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12. März 2010, 19:06 Uhr


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   Autor  Thema: Grenzen der Toleranz  (Gelesen 16183 mal)
metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #225 am: 20. Jan. 2010, 22:46 Uhr »

Am 14. Jan. 2010, 12:04 Uhr, schrieb kidt :


 
 
 
Die Verteidigung der Heimat ist ein gutes Argument und nur vaterlandslose Gesellen und Weicheier lassen sich davon nicht überzeugen.
 
hallo kidt
dieser Feststellung ist wahr. Es ist nun natürlich, dass man seine eigene Revier verteidigt. Wer seine Revier den Fremde widerstandslos überlässt, der ist nicht normal, oder Weicheier, wie du sagt.
Selbst im Tierreicht wird das Revier gegenüber Fremde verteidigt.    
 
 
Mit freundlichen Grüßen
Metin Öztaskin

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Spicy (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz.
« Antworten #226 am: 20. Jan. 2010, 22:47 Uhr »

Hallo Taunus!
 
Am 20. Jan. 2010, 19:57 Uhr, schrieb taunus :


Das verstehe ich nicht.
Man könnte sagen: Wirklichkeit ist eine Folge von Wahrnehmungen;  
aber mit der Kongruenz(Übereinstimmung) kann ich in diesem Zusammenhang nichts anfangen. Erkläre mir das bitte.

Es läuft immer so ab:
Eine 'Wahrnehmung' wird grundsätzlich in einen Zusammenhang gebracht, der auf die eine oder andere Weise mit einem selbst zu tun hat. Sie werden also einem 'Gesamt-Bild' zugeordnet und stellen insofern immer eine Ergänzung zu bestehenden Erfahrungen dar. Identische oder sich ähnelnde Wahrnehmungen fügen sich auf diese Weise zusammen, um ein solches Bild zu bestätigen(Kongruenz).
Das alles ändert nun aber nichts ander Tatsache, dass niemand anderer als man selbst (unbewusst) dieses Gesamtbild erzeugte.  
So kommt es ja auch zu diesen vielen Vorurteilen, die sich immer wieder neu bestätigen - es sei denn, sie werden durch Reflexion überwunden...
 
LG!

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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #227 am: 21. Jan. 2010, 13:48 Uhr »

Am 16. Jan. 2010, 19:47 Uhr, schrieb Spicy :


 
Ja. 'Information' wird allgemein als 'objektive Bestandteile unserer Welt' vermittelt, wenngleich sie jedoch tatsächlich nur der Manipulation dient. Sinneswahrnehmungen im Allgemeinen erzeugen ja einen Schein von Wirklichkeit, aber eben nur einen SCHEIN!  
Letztlich ist es eine Frage des Reflexionsvermögens, Schein von Sein unterscheiden zu können..

Hallo Spicy,
vielen dank für die Antwort. Also derjenige, der die Information vermittelte, will die Personen zu bestimmten Richtung. Die Menschen sind manipulierbar, denn sie wollen nun das sehen, was gerne sehen möchte. Wenn man ihnen das gibt, wo sie sehnen, dann sind sie sehr leichte manipulierbar.
Auch die Tatsache, das man den Schein von Sein durch starken Reflexionsvermögen unterscheiden kann, ist sehr einleuchten.
Denn wenn im Winter die Sonne scheint (zumindest in unseren Breiten), dann heißt es nicht, dass es Warm ist. Doch zur solchen Erkenntnis kommt man über die Bedingungen reflektiert. Das eben die Strahlungswinkel andere ist. Und welche Wetterlage im Moment herrscht.
Im Winter kann der Sonnenschein trügerisch sein.  
 
Zitat:

Ja, das ist schon möglich, sowie man sich darüber bewusst wird!  
Zum Beispiel wird sich ganz von selbst auch das Urteil über eine Handlung im selben Moment verändern, in dem sie verstanden wird. Verstehen bedeutet, es anzunehmen.  
Das eben ist der Unterschied zwischen Reaktion und 'auf-die-Situation-eingehen', wobei letzteres zudem noch die Möglichkeit bietet, bei sich bleiben zu können...  
Damit ist zugleich die Toleranz gegeben.

wie soll man das bitte verstehen? Ändert sich der Urteil, wenn man die Situation verstanden hat? Wir der Urteil gerechte?
Man hat zwei Möglichkeiten, entweder urteilte man  über die Situation allgemein nach herkömmlichen Erfahrungen, oder man auf die Situation ein, und fällt dann eine Urteil. Dann ist es auch klar, warum man bei sich bleibt, wenn man auf die Situation eingeht, weil man die Bedingungen der Situation nach persönliche Kriterium bewertet. Dann auch die Möglichkeit, tolerant zu sein, ist größere.
 
