwachsen bin. Dieser Information bildet das Basis, nach ich die neue bewertet. Die Information helfen mir richtige Entscheidung, richtige Entscheidungen sind solche Entscheidungen, die mich zum gewünschten Ziel nähe bringen. Wenn sie nicht zum gewünschten Ziel nicht nähe bringen, dann istdie Entscheidung nicht richtig. Es ist verständlich, dass man fehle Entscheidungen bzw. fehl Tritten vermeiden will, denn sie verbrauchen Energie, die man sich spaaren können, wenn man fehl Entscheidung getroffen hätte Im übrigen ist die Feststellung Wert – eine Information, die für eher wahr als unwahr halten, dies aber nicht belegen können, ist sehr einleuchten. Wenn man Information nicht für wahr halten, dann würde man nicht als Wert betrachtet Zitat:Ein weiterer Ansatz: Informationen in Deinen persönlichen Entscheidungsgrundlagen müssen zusammen passen. Denn wo nicht, da empfindest Du einen Konflikt. Der peinigt Dich. Deshalb wirst Du ihn lösen wollen. (Manche begnügen sich mit der Selbstbetäubung.) Dieser Wille für Stimmigkeit der eigenen Entscheidungsgrundlagen gilt nicht nur für Wissen, also belegbare Informationen. Sondern auch für die nicht-belegbaren. |
| wenn die Entscheidungsgrundlage nicht zueinander passen, dann kommt es zur Konflikt. Und man ist sich nicht sicher, ob die Entscheidung richtig. Aber was ist mit unbelegbar Informationen gemeint. Sind es Meinungen, die Gegeben falls revidieren muss, wenn die Information nicht gegenseitig bestätigen? Zitat:Würden wir alle Informationen auf einem Tisch ausbreiten, könnten wir zwischen ihnen Fäden ziehen, und jeder Faden muß heißen "passt!". Damit bilden alle Informationen gemeinsam ein System. |
| Könntest du bitte dieser Feststellung noch mehr konkretisieren. Ich habe dieser Feststellung sehr vage verstanden. Es ist klar, dass die Informationen zusammen passen müssen, damit es eine System bilden. Aber was ist mit Informationen gemeint? Sind es vielleicht die einzyelne Aspekte einer Tatsache vielleicht dieser Bitte nach dem oben gesagten lächerliche, aber ich möchte konkrete Vorstellung haben. Zitat:In diesem System ist noch mehr zu finden. Beispielsweise eine Rangordnung. Manche Informationen sind uns wichtiger als andere.erner gibt es Zusammenhänge mit den Wertesystemen unserer Freunde und Gegner - was unser Gegner für richtig hält, das lehnen wir selbst erst mal ab. Was aber unsere Freunde mögen, das mögen wir auch eher. So beeinflussen Sympathie und Abneigung unsere Wertungen von Informationen. das geschieht beispielsweise, wenn wir unsere Freunde wechseln? Dann reibt sich unser Wertesystem an ihrem, und schon haben wir eine Menge zu klären und neu zu bewerten. Wer die kausalen Zusammenhänge innerhalb eines Wertesystems kennt, der tut sich damit leichter. |
| Die Aussage dieser zitierten Sätze sind im vergleicht obigen Abschnitt einleuchten. Natürliche bewertet wir die Informationen, die vom Freunde kommen höher als Informationen, die vom gegner kommen, weil eben die Freund e mehr Sympathie genesen, und damit mehr vertrauen. Dies wird besondere deutlich, wenn die Freundschaften auseinander gehen. Dann stellt uns die Frage, waren die Richtlinie, nach den wir bisjetzt gelebt haben richtig doch was ist mit kausale Zusammenhänge innerhalb Wertesystem gemeint? Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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