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Thema: Grenzen der Toleranz (Gelesen 17214 mal) |
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #195 am: 10. Jan. 2010, 22:24 Uhr » |
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Am 10. Jan. 2010, 21:19 Uhr, schrieb taunus :Hallo Metin Stell´dir bitte mal vor, jemand könnte mit seinem Tod 2 anderen Menschen das Leben retten. Dieser Jemand will aber nicht. Der durch sein Verhalten entstehende Schaden (2 Menschenleben) ist größer als der Nutzen. (sein eigenes Leben) Würdest du sagen, dass sein Verhalten nicht toleriert werden kann. |
| Hallo taunus du machst die Sache sehr kompliziert. Aber es ist trotzdem eine interessantes Frage. Ich habe jedoch keine Antwort, die zufriedenstellende ist. Ich weiß nicht, ob man vom jemand verlangen kann, sein Leben zu opfer, um anderen das Leben zu retten? Wenn er das aus Überzeugung tut, dann kann dagegen nichts einwenden. Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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kidt
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #197 am: 10. Jan. 2010, 23:31 Uhr » |
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Am 10. Jan. 2010, 23:02 Uhr, schrieb taunus : Meine Auffassung: Nein, denn es wäre eine Überforderung des Menschen. Gruß,taunus |
| Ist der Mensch durch die Kriegsführung gefordert oder schon überfordert?
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #198 am: 11. Jan. 2010, 17:38 Uhr » |
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Am 10. Jan. 2010, 23:02 Uhr, schrieb taunus : Meine Auffassung: Nein, denn es wäre eine Überforderung des Menschen. |
| Hallo taunus ich bin mit Auffassung einverstanden. Ich denke, wenn man verlangen würden, das leen für anderen zu opfert, dann währe eine Beschneidung der Grundrechte. Am 10. Jan. 2010, 23:31 Uhr, schrieb kidt : Ist der Mensch durch die Kriegsführung gefordert oder schon überfordert? |
| Hallo kidt, ich glaube, das kann man so pauschal nicht sagen, Das kommt auf den Fall an. Ist die Frage ernst gemeint? Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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kidt
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #199 am: 11. Jan. 2010, 23:35 Uhr » |
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Am 11. Jan. 2010, 17:38 Uhr, schrieb metin_oztaskin : Hallo kidt, ich glaube, das kann man so pauschal nicht sagen, Das kommt auf den Fall an. Ist die Frage ernst gemeint? |
| Todernst!
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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #201 am: 12. Jan. 2010, 17:32 Uhr » |
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Am 12. Jan. 2010, 12:56 Uhr, schrieb taunus :Hallo kidt Wir könnten aber erst dann sagen, dass er überfordert ist, wenn die Ablehnung des Krieges ein Wesensmerkmal der meisten Menschen auf der ganzen Welt geworden ist, und ich bezweifle, dass das heute schon der Fall ist. |
| Hallo taunus, meinst du die meisten Menschen bejahe den Krieg? Ich bezweifele deine These ganz starke. Ich meine der Krieeg wird nun vom den Menschen bejaht, die sich davon Gewinn Versprechen. Neim Krieg die Gefahr groß. Dass man das verlieren, was man hat. Das sollte bei diesen Urteile bedenken. Mit freundlichen Grüßen Metin Öztaskin
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kidt
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #202 am: 13. Jan. 2010, 23:18 Uhr » |
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Am 12. Jan. 2010, 12:56 Uhr, schrieb taunus :Hallo kidt Eine sehr provokatorische, aber interessante Frage. Er ist auf alle Fälle gefordert. Wir könnten aber erst dann sagen, dass er überfordert ist, wenn die Ablehnung des Krieges ein Wesensmerkmal der meisten Menschen auf der ganzen Welt geworden ist, und ich bezweifle, dass das heute schon der Fall ist. |
| Möglicherweise wird das auch niemals der Fall sein können. <"Krieg ist ein Segen für die Welt und jede Nation. Es ist Allah selbst, der den Menschen befiehlt, Krieg zu führen und zu töten. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen führte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir müssen auf der ganzen Welt Krieg führen, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenüber dem islamischen Gesetz aufhören. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert. - Ruhollah Chomeini, aus"Gedanken des Imams" von Chomeini. Quelle: "Iran - Sprengstoff für Europa", von Bruno Schirra, S. 154>
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taunus (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #203 am: 14. Jan. 2010, 11:02 Uhr » |