Mit freundlichen Grüßen  
Metin Öztaskin  
P.S.: Habe das Erkennungsmerkmal der Reflexion richtig verstanden? Heiß Reflexion die Informationen und Eindrücke zu bewerten?
die Begriffe sind für die Philosophie wichtigste Werkzeug.. deshalb habe ich die letzten Frage gestellte. Um Klarheit darüber zu gewinnen. Ich bitte hier um Verständnis.

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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #228 am: 21. Jan. 2010, 18:25 Uhr »

Am 21. Jan. 2010, 13:48 Uhr, schrieb metin_oztaskin :


wie soll man das bitte verstehen? Ändert sich der Urteil, wenn man die Situation verstanden hat? Wir der Urteil gerechte?

Ja, metin!
Es ist der Unterschied, ob man etwas aus seiner eigenen Perspektive be-urteilt, oder ob man versucht, die Welt des anderen durch dessen Augen zu sehen und zu verstehen. Letzten endes müsste man sogar soweit gehen, dass man, um den anderen vollends verstehen zu können, auf Urteile ganz verzichten können muss, um nicht unmerklich in Fehldeutungen und Unterstellungen zu geraten.
Im sogenannten Skeptizismus wird dies eingehend behandelt und dargelegt.  
 
Zitat:


Man hat zwei Möglichkeiten, entweder urteilte man  über die Situation allgemein nach herkömmlichen Erfahrungen, oder man auf die Situation ein, und fällt dann eine Urteil. Dann ist es auch klar, warum man bei sich bleibt, wenn man auf die Situation eingeht, weil man die Bedingungen der Situation nach persönliche Kriterium bewertet. Dann auch die Möglichkeit, tolerant zu sein, ist größere.

Genau!
Das wirklich einzige Problem dabei, das so zu praktizieren, ist die Voraussetzung, dass man generell erst mal die Motivation braucht, Urteil gegen Verständnis auszutauschen zu wollen. Dann ist es nämlich nur eine Frage der Zeit, weil man ja ständig sich darin übt! So lange noch Vorurteile im Kopf unterwegs sind, ist wirkliches Verstehen nicht oder halt eben nur sehr begrenzt möglich.
 
Zitat:


Habe das Erkennungsmerkmal der Reflexion richtig verstanden? Heißt Reflexion die Informationen und Eindrücke zu bewerten?
die Begriffe sind für die Philosophie wichtigste Werkzeug.. deshalb habe ich die letzten Frage gestellte. Um Klarheit darüber zu gewinnen. Ich bitte hier um Verständnis.

Das stimmt vollkommen!  
Reflexion bedeutet die Überprüfung und Infragestellung der bisherigen Wahrnehmung, zugunsten einer Möglichkeit, neu oder anders zu bewerten.
 
Viele Grüße!

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metin_oztaskin (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #229 am: 21. Jan. 2010, 22:52 Uhr »

Am 20. Jan. 2010, 22:47 Uhr, schrieb Spicy :

Hallo Taunus!
 
Es läuft immer so ab:
Eine 'Wahrnehmung' wird grundsätzlich in einen Zusammenhang gebracht, der auf die eine oder andere Weise mit einem selbst zu tun hat. Sie werden also einem 'Gesamt-Bild' zugeordnet und stellen insofern immer eine Ergänzung zu bestehenden Erfahrungen dar. Identische oder sich ähnelnde Wahrnehmungen fügen sich auf diese Weise zusammen, um ein solches Bild zu bestätigen(Kongruenz).

Hallo spicy,
die Wahrnehmung funktionieren nach meiner Auffassung folgendermaßen. Es werden zwei Informationen zueinander gebracht und verglichen. Wenn bei diesen Vergleicht eine Identität gefunden wird, dann entsteht eines neues Bild. Also wenn zwischen den neuen Informationen und den alten Erinnerungen ein Assoziation vorhanden ist, dann entsteht ein Bild. Die man wahrnehmung nennt
Es braucht hier nicht erwähnt werden, das dieser prozess unbewusst geschieht.
 
Zitat:

So kommt es ja auch zu diesen vielen Vorurteilen, die sich immer wieder neu bestätigen - es sei denn, sie werden durch Reflexion überwunden...

jeder Mensch hat verurteilen. Vorurteilen sind Informationen, die aus  der Erfahrungen gewonnen sind. Die Vorurteilen können überwunden werden, wenn darüber nachdenkt und auf die Situation eingeht, wir oben beschrieben.
Aber wollen die Menschen überhaupt die Vorurteile überwunden?
 
