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Thema: Zuständig fürs Ganze (Gelesen 615 mal) |
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Hancock (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #15 am: 06. Feb. 2010, 12:46 Uhr » |
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Ein Mönch fragte seinen Meister: "Was ist das Geheimnis des Universums?" Der Meister antwortete: "Der Duft von Reisbrei!"
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Alles nichts oder!?
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Alltag (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #16 am: 06. Feb. 2010, 14:13 Uhr » |
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Am 06. Feb. 2010, 11:42 Uhr, schrieb Hanspeter : 1. Es geht zunächst nicht um die Frage, ob man das Ganze verstehen kann, sondern darum, zu klären, was man unter dem Begriff "Ganzes" konkret versteht. Wenn man aber definiert, das Ganze sei etwas, was man nicht verstehen kann, erübrigt sich mE eine Diskussion. 2. Die in diesem Satz innewohnende Weisheit scheint mit gering zu sein. Wörtlich gesehen ist er Nonsense, denn er ist eigentlich eine schlecht formulierte falsche mathematische Aussage: Sieht man das Ganze als eine Einheit, also 1, so ist die Summe seiner Teile stets größer. Ansonsten: Die Summe der Teile eines Ganzen ist für das Ganze niemals aussagekräftig. Die Summe der Teile eines Hauses ist ohne Probleme mit einer Zahl im Bereich von etwa 10^30 anzusetzen (aus so vielen Atomen besteht es mindestens, wobei man noch, wenn man will, die Atome weiter unterteilen könnte). Es gibt aber sicher fast unendlich viele Objekt, für die diese Aussage zutrifft. Also ist sie wertlos. Die möglicherweise dahinterstehende Idee, dass eine Sache Eigenschaften hat, die aus den Eigenschaften seiner Bestandteile nicht zu erkennen ist, kann ich ohne weiteres akzeptieren, doch dann muss der Satz besser formuliert werden. Klar, die Eigenschaften des Wassers sind aus seinen Bestandteilen H und O nicht ableitbar. |
| /Fettdruck, Alltag/ Zu 1: Erübrigt sich jegliche Diskussion über <nicht zu verstehendes>? Zu 2: Bevor auf den Aufruf, "Halt falsch! Das ist zu änderen.", eingegangen wird, möchte Alltag das zu Ändernde verstehen. Zu ansonsten: <Eine Neuformulierung> ist methodisch ein gangbarer Weg zum besseren Verständnis. Was schlägt Hanspeter vor?
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wokarb (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #20 am: 07. Feb. 2010, 17:51 Uhr » |
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Alles nichts ... Helaafau und Narr-halla-Marsch
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Hanspeter (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #21 am: 07. Feb. 2010, 20:56 Uhr » |
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Am 06. Feb. 2010, 14:13 Uhr, schrieb Alltag : /Fettdruck, Alltag/ Zu 1: Erübrigt sich jegliche Diskussion über <nicht zu verstehendes>? Zu 2: Bevor auf den Aufruf, "Halt falsch! Das ist zu änderen.", eingegangen wird, möchte Alltag das zu Ändernde verstehen. Zu ansonsten: <Eine Neuformulierung> ist methodisch ein gangbarer Weg zum besseren Verständnis. Was schlägt Hanspeter vor? |
| Zu 1. In der Tat, eine Diskussion über Dinge, die man per definitionem nicht verstehen kann, halte ich für unergiebig. Es sei denn, man ergeht sich in einem Geschwätz von der Art, wonach das Geheimnis des Universums der Geruch von Reisbrei sei. Zu 2. Gut. Mein Verständnis des zu Ändernden habe ich dargelegt. Zu Ansonsten: Um das Ganze zu verstehen, kann das Verständnis seiner Bestandteile nützen. Man muss sich aber auch die Mühe machen, das Ganze unabhängig von seinen Bestandteilen zu verstehen.