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[/i]Wir könnten aber erst dann sagen, dass er überfordert ist, wenn die Ablehnung des Krieges ein Wesensmerkmal der meisten Menschen auf der ganzen Welt geworden ist, und ich bezweifle, dass das heute schon der Fall ist.[i] [/i]Möglicherweise wird das auch niemals der Fall sein können. <"Krieg ist ein Segen für die Welt und jede Nation. Es ist Allah selbst, der den Menschen befiehlt, Krieg zu führen und zu töten. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen führte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir müssen auf der ganzen Welt Krieg führen, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenüber dem islamischen Gesetz aufhören. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert. - Ruhollah Chomeini, aus"Gedanken des Imams" von Chomeini. Quelle: "Iran - Sprengstoff für Europa", von Bruno Schirra, S. 154> [i] Glücklicherweise denken die meisten Menschen nicht so. Ich glaube auch, dass es in ferner Zukunft Kriege nicht mehr geben wird. Aber heute ist es doch global noch so, dass viele Menschen bereit sind, in den Krieg zu ziehen, wenn sie von seiner "Richtigkeit" überzeugt sind. Als Gründe funktionieren beispielsweise die Argumente: Verteidigung der Heimat, die Wahrung der Interessen des Stammes oder der Erringung der Freiheit oft sehr gut. Hinzu kommt, dass auch in Europa die Auffassung verbreitet ist, dass Kriege zwar bedauerlich , aber eben zur Natur des Menschen gehörige Phänomen sind, die man - so wie z.B. auch Krankheit und Tod -akzeptieren muss. Gruß,taunus
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kidt
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #204 am: 14. Jan. 2010, 12:04 Uhr » |
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Am 14. Jan. 2010, 11:02 Uhr, schrieb taunus :[/i]Wir könnten aber erst dann sagen, dass er überfordert ist, wenn die Ablehnung des Krieges ein Wesensmerkmal der meisten Menschen auf der ganzen Welt geworden ist, und ich bezweifle, dass das heute schon der Fall ist.[i] [/i]Möglicherweise wird das auch niemals der Fall sein können. <"Krieg ist ein Segen für die Welt und jede Nation. Es ist Allah selbst, der den Menschen befiehlt, Krieg zu führen und zu töten. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen führte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir müssen auf der ganzen Welt Krieg führen, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenüber dem islamischen Gesetz aufhören. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert. - Ruhollah Chomeini, aus"Gedanken des Imams" von Chomeini. Quelle: "Iran - Sprengstoff für Europa", von Bruno Schirra, S. 154> [i] Glücklicherweise denken die meisten Menschen nicht so. Ich glaube auch, dass es in ferner Zukunft Kriege nicht mehr geben wird. Aber heute ist es doch global noch so, dass viele Menschen bereit sind, in den Krieg zu ziehen, wenn sie von seiner "Richtigkeit" überzeugt sind. Als Gründe funktionieren beispielsweise die Argumente: Verteidigung der Heimat, die Wahrung der Interessen des Stammes oder der Erringung der Freiheit oft sehr gut. Hinzu kommt, dass auch in Europa die Auffassung verbreitet ist, dass Kriege zwar bedauerlich , aber eben zur Natur des Menschen gehörige Phänomen sind, die man - so wie z.B. auch Krankheit und Tod -akzeptieren muss. Gruß,taunus |
| Die Verteidigung der Heimat ist ein gutes Argument und nur vaterlandslose Gesellen und Weicheier lassen sich davon nicht überzeugen.
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Haarzahn
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #205 am: 14. Jan. 2010, 13:22 Uhr » |
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Am 14. Jan. 2010, 12:04 Uhr, schrieb kidt : Die Verteidigung der Heimat ist ein gutes Argument und nur vaterlandslose Gesellen und Weicheier lassen sich davon nicht überzeugen. |
| Ohne Vater kein Vaterland!
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Samantha_Ebner (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #206 am: 14. Jan. 2010, 19:05 Uhr » |
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Gutes Thema... ... was ist denn heute eigentlich "Heimat" ??? Das Land wo man geboren wurde? Das Land wo man Lebt? Das Land aus dem die Eltern stammen? Das sind alles Fragen die nur individuell beantwortet werden können. ... und ich bin sicher es gibt einige "Inländer" die hier geboren sind und hier leben aber als Heimat das Land angeben, wo ihre Eltern her sind... ...zweite Frage: Sind diese Menschen dann noch als "integriert" zu bezeichnen? Liebe Grüße Samantha
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"Es gibt nichts Neues unter der Sonne" aber "Man lernt nie aus" und "Nur wer sich ändert, bleibt sich selber treu."
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dioklet (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #209 am: 15. Jan. 2010, 10:12 Uhr » |
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Ich hab nicht alles. Aber doch einiges mitgelesen. Nachdenklich hat mich gemacht der Satz. "Vielleicht werden die Menschen irgendwann ohne Krieg auskommen?" Nun die Menschen ja. Aber nicht ihre machtgeilen Anführer. Und noch etwas! Nach dem nächsten großen Krieg wird es nicht mehr viele Menschen geben. Und die welche dann übrig bleiben werden die Toten beneiden. dioklet
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