Mit freundlichen Grüßen  
Metin Öztaskin

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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #230 am: 22. Jan. 2010, 07:52 Uhr »

Am 21. Jan. 2010, 22:52 Uhr, schrieb metin_oztaskin :


jeder Mensch hat verurteilen. Vorurteilen sind Informationen, die aus  der Erfahrungen gewonnen sind. Die Vorurteilen können überwunden werden, wenn darüber nachdenkt und auf die Situation eingeht, wir oben beschrieben.
Aber wollen die Menschen überhaupt die Vorurteile überwunden?

Hallo metin!
Was wir hier als 'Vorurteile' bezeichnen, sind genaugenommen ja nur reaktiv hervorgerufene Bewertungen und ja, sicherlich unbewusster Art.
Tendenziell, denke ich, möchte schon jeder Mensch sich in Richtung 'mehr Bewusstheit' entwickeln - jeder auf seine Weise und entsprechend seiner Möglichkeiten. Die Resultate scheinen aber halt höchst widersprüchlich zu sein. Denn Reflexion kann in gegensätzliche Richtungen laufen:
Einerseits besteht eine starke Neigung zu objektivierender Wahrnehmung und deren 'Verarbeitung', was folglich zu emotiven gefärbten Urteilen führt,
andererseits ist halt auch eine relativierende Haltung möglich - allerdings dann unter Vernachlässigung 'körperempfindungsspezifischer Betroffenheit', der Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid...
 
LG!

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Samantha_Ebner (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #231 am: 22. Jan. 2010, 08:21 Uhr »

Am 22. Jan. 2010, 07:52 Uhr, schrieb Spicy :


Hallo metin!
Was wir hier als 'Vorurteile' bezeichnen, sind genaugenommen ja nur reaktiv hervorgerufene Bewertungen und ja, sicherlich unbewusster Art.
Tendenziell, denke ich, möchte schon jeder Mensch sich in Richtung 'mehr Bewusstheit' entwickeln - jeder auf seine Weise und entsprechend seiner Möglichkeiten. Die Resultate scheinen aber halt höchst widersprüchlich zu sein. Denn Reflexion kann in gegensätzliche Richtungen laufen:
Einerseits besteht eine starke Neigung zu objektivierender Wahrnehmung und deren 'Verarbeitung', was folglich zu emotiven gefärbten Urteilen führt,
andererseits ist halt auch eine relativierende Haltung möglich - allerdings dann unter Vernachlässigung 'körperempfindungsspezifischer Betroffenheit', der Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid...
 
LG!

 
Hallo Spicy,
 
ich verfolge deine Diskussion mit Metin schon länger, aber hier verstehe ich dich nicht.
 
Du sagst, bei einer objektivierten Haltung durch Reflexion  sei eine emotive Einfärbung zu erkennen. Soweit so gut, aber meinst du damit auch "Mitleid" - Mitleid halte ich nicht für "objektiv". Wohl stimmt es aber zB, bei einer ausländekritsichen Haltung die eigetnlich weger pro noch contra sondern nur objektiv sein soll, dass da ein emotiver Hintregrund des "Ausländerfeindes" entstehen kann.
 
Eine ralativierende Haltung wäre zB das Mitgefühl das kann ich verstehen, aber wie sehe es da bei der Haltung gegenüber Ausländern aus? - Doch dass ich letztendlich sage, machts was wollts, mir ist das wurscht. Ich für mich  sehe das für mich nicht als mein Problem an...
 
So gibt es also in beiden Fällen positiv und negativ belegte Beispiele für Reflektion.
 
Ich schließe daraus, dass es günstig wäre etwas zu kombinieren....
 
LG
 
Samantha
 
 
 
 

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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #232 am: 22. Jan. 2010, 10:05 Uhr »

Hi Samantha,
'Ausländer' wäre da ja schon 'objektivierend'!
Konsequent weitergedacht, gibt es auf der relativen Ebene gar keine Probleme mehr...
 
Liebe Grüße!
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Samantha_Ebner (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #233 am: 22. Jan. 2010, 10:21 Uhr »

Hallo Spicy,
 
du meinst sicher, weil man relativierend sagen Könnte "Menschen" und in weiterer Folge "Lebewesen"?
 
Gut, das hat etwas für sich.
 
Allerdings lassen sich dann einige wichtige Probleme die nun mal augenscheinlich da sind, nicht mehr diskutieren.
 
Es kann doch nicht Sinn der Sache letztendlich sein, jede Diskussion ad absurdum zu führen indem man die eigene Stellung so verändert, dass sie undiskutierbar ist...
 
Dadurch bin in dem Falle zwar ich "aus dem Schneider" und brauche mich um nichts mehr kümmern, aber die Problematik auf anderer Ebene bleibt bestehen.
 