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Alltag (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #22 am: 07. Feb. 2010, 21:26 Uhr » |
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zu 1: Gegenbeispiel: Liebe bleibt, ob unerwidert oder erwidert, unverstanden und doch füllen die Bücher, die davon reden, Bibliotheken. zu 2: Heutzutage verleitet das Wort "Summe" zu mathematischen Assoziationen. Aber wer denkt schon beim Spruch "in summa summarum" an <Addition>? Gemeint ist doch "zusammen, miteinander ..." zu ansonsten: Daher sei folgende Variante vorgeschlagen: Das Ganze ist mehr als seine Teile zusammen.
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wokarb (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #23 am: 08. Feb. 2010, 02:07 Uhr » |
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HEGEL und die QUANTENTHEORIE lassen
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Hanspeter (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #24 am: 08. Feb. 2010, 09:05 Uhr » |
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Am 07. Feb. 2010, 21:26 Uhr, schrieb Alltag :zu 1: Gegenbeispiel: Liebe bleibt, ob unerwidert oder erwidert, unverstanden und doch füllen die Bücher, die davon reden, Bibliotheken. zu 2: Heutzutage verleitet das Wort "Summe" zu mathematischen Assoziationen. Aber wer denkt schon beim Spruch "in summa summarum" an <Addition>? Gemeint ist doch "zusammen, miteinander ..." zu ansonsten: Daher sei folgende Variante vorgeschlagen: Das Ganze ist mehr als seine Teile zusammen. |
| 1. Der Begriff Liebe lässt sich definieren und, vor allem, präzisieren. Die meisten, die darüber reden, wollen ihn nicht analysieren, sondern ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Ansonsten, ob Summe oder zusammen: Was soll der Satz: Das Ganze ist mehr als seine Teile zusammen? Das ist auch wieder Mathematik. Oder was soll das "mehr"? Und um welche Erkenntnis soll uns dieser Satz bereichern? Außerdem, warum sollte das Ganze nicht auch einmal weniger sein als das Gewusel seiner vielen Teile? Noch einmal: Das Ganze kann Eigenschaften haben, die sich nicht aus den Eigenschaften seiner Teile herleiten lassen. Dieser Satz ist nicht zu widerlegen.
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wokarb (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #27 am: 09. Feb. 2010, 18:26 Uhr » |
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Weil jeder Satz widerlegbar ist ...und auch der Satz: "Jeder Satz ist widerlegbar".... Das macht aber, wie immer, nichts....
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Alltag (Offline)
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Re: Zuständig fürs Ganze
« Antworten #29 am: 09. Feb. 2010, 19:47 Uhr » |
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den Kaffeesatzlesern zum Trotz Am 08. Feb. 2010, 09:05 Uhr, schrieb Hanspeter : ... Noch einmal: Das Ganze kann Eigenschaften haben, die sich nicht aus den Eigenschaften seiner Teile herleiten lassen. Dieser Satz ist nicht zu widerlegen. |
| Ich nehme an, dass mit Eigenschaften keine Anhängsel gemeint seien, sondern Eigenschaften sind (definitorisch) das, was Etwas eigen ist und es wesentlich ausmacht, also das, was dem Wesen eigen ist. Was ist mit dem <mehr> gesagt? Das <mehr> im Satz /1/ spricht das an, was dem <Ganzen> eigen ist: es ist <mehr als> [nicht "weniger als"]. Soweit eine mögliche Antwort auf Hanspeters Frage: Warum sollte das Ganze nicht auch einmal weniger sein als das Gewusel seiner vielen Teile? Somit ist mit <mehr> das angesprochen, was nicht den Teilen aber dem Ganzen eigen ist (oder sein kann). Eine Erkenntnis aus dem Satz ist somit, dass das Ganze nicht weniger, sondern mehr ist. Eine andere: Das Ganze ist also nicht beispielsweise Nichts. /1/ "Das Ganze ist mehr als all seine Teile." (gleichbedeutende Variante)
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