Verstehst du, ich meine das ist eine Möglichkeit sich zurückzuziehen in sich selbst, an und für sich nichts schlechtes, doch kathegorischen Imperativ kann man mit Sicherheit keinen draus machen....
 
LG
 
Samantha
 
PS: "Wer über gut und böse steht, ist entweder tot oder gar nichts."
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #234 am: 22. Jan. 2010, 16:02 Uhr »

Am 22. Jan. 2010, 10:21 Uhr, schrieb Samantha_Ebner :


du meinst sicher, weil man relativierend sagen Könnte "Menschen" und in weiterer Folge "Lebewesen"?
 
Gut, das hat etwas für sich.
 
Allerdings lassen sich dann einige wichtige Probleme die nun mal augenscheinlich da sind, nicht mehr diskutieren.
 
Es kann doch nicht Sinn der Sache letztendlich sein, jede Diskussion ad absurdum zu führen indem man die eigene Stellung so verändert, dass sie undiskutierbar ist...

Das wäre auch nicht der Sinn der Sache, Samantha und darum geht es nicht.
Du hast allerdings durchaus Recht, dass dann über (scheinbare) 'Probleme' nicht mehr zu ihrer Beweisführung gesprochen wird, sondern darüber, in welcher Weise sie gar keine Probleme SIND, sondern vielmehr eine Projektion von 'Nichtverstehen-können'. Insofern würde sogar nun zum ersten mal über Gefühle, Ängste, Befürchtungen und so weiter gesprochen werden...
Und da gibt es wahrlich vieles auszutauschen, wie ich denke!
 
 
Zitat:


Dadurch bin in dem Falle zwar ich "aus dem Schneider" und brauche mich um nichts mehr kümmern, aber die Problematik auf anderer Ebene bleibt bestehen.
 
Verstehst du, ich meine das ist eine Möglichkeit sich zurückzuziehen in sich selbst, an und für sich nichts schlechtes, doch kathegorischen Imperativ kann man mit Sicherheit keinen draus machen....

Warum eigentlich nicht?
"Was Du nicht willst, das tu auch keinem anderen an"  bleibt ja sowieso bestehen, oder? Es ist ein ohnehin immer schon gültiges 'Naturgesetz'.
Dass es zusätzlich missbraucht wird, um damit drohenderweise eine sogenannte 'Ordnung' herzustellen, ist noch lange kein Hindernis, trotzdem sein ureigenes Gerechtigkeitsempfinden zu entwickeln! Das muss deswegen nicht dazu führen, gewalttätig zu werden, wohl aber dazu, Gesetze eigenverantwortlich zu relativieren. Das machen schliesslich auch die Richter...
 
LG!

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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #235 am: 22. Jan. 2010, 16:28 Uhr »

Hallo Spicy,
 
im Prinzip kann ich das akzeptieren was du sagst, nicht jedoch, dass man Gesetze eigenverantwortlich relativieren kann/soll.
 
Da kann ich einfach nicht mit, da bin ich auch anders erzogen und da fühle ich mich nicht wohl damit.
 
Bitte akzeptiere du dass ebenfalls.  
 
LG
 
Samantha
 
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #236 am: 22. Jan. 2010, 18:15 Uhr »

Klar akzeptiere ich das sehr gerne!
Zeigt es doch, dass und wo jeder da seine Grenzen hat, an denen er zu arbeiten hätte, wenn er etwas verändern wollte...
Es regelt sich eh alles von selbst!  
 
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Hancock (Offline)
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Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #237 am: 23. Jan. 2010, 13:05 Uhr »

Am 21. Jan. 2010, 18:25 Uhr, schrieb Spicy :


...
 
Letzten endes müsste man sogar soweit gehen, dass man, um den anderen vollends verstehen zu können, auf Urteile ganz verzichten können muss, um nicht unmerklich in Fehldeutungen und Unterstellungen zu geraten.
Im sogenannten Skeptizismus wird dies eingehend behandelt und dargelegt.  
 
...
 
Viele Grüße!

 
Man sollte auf Urteile, Bewertungen usw. auch sich selbst gegenüber verzichten; zumindest nicht voreilig sein.
 
So auch der Buddhismus.
 

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Beiträge: 2420
Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #238 am: 23. Jan. 2010, 13:33 Uhr »

Ja! Weil die Selbst-Definition aus den selben Funktionen besteht, wei ein 'Aussen'.
 
LG!  
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XISA (Offline)
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Beiträge: 39
Re: Grenzen der Toleranz
« Antworten #239 am: 23. Jan. 2010, 18:02 Uhr »


Wo aber ist die Grenze der Toleranz, wenn man nichts zu essen und zu trinken hat? Da wird der toll eranteste Mensch zum Tier, wenn es um die Grundbedürftnisse geht. Natürlich nicht alle.
 
Gruss isa  
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